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Cobi: Smarte Biking-App aus Frankfurt sammelt Millionen ein [Startup-News]

Millionensumme für COBI: Dieses Startup will Fahrradfahren noch schöner machen, als es sowieso schon ist [Startup-News]

Das Startup COBI aus Frankfurt will mit seiner Soft- und „ein völlig neues Radfahr-Erlebnis“ ermöglichen. Dafür gibt es jetzt einen ordentlichen Batzen Geld von Investoren. Die Startup-News.

Millionensumme für COBI: Dieses Startup will Fahrradfahren noch schöner machen, als es sowieso schon ist [Startup-News]

COBI macht Fahrräder zu „Smart Bikes“. (Foto: COBI)

Smarte Fahrräder: Millionensumme für COBI aus Frankfurt

Startup-News: COBI sammelt 6,3 Millionen Euro für sein smartes Bike-System ein. (Foto: Cobi)
Startup-News: COBI sammelt 6,3 Millionen Euro für sein smartes Bike-System ein. (Foto: Cobi)

Mit seinem Connected-Biking-System will COBI „Fahrrad und Smartphone auf intelligente Weise verbinden“ – dazu wartet die App des unter anderem mit einem Navigationssystem, Fitness-Tracking, Musiksteuerung und Wettervorhersagen für die nächste Radtour auf. Zusätzlich bietet COBI ein Steuerungselement für den Fahrradlenker, Klingel- und Alarmanlagenfunktion sowie smarte Front- und Rückleuchten an. Ein Konzept, an das zahlreiche Investoren glauben, wie COBIs zweite Finanzierungsrunde innerhalb von zehn Monaten zeigt: 6,3 Millionen Euro geben jetzt Munich Venture Partners und weitere VCs – und erhöhen damit das Gesamtvolumen der COBI-Finanzierung auf knapp zwölf Millionen Euro. Wie Gründerszene berichtet, hat es zuletzt Ärger auf Seiten der zahlreichen Crowdfunder von COBI gegeben, da der versprochene Liefertermin mehrmals nicht eingehalten werden konnte. COBI-Gründer Andreas Gahlert verspricht die Auslieferung der mehr als 30.000 vorbestellten Systeme aber rechtzeitig zur Fahrrad-Saison 2016.

Startup-News: MairDumont übernimmt Hotel-Suchmaschine Escapio

Die in Baden-Württemberg ansässige Reiseverlagsgruppe MairDumont übernimmt den Luxushotel-Preisvergleich Escapio aus Berlin für eine nicht genannte Summe. Erst im Oktober 2015 hatte Escapio-Gründer Uwe Frers das Geschäftsmodell weg von einer reinen Buchungsplattform hin zu Meta-Suchmaschine und Preisvergleich für Hotels aus dem Luxus-Segment gewandelt. Jetzt soll die Dienstleistung von Escapio in die redaktionellen Angebote der MairDumont-Verlage integriert werden und so zusätzliches Wachstum generieren.

Perspective Daily: Startup für „Konstruktiven Journalismus“ sucht Unterstützer

Weniger Skandale, Einzelfälle und reißerische Überschriften, mehr Analysen, Zusammenhänge und Lösungsvorschläge: Maren Urner, Bernhard Eikenberg und Han Langeslag wollen mit Perspective Daily „das erste konstruktive, lösungsorientierte Online-Medium in Deutschland“ etablieren. Für diese Mission haben sie mit Nora Tschirner und Klaas Heufer-Umlauf gleich zwei prominente Unterstützer aus der Medienwelt gewonnen – und auch Medienkritiker Thomas Knüwer schreibt in seinem Blog:

„Ich glaube, das eine nicht-journalistische Herangehensweise dem Journalismus helfen könnte. Weil es eben gut ist, einen Blick von außen zu bekommen, wenn man in einer Sackgasse oder Krise steckt.“

Aktuell ist „Perspective Daily“ auf der Suche nach Unterstützern: 12.000 Interessenten müssen sich bis zum 21. Februar anmelden und einen monatlichen Beitrag von 3,50 Euro zusagen, damit das Projekt an den Start gehen kann.

