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Fertige Cloud für den Hausgebrauch: Western Digital und ownCloud setzen auf Raspberry Pi

Fertige Cloud für den Hausgebrauch: Western Digital und ownCloud setzen auf Raspberry Pi

Western Digital und die OwnCloud-Community wollen eine Heim-Cloud-Lösung entwickeln, die schon Anfang 2016 auf den Markt kommen soll. Als Basis dienen ein Raspberry Pi 2 und eine Ein-Terabyte-Festplatte. Noch werden Entwickler gesucht.

Fertige Cloud für den Hausgebrauch: Western Digital und ownCloud setzen auf Raspberry Pi

Heim-Cloud. (Bild: ownCloud)

Cloud-Lösung für zu Hause: ownCloud-Community hilft mit

Eine fertige Cloud-Lösung für den Hausgebrauch steht auf der Agenda des US-amerikanischen Speicheranbieters Western Digital. Dessen Entwicklungsabteilung WD Labs hat sich mit dem Cloud-Dienstleister ownCloud zusammengetan – besser gesagt mit der ownCloud-Community, denn die soll bei der Entwicklung der entsprechenden Hardware für die Heim-Cloud helfen.

Raspberry Pi 2 dient als Basis für die neue Heim-Cloud-Lösung. (Foto: ownCloud)
Raspberry Pi 2 dient als Basis für die neue Heim-Cloud-Lösung. (Foto: ownCloud)

Das fertige Cloud-Modell soll unter anderem aus einem Raspberry Pi 2 und einer Ein-Terabyte-Festplatte bestehen. Aktuell gibt es zehn Prototypen, die von der ownCloud-Community getestet werden können. Ziel ist es ein Gerät inklusive Software zu entwickeln, das es auch Nutzern ohne tiefergehende Software-Kenntnisse möglich macht, sich zu Hause eine eigene Cloud einzurichten.

Plug & Play: Heim-Cloud-Lösung soll Anfang 2016 kommen

Derzeit werden für das Setup des Servers noch ein Monitor und eine Tastatur benötigt. Das soll nicht mehr nötig sein, wenn die Heim-Cloud-Lösung auf den Markt gebracht wird. Darüber hinaus soll auch die Performance verbessert und zusätzliche Features wie ein Backup-Tool eingebaut werden. Für die gesuchten ownCloud-Entwickler ist also noch jede Menge zu tun.

Basierend auf dem Feedback der Community wollen ownCloud und Western Digital schon Anfang 2016 einige Hundert Cloud-Geräte auf den Markt bringen, die auch „normale“ Nutzer kaufen und nutzen können sollen. Zu dem Gerätenamen und einem möglichen Preis gibt es noch keine Angaben.

via www.heise.de

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4 Antworten
  1. von Raspi-Plugin-Modules am 14.12.2015 (12:14 Uhr)

    Halb-OT: Schaut mal was Internet-Radios kosten. Etwa 80 Euro.
    Lautsprecher+Display+CPU+Anschlüsse
    Bluetooth-Lautsprecher haben zwar kein Display und weniger CPU aber kosten ab 20 Euro und können auch SD-Karten und USB-Medien auslesen.
    Angesichts des 5-Euro-RasPi kommen hoffentlich also endlich bezahlbare Internet-Radios auf den Markt. Google-Chrome-AUDIO-Cast wurde wohl gestern auf HD-Audio upgedatet oder so. Der Bedarf ist also da und viele iPad-Rentner müssen bisher am iPad internet-Radio hören weil man für ein Internet-Radio bisher oft genau so gut ein günstiges Handy bekommt.
    Wenn man eh alles per Handy steuert wenn man aufs Display verzichtet passt so ein Konzept ans NAS wenn dort endlich alle USB-Treiber mitkompiliert werden was CyanomodGen leider nicht macht wodurch OTG nur für SD-Karten geht aber schon NTFS oder Unix-Filesysteme oft scheitern :-(((((((((
    Das Problem bei NAS ist bisher das Handy-CPUs alle 6 Monate weiterentwickelt werden, bei NAS die ARM-CPUs aber vielleicht alle 2 Jahre. D.h. RasPi als Grundlage die ständig weiterentwickelt wird ist wohl deutlich besser als die bisherigen "lahmen" NAS-CPUs.
    Krasser Nachteil ist aber: kein SATA, kein USB-3 und das der RasPI wohl nur mit 100 MBit/sek auf Ethernet arbeitet. Die 4core-CPU ist ja nur Ersatz für die alte Single-Core-CPU. So wie wenn man in einem Trabbi einen besseren Motor einbaut aber Getriebe, Reifen usw. nicht upgradet. Dasselbe gilt für alles was um die CPU des RasPi drumherum ist. Kann er 4k oder zumindest 2.5k ? Das 100Mbit-Ethernet viertelt die Geschwindigkeit normalpreisiger (48MByte/sek) SD-karten auf 10 MB/sek.

