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Sponsored Post Was ist das?

Per Drag & Drop in Sekunden zum Cloud-Server: gridscale im Portrait

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Die drei gridscale Gründer Michael Balser (3. v. l.), Torsten Urbas (4. v. l.) und Henrik Hasenkamp (5. v. l.) mit ihrem Team.

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„Einsteigen, Losfahren, Aussteigen, fertig – und das mit minutengenauer Abrechnung.“ – Ein Blick hinter die Kulissen des jungen Cloud-Hosters gridscale. 

„In erster Linie waren wir mit der Stabilität und der Benutzerfreundlichkeit heutiger IT-Hosting-Lösungen unzufrieden“, sagt gridscales Co-Gründer Henrik Hasenkamp (CEO). In den letzten 15 Jahren hatten er und seine späteren Mitgründer Michael Balser (CPO) und Torsten Urbas (CTO) in zahlreichen Projekten immer wieder einzelne Probleme der Verfügbarkeit, Automatisierung oder automatischen Skalierbarkeit gelöst. Damals sprachen sie viel darüber, wie sie die unterschiedlichsten Technologien und Erfahrungen aus den vergangenen Jahren kombinieren können. Und zwar so, dass sie nicht mehr nur projektbezogen, sondern allgemeingültig in einer modernen Cloud-Umgebung bereitstehen. „So kam die Idee zu gridscale und wir begannen die Entwicklung“, sagt Hasenkamp.

Nach den ersten Prototypen war klar, dass sie die Geschäftsidee umsetzen werden. „Wir haben damit den ersten autonomen und in Echtzeit skalierenden Hosting-Provider geschaffen“, so Hasenkamp. Im Fokus steht die einfache Bedienbarkeit, eine hochverfügbare IT-Infrastruktur mit proaktiver Fehlererkennung und Algorithmen zur Selbstoptimierung und Selbstheilung im Fehlerfall. Zudem werden keine vorgegebenen Pakete geschnürt, wie zum Beispiel aus zweimal CPU und viermal RAM (wie es Hosting-Unternehmen heute gerne machen). Bei gridscale entscheide der Anwender über die Dimensionen seiner IT und kann unabhängig voneinander CPU, RAM und SSD Speicher wählen, versichert Hasenkamp.

„Wir wenden das Carsharing-Prinzip bei gridscale an. Keine Grundgebühren, keine Verpflichtung, keine Laufzeiten. Einsteigen, Losfahren, Aussteigen, fertig – und das mit minutengenauer Abrechnung “

Als deutsches Unternehmen mit dem Rechenzentrum-Standort Deutschland unterliegt gridscale zudem den strengen deutschen Datenschutz-Richtlinien und kann damit alle Compliance-Fragen gewissenhafter IT-Entscheider mit „vollständig erfüllt“ beantworten.

Das Pay-as-you-go-Modell

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Das gridscale-Büro befindet sich direkt im Zentrum von Köln, Im Mediapark 5. Online kannst du über folgende Kanäle Kontakt aufnehmen:

Der Hosting-Markt ist sehr groß und somit auch die Konkurrenz. Vor allem auch große Anbieter wie Amazon (AWS), Microsoft (Azure) und Google (Cloud Compute Engine) beobachten die Gründer von gridscale mit Interesse. Diese Anbieter einzuholen ist allerdings nicht das Ziel. „Unsere Lösung ist für einen Nutzer optimal, der mit weniger Komplexität eine super Performance möchte. Wie freuen uns aber genauso über einen sehr offenen und guten Austausch mit den Kollegen von AWS und Google über Marktentwicklungen, technische Neuerungen, Zukunftsvisionen und IT-Probleme“, so der gridscale-Chef. Der Hoster will sich als Lösung positionieren, die eine Vielzahl von Problemen in heutigen und künftigen IT-Landschaften lösen kann. „Dabei gehen wir ganz bewusst Wege, die andere Anbieter bis heute nicht in Erwägung ziehen oder wo andere Anbieter sich mit individuellen, hochpreisigen Managed-Hosting-Services platzieren.“

Das Geschäftsmodell von gridscale wird als Infrastructure-as-a-Service und Platform-as-a-Service bezeichnet. Darunter ist zu verstehen, dass IT-Infrastruktur, IT-Services und Rechenleistung in einem Pay-as-you-go-Modell sehr flexibel an die Anwender ausgeliefert werden.