Ocedo aus Karlsruhe geht an US-Konzern Riverbed

Das 2013 gegründete Startup Ocedo aus Karlsruhe ist vom US-Konzern Riverbed übernommen worden. Ocedo verbindet Rechenzentren und lokale Netzwerke und versetzt Unternehmen in die Lage, diverse Standorte und Filialen, virtualisierte Anwendungen und Endgeräte zuverlässig zu verwalten – das alles auf Basis sogenannter Software-Defined-Networking- (SDN) und Software-Defined-Wide-Area-Network (SD-WAN)-Technologien. Riverbed will damit nicht nur seine eigenen SDN- und SD-WAN-Anstrengungen bestärken, sondern profitiert auch vom Acqui-Hire-Prinzip: Mit dem Ocedo-Team ergänzt ein versiertes und in der Netzwerkbranche erfahrenes Team die internen Reihen des Unternehmens aus Kalifornien. Mehr Infos gibt es bei der Computerwoche.

Tweets des Tages: Bitcoin vs. Blockchain

Ob der Bitcoin-Hype vorbei ist, gerade erst anfängt oder die Kryptowährung nicht von Anfang an irrelevant war, wird immer wieder einmal diskutiert. Dieses Mal von Frank Thelen und Olaf Jacobi, zwei Schwergewichten der deutschen VC-Szene. Richtig tief steigen die beiden zwar nicht in die Materie ein, immerhin sind sich beide einig: Bitcoin sollte auf keinen Fall mit der Blockchain gleichgesetzt werden – deren Stern gerade erst aufgeht.

(Screenshot: Twitter)
(Screenshot: Twitter)

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere Redaktion? Schreibt @lojanna  oder @hexitus  bei Twitter!

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5 Antworten
  1. von 91ed047a41fa0ae5 am 21.01.2016 (20:00 Uhr)

    Biken ohne die ganze Technik ist immernoch am schönsten

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  2. von Christian am 22.01.2016 (08:05 Uhr)

    Dann gehören wohl auch bald Fahrrad fahrende "Smombies" zum Alltag...

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  3. von Rico Neitzel am 22.01.2016 (21:02 Uhr)

    Das hat Livall doch schon und sogar nen smarten Helm dazu! Ausserdem liefern die schon aus :-)

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  4. von Besserer Journalismus ist erwünscht am 25.01.2016 (09:20 Uhr)

    Bessere Informationen wären ganz nett.
    Journalismus hängt immer noch am alten Print fest wo man platzbegrenzt war. Die Möglichkeiten von Online-Artikeln werden bis heute nicht ansatzweise genutzt.

    Das durch den Billig-Tesla die Ölstaaten auf Grund laufen war klar. Aber das das jetzt schon passiert und der Ölpreis seit 1 Jahr trotz Wirtschaftswachstum und gigantischer Autoverkäufe unten liegt, hat mal wieder keiner erkannt. So wie damals als Flach-Fernseher mit HDready überall empfohlen wurden (FußballWM in Deutschland also wohl 2006) aber wohl kaum einer oder vielleicht gar keiner der Qualitäts- und Leistungs-Schutz-Journalisten vorhergesagt hat das 2-3 Jahre später die Röhren-Fernseher und Röhren-Monitore praktisch nicht mehr produziert werden würden.

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  5. von Philooo am 12.02.2016 (10:13 Uhr)

    Das ist keine wirklich neue Idee! Aber wenn das gut umgesetzt wird, ist das Potential groß. Dann stellt sich die Frage, wie die Räder für die Leute schmackhaft gemacht werden können. ROSE Bikes (vgl. https://www.rosebikes.de/ )macht es beispielsweise ganz gut. Man kann im Navigator sein eigenes Fahrrad zusammenstellen und es im Geschäft (z.B. in der ROSE Biketown in München) dann abholen oder liefern lassen. Dieses Custom-Made Prinzip bietet nicht jeder Fahrradanbieter an!

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