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Clueful stöbert riskante Apps auf Android-Phones auf

Clueful stöbert riskante Apps auf Android-Phones auf

Wie es um die Privatsphäre auf dem steht, wird oft vergessen wenn man sich runterlädt. Klar, denn die ellenlangen Datenschutzbestimmungen sind selten verständlich formuliert. Clueful scannt und stuft diese nach Gefährdungspotential ein.

Clueful stöbert riskante Apps auf Android-Phones auf

Mit Clueful auf der sicheren Seite

Die Android-App Clueful von Bitdefender scannt sämtliche Apps, die sich auf dem Smartphone befinden und stuft diese nach dem Gefährdungspotenzial für die eigene Privatsphäre ein – sowohl bereits vorhandene, als auch neu heruntergeladene Apps. Dabei erfolgt die Abstufung in drei Kategorien: „Hochriskante Apps“, „Moderate Risiko-Apps“ und „Geringe Risiko-Apps“. Zudem kann man sich die Applikationen nach individuellen Gefahren auflisten lassen – beispielsweise nach „Verwendet sehr aufdringliche Werbung“.

Alle Apps zusammen ergeben einen Privacy Score. Umso höher der ist, desto sicherer ist die eigene Privatsphäre auf dem Smartphone. Dazu fragt Clueful einige Informationen vom Server des Herstellers ab. Wichtige Attribute sind beispielsweise, ob die gescannten Applikationen Rufnummern des Smartphone an Werbenetzwerke übermitteln oder ob Spam-Push-Nachrichten übermittelt werden. Löscht man eine der riskanten Apps, erhöht sich der Score um unterschiedliche Punkte.

Die Android-App Clueful von Bitdefender scannt sämtliche Apps, die sich auf dem Smartphone befinden und stuft diese nach dem Gefährdungspotenzial für die eigene Privatsphäre ein.
Clueful scannt sämtliche Apps, die sich auf dem Android-Smartphone befinden und stuft diese nach dem Gefährdungspotenzial für die Privatsphäre darauf ein. (Screenshots: Clueful App)

Die Facebook-App erhält beispielsweise verschiedene Berechtigungen, die Clueful als störend empfindet: Facebook könnte nämlich die Anrufhistorie auslesen und verfolgt den eigenen Standort. Löscht man die Facebook-Applikation vom Smartphone, bekommt man im selbst durchgeführten App-Test jedoch keine Punkte gutgeschrieben, was daran liegen könnte, dass die App sich in der Kategorie „Moderate Risiko-Apps“ befindet.

Achtet ihr bei der Installation von Apps auf die Berechtigungen und wie sehr sie in eure Privatsphäre eingreifen? Oder glaubt ihr, der Zweck heiligt die Mittel und wer bestimmte Dienst nutzen will, muss die bittere Pille nunmal schlucken? Wie hoch ist euer „Privacy Score“ von Clueful? Mein eigener lag bei 56 – vin 100.

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2 Antworten
  1. von blu3ye am 24.05.2013 (08:29 Uhr)

    Danke für den Artikel!
    Ich werd mir das heute mittag mal installieren und schauen. Da mein Gerät gerootet ist, sollte es kein großer Aufwand sein, entsprechende Rechte den Apps wieder "wegzunehmen", oder?!
    Kann mir ja jemand vlt. nen Hinweis verlinken ;)

    Hab mich bis jetzt noch nicht so sehr damit beschäftigt. Prinzipiell ists aber natürlich so, dass nicht viel auf der Welt umsonst ist und Apps die den User kein Geld kosten sich anderweitig finanzieren müssen. Das sollte jedem auch bewusst sein, der eine gratis App installiert. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel...

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  2. von Togijak am 24.05.2013 (18:19 Uhr)

    Also für mich ist das Tool nicht den Speicherplatz wert den es verbraucht und ich bin erschreckt darüber, was t3n und Caschy darüber schreibt. Bei mir hinterlassen die beiden Beiträge den Eindruck, dass man da im Prinzip aus der Produktbeschreibung / Pressemitteilung von Bitdefender abgeschrieben hat ohne die App tatsächlich zu testen.

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