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CMS-Marktführer: Jede vierte Website läuft auf Wordpress

CMS-Marktführer: Jede vierte Website läuft auf Wordpress

Eine Marktanalyse von W3Techs zeigt, dass Wordpress den stärksten Anteil unter den Redaktionssystemen im Netz hat. Erfinder Matt Mullenweg sieht noch großes Potenzial bei Nutzern von unbekannten Content Management Systemen.

CMS-Marktführer: Jede vierte Website läuft auf Wordpress
Traffic ist die wichtigste Währung, um einen Blog zu monetarisieren. Zum Glück helf…

Größter Marktanteil für Wordpress

25 Prozent der Websites werden mit Wordpress betrieben. Zu diesem Schluss kommt der Marktforscher W3Techs in seiner aktuellen Auswertung. „Wordpress ist bei 58,7 Prozent der Websites, bei denen wir das CMS identifizieren können, im Einsatz. Das macht einen Marktanteil von 25 Prozent“, erklären die Analysten.

Mit dem Anteil lässt Wordpress die Konkurrenz weit hinter sich. Auf dem zweiten Platz befindet sich Joomla mit 2,8 Prozent, gefolgt von Drupal mit 2,1 Prozent. Magento und Googles Blogger kommen auf knapp mehr als ein Prozent, Typo3 hat einen Anteil von 0,7 Prozent.

Die Redaktionssysteme sind bei mehr als der Hälfte der Website nicht identifizierbar, trotzdem hat Wordpress einen Marktanteil von 25 Prozent. (Grafik: W3Techs)
Die Redaktionssysteme sind bei mehr als der Hälfte der Website nicht identifizierbar, trotzdem hat Wordpress einen Marktanteil von 25 Prozent. (Grafik: W3Techs)

Potenzial bei unbekannten CMS-Nutzern

Für die Marktanalyse wertet W3Techs die oberen zehn Millionen Websites bei Alexa aus, allerdings ohne deren Subdomains. Kommt auf einem Portal ein CMS zum Einsatz, geht W3Techs davon aus, dass es auf allen Seiten läuft. Bei 57 Prozent der Plattformen können die Marktforscher das Redaktionssystem nicht identifizieren.

Traffic ist die wichtigste Währung, um einen Blog zu monetarisieren. Zum Glück helfen WordPress-Plugins. (Foto: Metalpotato)
Wordpress-Eigentümer Automattic will noch dieses Jahr den Anteil weiter erhöhen. (Foto: Metalpotato)

Matt Mullenweg, Wordpress-Gründer und CEO des dahinter stehenden Unternehmens Automattic, kommentiert das Ergebnis des Rankings auf seinem Blog: „Wir werden noch dieses Jahr mehr als 25 Prozent schaffen.“ Im Januar 2011 lag der Anteil laut W3Techs noch bei 13,1 Prozent. Großes Potenzial sieht der Marktführer bei den Websites, denen kein bekanntes CMS zugeordnet werden konnte.

via venturebeat.com

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12 Antworten
  1. von Uli am 10.11.2015 (08:54 Uhr)

    Wordpress ist das Windows unter den CMS. Irre einfach zu bedienen, für jeden scheiss ein Plugin aber mega unperformant und dauernd schwere Sicherheitslücken.
    Man braucht die Plugins aber auch weil das System out-of-the-box noch nicht mal Metatags setzen geschweige denn eigene Userrollen erstellen kann.

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    • von Steffen Brand am 10.11.2015 (09:10 Uhr)

      +1

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    • von IRM am 10.11.2015 (09:36 Uhr)

      Die schweren Sicherheitslücken werden ja meist durch kleine Updates von WordPress selbst gefixt ohne das man im Backend sein muss. Bisher hat sich mein WordPress noch nicht selbst in die Knie geschossen, was man von Windows ja nicht gerade behaupten kann. ;)

      Eigene Userrollen zu erstellen halte ich persönlich für unsinnig bzw. die Funktion würde der Großteil gar nicht brauchen und es würde nur unnötig WordPress immer weiter aufblähen. Die 4 Standarduserrollen reichen meines erachtens völlig aus. Daher finde ich diese Funktion mit einen Plugin zu erweitern doch perfekt.

      Zum Thema Metatages und WordPress empfehle ich folgenden Artikel: https://codex.wordpress.org/Meta_Tags_in_WordPress

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      • von Uli am 10.11.2015 (09:51 Uhr)

        Das man das Backend für technisch unbedarfte Kunden einschränkt um es übersichtlicher zu machen ist nun nicht so ungewöhnlich.

        Zu den Metadaten zumindest die Description macht schon Sinn.

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    • von E. am 10.11.2015 (11:57 Uhr)

      Man sollte niemals im Core Veränderungen vornehmen. Plugins sind genial. Du hättest auch deine gewünschten Funktionen ins Theme schreiben können. Aber was ist mit einem Wechsel? Plugins erweiten WP enorm und der Wechsel eines Theme wird unproblematischer. Die Plugins machen viele Entwickler in zum Teil stundenlanger Arbeit und stellen diese auch noch sehr häufig kostenlos zur Verfügung... Von SEO zu Newsletter bis hin zum komplexen Shopsystem. WordPress ist selbst ebenfalls kostenlos. Jeder kann helfen WordPress besser zu machen.