Einer der ersten großen Anwender war Billwerk. „Die Firma lernten wir kennen, weil wir ein extrem flexibles Abrechnungssystem bauen mussten. Wir kamen ins Gespräch und tauschten uns ein wenig aus. Dabei stellte sich heraus, dass Billwerk wiederum eine Lösung wie gridscale suchte“, erzählt Hasenkamp rückblickend. So fanden zwei Unternehmen zusammen, die gegenseitig wichtige Probleme des anderen lösen konnten.

Feedbackkultur und keine Bullshit-Meetings

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Aktuell beschäftigt gridscale 14 Mitarbeiter aus Europa zusammen mit einer südamerikanischen Ausnahme. Hasenkamp, Balser und Urbas legen viel Wert auf die interne Feedback-Kultur: Alles darf und soll kritisch hinterfragt werden. Jeder hat das Recht, seine Arbeitsumgebung sowie den Ort frei zu wählen. Um dabei als Team verbunden zu bleiben, sind die Standorte in Berlin, Stuttgart und Köln mit Audio-Standleitungen vernetzt, sodass jeder immer alles mitbekommt – wenn er denn möchte. Auch in Sachen Arbeitszeiten werden die Zügel so locker gelassen, wie es geht. Die Gründer überlassen ihren Angestellten die Entscheidung, wie sie ihre Zeit einteilen. Als weiteren Benefit erhalten die Mitarbeiter Unternehmensbeteiligungen. Das soll den Teamgeist und das Verantwortungsgefühl gegenüber der Firma stärken.

Zudem legt das Team Wert auf regelmäßigen privaten und fachlichen Austausch. So haben sie jeden Montag um 13 Uhr einen Termin, in dem jedes Teammitglied in maximal 60 Sekunden pitchen kann, was es diese Woche für die Anwender macht. „So wollen wir unsere Anwender in den Fokus stellen und uns bei allen unseren Tätigkeiten immer überlegen, ob diese Tätigkeit für unsere Anwender von Nutzen ist“, dies sei ein noch recht neues Ritual, sagt Hasenkamp. „Das zweite Ritual ist eher aus der Unternehmensgründung heraus gewachsen. Wir haben von Anbeginn den Mittwochabend festgelegt und treffen uns bei Pizza und Mate Tee– virtuell oder physisch –, um zu diskutieren, einen Wochenrückblick zu machen, Learnings zu ziehen und Erfolge zu feiern.“

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Das Kölner Büro von gridscale befindet sich im Mediapark in Köln. (Foto: „Luftbild: Mediapark Köln“ von Marco Verch / CC BY 2.0)

Gearbeitet wird wie in den meisten Digitalschmieden sowohl nach Scrum als auch nach Kanban. „Wir haben uns an Scrum angelehnt, aber nutzen auch Bestandteile von Kanban. Das Ziel ist natürlich eine moderne und agile Entwicklung zu unterstützen. Wir nennen es Scranban“, sagt Hasenkamp. Zur Unternehmenskultur gehört es zudem, dass keine Bullshit-Meetings abgehalten werden.

Welche Ziele verfolgt das Unternehmen in der nahen Zukunft?

Im letzten Jahr ging es, nach erfolgreichem Markteintritt in 2015 und einem starken Wachstum in 2016, auch darum Investoren an Bord zu holen. Im Herbst 2016 gelang es gridscale dann zwei sehr erfahrene Investoren für sich zu gewinnen. „Der Abschluss der Beteiligungsverträge war für uns ein wichtiger Meilenstein im Jahr 2016, um das Wachstum von gridscale noch etwas weiter zu beschleunigen“, sagt der Gründer.

