Sun Microsystems hat auf der Entwicklerkonferenz CommunityOne eine neue Plattform für Cloud Computing angekündigt. Die „Sun Cloud" soll im Sommer starten und richtet sich zunächst an Entwickler, Studenten und Startups. Sun kann dabei auf viele eigene Open-Source-Lösungen zurückgreifen, so basiert die „Sun Cloud" unter anderem auf Java, MySQL, OpenSolaris und Open Storage. Auch das Virtual Data Center, das Sun erst Anfang des Jahres mit Q-Layer erworben hatte, soll eine tragende Rolle spielen.
Wie es in einer Pressemitteilung heißt, sieht Sun im Cloud Computing einen wachsenden Zukunftsmarkt, auf dem man nun auch selbst tätig werden wolle. Die „Sun Cloud" soll offen und interoperabel sein und sich damit von proprietären Angeboten unterscheiden. Anschieben möchte man die Entwicklung durch einige vorgefertigte Virtual Machine Images, die zur Nutzung bereitgestellt werden. Zudem sollen unter Creative-Commons-Lizenz freigegebene Programmierschnittstellen weitere nötige Impulse geben.
Ähnlich wie beim Konkurrenten Amazon besteht auch das Cloud-Computing-Angebot von Sun aus zwei Diensten: dem Speicherangebot („Sun Cloud Storage Service") und dem Software-Angebot („Sun Cloud Compute Service"). Wer sich für das Angebot interessiert, kann sich schon jetzt für das Early Access Program registrieren.
Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die aktuellen Gerüchte um eine Übernahme von Sun. Laut Informationen des Wall Street Journals soll sich IBM momentan in Übernahmegesprächen mit Sun Microsystems befinden. Pikant: Auch IBM versucht mit der "Blue Cloud" im zukunftsträchtigen Cloud-Computing-Markt Fuß zu fassen.

















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