Wie es in einer Pressemitteilung heißt, sieht Sun im Cloud Computing einen wachsenden Zukunftsmarkt, auf dem man nun auch selbst tätig werden wolle. Die „Sun Cloud" soll offen und interoperabel sein und sich damit von proprietären Angeboten unterscheiden. Anschieben möchte man die Entwicklung durch einige vorgefertigte Virtual Machine Images, die zur Nutzung bereitgestellt werden. Zudem sollen unter Creative-Commons-Lizenz freigegebene Programmierschnittstellen weitere nötige Impulse geben.
Ähnlich wie beim Konkurrenten Amazon besteht auch das Cloud-Computing-Angebot von Sun aus zwei Diensten: dem Speicherangebot („Sun Cloud Storage Service") und dem Software-Angebot („Sun Cloud Compute Service"). Wer sich für das Angebot interessiert, kann sich schon jetzt für das Early Access Program registrieren.
Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die aktuellen Gerüchte um eine Übernahme von Sun. Laut Informationen des Wall Street Journals soll sich IBM momentan in Übernahmegesprächen mit Sun Microsystems befinden. Pikant: Auch IBM versucht mit der "Blue Cloud" im zukunftsträchtigen Cloud-Computing-Markt Fuß zu fassen.








2 Antworten
von rolf66 19.03.2009 (21:22Uhr) 1.
Was IBM wohl für SUN hinblättern wird? In jedem Fall ensteht das gerade einer der größten Open Source Player. Spannende Sache und nächster großer Schritt für Open Source.
von Die t3n-Links zum Wochenende am 20.03.20… 20.03.2009 (16:16Uhr) 2.
[...] IT-Zukunft liegt in der Cloud oder sollte man besser sagen „hängt in der Cloud"? Mit Sun Microsystems hat sich in dieser Woche ein weiterer Big-Player zur Wolke bekannt. Aber es ist nicht überall [...]