In der nahen Zukunft sollen die IaaS-Services kontinuierlich mit weiteren PaaS-Services ausgebaut werden. So soll langfristig ein stabiles Wachstum gesichert und neue Kundengruppen erschlossen werden. „Klassische Services wie Datenbanken- oder Messaging-Services, verschiedene Appliances und Automatisierungen ermöglichen unseren Anwendern auf ein abgerundetes und vollständiges Portfolio zurückzugreifen. Und natürlich streben wir auch weiterhin Wachstum im deutschen Markt an und werden unsere Standorte weiter ausbauen“, sagt Hasenkamp.

Mit dem Wachstum werden auch weitere Teammitglieder nötig. Momentan sucht der Hoster händeringend nach Verstärkung im Bereich Frontend-Entwicklung (AngularJS) und Backend-Entwicklung (Python) sowie nach Unterstützung für die Anwendungen im Bereich Deep-Learning / AI (beispielsweise mxnet).

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5 Reaktionen
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Hallo Heinz und Caro,

vielen lieben Dank dafür, dass ihr das Portrait angeschaut habt und euch an der Diskussion beteiligt. Natürlich bin ich bei meiner Antwort jetzt nicht ganz objektiv und unbeteiligt - ich hoffe das ist ok für euch :-)

Insbesondere der Beitrag von Heinz zeigt auf, dass sich mit ein wenig Zeit und Erfahrung auch mit am Markt seit Jahren erhältlichen Produkten flexible Lösungen erstellen lassen.

Letztlich kommt es auf die individuellen Bedürfnisse des Nutzers an, mit welcher Lösung er am besten fährt. Kein Hoster dieser Welt löst ein Problem, das ein erfahrener IT'ler nicht auch selber für sich lösen könnte. Wenngleich Hoster diese Probleme doch überwiegend kostengünstiger lösen können und vor allen Dingen mit Erfahrungen aus dem Betrieb riesiger Infrastrukturen auch einzelnen Projekten sehr nützlich sein können.

Das gridscale-Team ist seit über 15 Jahren in der Hosting-Branche unterwegs und hat eine Menge Erfahrungen mit Produkten, Lösungen und Unternehmen gesammelt. Daher sind wir der Überzeugung, mit gridscale ein Unternehmen aufgebaut zu haben, dass sich hervorragend in diesem Markt positionieren kann.

Der Vergleich mit dedizierten Servern hinkt aus meiner Sicht jedoch etwas. Denn mit gridscale gehen wir über die Möglichkeiten eines dedizierten Servers weit hinaus - egal ob du noch eine Virtualisierungs-Ebene einziehst oder nicht. Abseits der freien Konfiguration von Ressourcen jeglicher virtuellen Instanz, der freien Verfügbarkeit komplexester Netzwerke zwischen deiner Infrastruktur, beliebiger MPLS Kopplungen und der Just-In-Time-Verfügbarkeit beliebiger Ressourcen gibt es weitere Attribute, die mit herkömmlichen Dedicated-Server-Ansätzen nur schwer zu erfüllen sind. Ein Setup, dass auf 100% Verfügbarkeit ausgelegt ist, erfordert extrem hohes Know-How. Du magst da die nötige Erfahrung und Zeit mitbringen, aber mir begegnen im Alltag auch sehr viele Menschen, die sich lieber auf andere Dinge fokussieren.

Was ist uns sonst noch in den letzten 15 Jahren begegnet? Hardwareschäden oder Ausfallzeit wegen einer defekten Festplatte? Raid in die falsche Richtung gesynct? Festplatten, auf denen noch Daten des vorherigen Nutzers liegen? Gebrauchte Festplatten vom c't Magazin mit deinen Daten ersteigert? Das alles sind vermeidbare Fehler und Ärgernisse. Klingt alles unrealistisch? Leider nein.

Kurz um: Wir sehen viel Raum und Platz für gridscale. Wird es uns gelingen jeden Anwender von uns zu überzeugen? Nein. Werden wir ein zweites AWS? Nein. Wir arbeiten daran, der zuverlässigste, stabilste, modernste und transparenteste Hosting- und Cloud Provider auf dem europäischen Markt zu werden. Dass gridscale bei gleicher Leistung nur etwa 50% der Kosten einer AWS verursacht, stellen wir bewusst nicht in den Vordergrund. Denn wir sind davon überzeugt, dass am Ende die Lösung für unsere Nutzer passen muss.