      Das Backend zu schmälern oder für bestimmte User zu erweiten benötigt nicht viele Zeilen Code und für Metatags kannst du die header.php leicht anpassen wenn du kein Plugin möchtest. Zum Beispiel kannst du für Keywords einfach die Schlagworte auslesen lassen.

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  2. von nk am 10.11.2015 (17:45 Uhr)

    Werde den Wordpress-Hype nie verstehen.

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  3. von Toni main am 10.11.2015 (18:35 Uhr)

    Ein Hype der seit 10 Jahren hält. Look beyond the Tellerrand... CSS tricks New York times etc. Laufen nicht ohne Grund hochperformant auf WP Basis. Und Uli wenn man keine Ahnung hat, also so gar keine... Du weist worauf icb hinaus möchte....

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    • von Uli am 10.11.2015 (18:50 Uhr)

      Meine Erfahrung ist, dass viele Wordpress Seiten ohne BWP Minify und ein gutes Caching Plugin definitiv zu langsam sind (laut Google Page Speed Insights).
      Es kann natürlich auch am Provider liegen.
      Billighoster wie 1und1 und Strato sind dafür bekannt, nicht gerade die optimale Technik zu haben.

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  4. von Luca am 11.11.2015 (13:25 Uhr)

    Benutze für meinen Blog auch Wordpress und finde es einfach zu bedienen. Mit anderen CMS bin ich noch nicht viel in Kontakt gekommen und müsste mich über diese erst genauer informieren.

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  5. von kirchmeier am 11.11.2015 (14:01 Uhr)

    Ich kann die Beliebtheit bestätigen! Immer mehr Besucher wollen WordPress-Hoster vergleichen und bestellen passende Hosting-Pakete: http://www.top-wp-hosting.de/wordpress-hosting-vergleich/

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  6. von Level3 am 12.11.2015 (17:36 Uhr)

    Wir bevorzugen inzwischen FlatFile basierte CMS Systeme die ohne MYSQL auskommen aber dennoch volle Funktionalität bieten. Besonders zu erwähnen wäre hier wohl "Grav CMS" (getgrav.org). Gerade wenn es darum geht Inhalte auch über GIT verfügbar zu machen, merkt man die schwäche der klassichen Wordpress Installation an, deren kompletter Inhaltsbestand in der Datenbank liegt und die Abgleichung immer ein großer Aufwand ist.

    Auch sehr positiv ist OctoberCMS, basierend auf dem Laravel Framework. Benötigt zwar wieder MYSQL, aber nur für die Konfiguration. Jeglicher redaktioneller Inhalt landet im Dateisystem und macht die Versionisierung sehr zugänglich.

    Aber der persönliche Favorit ist inzwischen PageKit.com
    Dank der SQLITE Anbindung ist es ein leichtes Inhalte auf lokaler Ebene zu bearbeiten und dann über GIT das Datenbankfile einzubinden. Zudem bietet es ein Rundum-Sorglos-Paket, dank dem hauseigenen CSS Framework "UIKit (getuikit.com)", auf dem auch das Backend aufbaut. Zu wissen, dass sich hinter PageKit zudem noch ein deutsches Entwicklerstudio befindet, macht die ganze Sache ein Stück weiter sympatischer. ;)

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  7. von Michael am 13.11.2015 (09:12 Uhr)

    WordPress hat, wie jedes andere CMS oder jede Software generell, auch seine Stärken und Schwächen. Wobei die Stärken deutlich überwiegen und der Rest lässt sich mit etwas Know-How leicht ausbügeln.

    Ich kann die Kritik an WordPress (wie teilweise auch hier in den Kommentaren) nicht ganz nachvollziehen und oftmals ist der Grund dafür schlicht und einfach Halbwissen.

    Es ist ja kein Geheimnis, dass wenn man eine Webseite hosten möchte, dass es vorteilhaft ist auch die nötige Grundkenntnisse dafür zu besitzen und im Falle von WordPress werden fehlende Grundkenntnisse sogar noch durch zahlreiche nützliche Plugins ausgebügelt, die man einfach nur installieren muss. Aber auch da gehört ein gewisses Maß an Eigeninitiative und Bereitschaft dazu, sich damit zu beschäftigen, was wiederum, meiner Ansicht nach, ebenfalls eine Grundvoraussetzung ist wenn man ernsthaft eine Webseite betreiben möchte.

    Auf jeden Fall basiert nicht ohne Grund 25% des Internets auf WordPress, Tendenz steigend und mit der neuen REST API sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Eine langweiliges Blogging-Tool ist WordPress schon lange nicht mehr, aber auch das scheint noch nicht überall angekommen zu sein! :-)

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