    Der RasPi war nicht auf Durchsatz ausgelegt wie es NAS für SOHO usw. sein müssten wenn mehrere Familienmitglieder oder Kollegen zugreifen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Raspberry_Pi#Eigenschaften
    macht schnell klar das man sowas wohl nicht im NAS sondern nur im TV-Decoder haben will.

    Aldi hatte immer wieder Tower wo man oben eine nachträglich gekaufte externe Festplatte mit USB3 reinschieben konnte. Evtl wären solche Konzepte auch für Geräte wo man einen RasPI (den der grade aktuell ist oder den man sich leisten will) !einheitlich! andocken kann weil das Gehäuse die Anschlüsse immer auf dieselben Andock-Punkte umbiegt und man es einheitlich reinschieben/draufstecken kann so das es Strom bekommt und macht und an die Daten kommt und am besten auch booten kann was ihm dort hingelegt wurde. D.h. durchsatz-fähige (micro)Server-Chips mit Sata, USB3, Gigabit-Ethernet usw. kümmern sich um den Background während das Frontend Mainstreamige RasPI Distros und KoDi usw. am RasPI erledigen.
    Wer ein NAS (FreeNAS, OpenFiler,...) baut, muss bisher immer irgendwelche günstigen Dell/HP/...-Rechner kaufen wo Intel x86/ATOM drin ist. ARM spielt da bisher nur für HOME-NAS (1 Platte) oder ARM-NAS aber dann ab 200-400 Euro eine Rolle und die Platten muss man dann auch noch kaufen und sich damit abgeben was die Distro erlaubt während der RasPI frei mit zig Distros (ein Vielrtel davon Kodi-Distros aber auch Win10 oder auch Mathematica) betrieben werden kann.


    WD will wohl SanDisk aufkaufen. Hoffentlich wird das besser als dieses Projekt aktuell klingt. Denn SanDisk war wohl immer ganz ok bzgl. Preis/Leistung und ohne SanDisk würden Samsung-SSDs oder SD-Karten vielleicht das doppelte kosten. Es wäre sehr schade und sehr schädlich für die IT der Menschheit wenn SD herunterwirtschaftet würde wie es viele Firmen mit ihren Übernahmen leider oft machen :-((( Auf Oculus warten wir ja immer noch...

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  2. von David S. am 14.12.2015 (17:07 Uhr)

    Aber... sowas gibt's doch schon.. oO
    Habe ich Anfang des Jahres noch in der C't von gelesen..
    Sogar mit Unterstützung vom Hersteller bei der Einrichtung!
    ionas-Server heisst das Teil und das gibt's hier:
    http://www.ionas-server.com

    Gruß, David

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  3. von fy99 am 15.12.2015 (10:48 Uhr)

    ja, ich finde auch dass der Raspi als Systembasis nur eine suboptimale Wahl ist - vor allem nachdem ja inzwischen zahlreiche und preiswerte Alternativen wie Banana Pi etc. verfügbar sind, die genau die angesprochenen NAS-relevanten Schwächen des Raspi überwinden (SATA, Gbit Ethernet, ...) -> Da ist auf die Vernunft von WD und Community zu hoffen...

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  4. von Raspi-Plugin-Modules am 15.12.2015 (12:10 Uhr)

    @fy99: Wenn man es zweiteilt wäre es ja sehr schlau: Eine durchsatz-starke (evtl nur Integer-Power und keine FPU)Server-Basis welche die (1..10)-SATA-Anschlüsse und USB3.1-10GBit-Anschlüsse(Wunschdenken) voll auslasten kann und ein paar Jahre lang nutzbar ist und dann austauschbare Frontend-Clients welche am TV hängen und ausgetauscht werden wenn ein billiger 4k-RasPi kommen sollte. Als Frontent ist RasPI für FullHD ja noch ganz ok aber viele Leute sind halt auch Android gewohnt und kennen FireTV oder ChromeCast wo Apps und Android drauf laufen.

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