Falls ihr Interesse an einem Austausch zu der Entwicklung des Marktes habt, einmal gridscale testen wollt oder uns den ein oder anderen Tipp geben möchtet, welche Funktionen ihr noch hinzufügen würdet, so freuen wir uns sehr darüber. Schreibt mich (henrik@gridscale.io) oder mein Team gerne jederzeit an.

Viele Grüße aus Köln
Henrik

Antworten
david.stiller
david.stiller

Hallo Henrik,

irgendwie bezweifle ich noch die Aussage, dass Gridscale 50% der Kosten von AWS bei gleicher Leistung schafft. Wenn man das Konzept der AWS Reserved Instances clever ausnutzt, kann man eine EC2 Typ t2.medium /2 Cores, 4 GB RAM, 15 GB SSD für einmalig 292 $ pro Jahr(!), also 24,33 $/monatl. laufen lassen und hat dann keine stündliche Abrechnung mehr. Bei Gridscale habe ich ungefähr das selbe Setup für 45,- monatlich. Da gehen die 50% doch eher in die andere Richtung? Oder hat Gridscale auch ein Upfront-Payment? Vielleicht eine Inspiration?

Gruß,
Dave

Antworten
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Hallo Dave,

vielen Dank für deinen Kommentar. Du hast natürlich völlig Recht. Wer sich eine lange Zeit an eine konkrete Konstellation binden möchte, kann Angebote finden die diesen Usecase einfach besser abdecken.

Wir möchten dieses Angebot in der Form noch nicht allgemeingültig verfügbar machen. Allerdings bieten wir für große Workloads identische Konstrukte an. Sofern du da einen konkreten Bedarf oder ein spannendes Projekt hast, freue ich mich sehr über deine Email. Gerne direkt an mich: henrik@gridscale.io

Viele Grüße aus Köln
Henrik

caro
caro

Sehe ich ähnlich wie Heinz. Aber wie es heißt der Spruch, jeden Tag wird eine neue Kuh geboren.

Antworten
Heinz Inge
Heinz Inge

Tja früher hiess das Vserver und man hatte nen Monatsvertrag, heute kann man es Stundenweise mieten und dann nennt man es "Cloud"Server.

Die Anbieter schießen wie Pilze aus dem Boden und unterscheiden sich kaum. Mit dem Unterschied: heute ist einer teurer als der Andere.

Zum Preis eines "Cloudservers" auf dem Leistungsniveaus des "billigsten" Rootservers bei Hetzner könnte ich mir da gleich 5 oder 6 holen. Sicher ist man da nicht flexibel wenn es um Ram und Co geht aber wozu auch wenn genug vorhanden ist? Dank Api kann man da auch alles verscripten und Automatisieren und wem das nicht flexibel genug ist der greift einfach auf einen ESXI oder Proxmox unterbau zurück.
Sinnvoll einsetzen kann man "CloudServer" auch nur wenn man Ahnung hat von dem was man da macht also sollte es nicht am Fachwissen scheitern.

Für Kurzfristige Lastspitzen(also unter einem Tag) lohnt es sich vielleicht ein paar Instanzen zu clonen aber warum sollte ich das bei nem neuen Anbieter machen der ähnlich teuer ist wie der Platzhirsch Amazon? Für die aber schon genügend Anbindungen und Routinen existieren.?

Und noch eins die Angabe "Prozessor (Core)" sind im Cloud Umfeld ziemlich Witzfrei wenn sie nicht exakt definiert werden. Man kann unter den meisten Virtualisierungslösungen vCPU im Hunderterpack anlegen und hat dann gar keine Garantie mehr das es vernünftig läuft.

Aber hey, viel Erfolg mit dem einzigartigen Geschäftsmodell, das gab es diesen Monat erst dreimal ;)

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