Bekannt wurden die gestrigen App Engine-Probleme erst durch einen Beitrag in den Google Groups, in dem ein Google-Mitarbeiter zunächst von den Latenzen und Fehlermeldungen berichtete und dann auch die Schaltung in den Wartungsmodus verkündete. Eigentlich sollten die eigens für solche Fälle eingerichteten Statusseiten der einzelnen Google-Dienste die Nutzer über Ausfälle und Probleme auf dem laufenden halten. Doch die Statusseite der Google App Engine war ebenfalls von dem Ausfall betroffen.
So wurde sicherlich vielen Nutzern schmerzhaft bewusst, wie sehr man sich beim Cloud Computing abhängig macht. Der Ausfall einer Webseite allein ist schon ärgerlich. Versagt eine komplette Web-Anwendung ihren Dienst, dann entsteht schnell ein Imageschaden. Doch wie sollte man den Ausfall einer Hosting-Plattform einstufen, die eine Vielzahl von Webanwendungen beheimatet? Kleine Anekdote am Rande: Auch das „Chrome for Mac“-Team konnte wegen des Ausfalls nicht weiterarbeiten, wie aus diesem Tweet von Entwicklungschef Mike Pinkerton hervorgeht.






![Google Apps: Nutzung bleibt an der Oberfläche, Fremddateien dominieren [Infografik]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-330981_google-apps-spanning-feat-img_medium.jpg)
