t3n News Entwicklung

Code.org: Kostenlose Coding-Nachhilfe von Bill Gates und Mark Zuckerberg

Code.org: Kostenlose Coding-Nachhilfe von Bill Gates und Mark Zuckerberg

Die Organisation .org will, dass jeder Schüler die Möglichkeit hat, Programmieren zu lernen. , und Bill Clinton sind nur einige der zahlreichen Unterstützer.

Code.org: Kostenlose Coding-Nachhilfe von Bill Gates und Mark Zuckerberg
Bill Gates kommt nach Berlin. (Screenshot: Code.org)

Code.org: Eine Stunde Programmieren für jedermann

Mark Zuckerberg ist einer der Unterstützer von Code.org. (Screenshot: Code.org)
Mark Zuckerberg ist einer der Unterstützer von Code.org. (Screenshot: Code.org)

Die Organisation Code.org ist der Überzeugung, dass jeder Zugang zu einer Ausbildung als Programmierer erhalten sollte. Nach dem Motto „nicht kleckern, sondern klotzen“ hat sich code.org jetzt niemand geringeres als Bill Gates und Mark Zuckerberg ins Boot geholt. Im Rahmen der „Computer Science Education Week“, kurz CSEW, werden beide eine Stunde lang die Freude am Programmieren mit den Anwesenden teilen. Die sogenannte „Hour of Code“ ist gleichzeitig auch der Name der Kampagne, mit der versucht wird, Programmieren als Unterrichtsbestandteil auch an öffentlichen Schulen zu forcieren.

Code.org: Material von „Angry Birds“ und „Plants vs. Zombies“

Im Rahmen dieser „Hour of Code“ wird versucht, den Kids die Grundlagen der Programmierung beizubringen. Auf spielerische Art und mit Material von „Angry Birds“ und „Plants vs. Zombies“ werden die Anfänger geschult und die trockenen Themen à la „Software Engineering und Co“ aufgelockert. Ob Größen wie Mark Zuckerberg oder Bill Gates auch die Fähigkeit besitzen, Anfängern beziehungsweise Kindern diesen Lehrstoff verständlich zu machen wird sich zeigen, aber die Idee ist gut.

Wenn ihr die „Hour of Code“ auch klasse findet und gerne unterstützen wollt, findet ihr hier Infomaterial – oder direkt auf der Website von code.org.

Newsletter

Bleibe immer up-to-date. Sichere dir deinen Wissensvorsprung!

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
6 Antworten
  1. von Realitäten erkennen am 15.10.2013 (14:34 Uhr)

    Wie viel verdient ein Informatiker ?
    Die Berichte über die protestierenden Ehefrauen der Spiele-Coder kennen wir ja.
    Die Praktikanten-Ausschreibungen für Diplom-Informatiker in teuren Großstädten kann man überall lesen.

    Als Fachinformatiker-Geselle kann man vielleicht angemessen Geld verdienen.

    Wenn man Juristen, Abmahnungen und Patente bezahlen muss, kann man ja mal ausrechnen wie viel einem von 69-Cent-Apps übrig bleibt... .

    Von einem Informatik-Studium würde ich abraten. Es gibt genug günstige Coder wenn man BWL oder Jura studiert hat:
    t3n.de/news/verizon-entwickler-seinen-job-437366/
    und der 20%-Job wurde dann von den Chinesen evtl auch noch weiter-vermittelt so das die echten Coder noch weniger erhielten.

    Coden lohnt oft nicht. Und manche Manager und Poltiker machen sich auch noch über einen lustig und mit 30 wird man aus Altersgründen abgeschoben.
    Zuckerberg will vielleicht mehr Greencards. In diesem Zusammenhang schaut die Realität des Arbeitsmarktes für Informatiker indem Ihr mal nach " Norman Matloff " bei Google sucht.

    Antworten Teilen
  2. von Pawel am 15.10.2013 (16:02 Uhr)

    Den Wert deiner Aussagen kann man sehr gut daran messen, dass du Amerika mit Deutschland vergleichst.

    In Deutschland haben wir Fachkräfte- bzw. Führungskräftemangel und dazu den demografischen Wandel. Das alles wird sich bestimmt nicht in den nächsten Jahren ändern.

    Wie es in Amerika und fast überall anders aussieht brauche ich denke nicht zu schreiben ;)

    Informatik ist wichtig und wird auch in Verbindung mit weiteren Fachrichtungen (Wirtschaftsinformatik etc.) immer wichtiger werden. Ebenso wird es kurz- und mittelfristig genug "richtige" Jobs geben, in denen man als Informatiker erfolgreich tätig sein kann.

    Wenn man allerdings darauf baut Apps zu entwickeln und so Millionär zu werden, kann es tatsächlich schwer werden. Besonders wenn man noch nichts von Preiskalkulation etc. gehört hat und sich hinterher wundert das plus minus Null rauskommt. Denn davon gibt's mehr als genug Leute.

    Antworten Teilen
  3. von Realitäten erkennen am 15.10.2013 (17:33 Uhr)

    Diplomanden geisteswissenschaftlicher Studiengänge arbeiten in Verwaltungen.
    Früher haben dieselben Jobs Realschüler ohne Diplom und Bachelor gemacht.

    Schau mal die Stellenausschreibungen für Informatiker an: Jede Menge Praktikantenjobs.
    Schau mal die Stellenausschreibungen für Handwerks-Gesellen an: Keine Praktikantenjobs sondern Tarif-Verträge.

    Wie neulich schon ein Politiker sagte: Es ist nicht zweckmäßig wenn jeder studiert.
    Irgendwer muss auch die richtige Arbeit machen statt rumsitzen und nicht schwitzen.

    Es gibt auch keinen Grund wieso der Jobmarkt hier anders sein soll als in USA.
    Die Firmen konkurrieren weltweit. Wenn Siemens und General Electric Trafos oder Generatoren bauen, brauchen sie Kupfer und Eisen usw. und halt auch Arbeiter welche die (recht ähnlichen) Geräte zusammenbauen. Gleiches für Airbusse und Boing-Flugzeuge.

    Wenn der deutsche Arbeitsmarkt so toll ist, wieso kann man dann keine 30-jährigen mit Coding-Erfahrung günstig von Silicon Valley nach Berlin rüberholen ? In Startups wird doch eh englisch gesprochen und wenn ich Dich richtig interpretiere zahlen deutsche Firmen spürbar mehr als US-Firmen.

    Ich glaube nicht an den Fachkräftemangel. Die Stellenanzeigen geben das nicht her.
    Und ich glaube Siemens und HP haben doch neulich viele Leute entlassen.
    Infineon entlässt 160 Leute in Dresden
    Alcatel-Lucent entlässt bis zu 10.000 Leute . Und Handies und drumherum sind die bestwachsendesten IT-Märkte im Gegensatz zu Desktop-PCs welche stagnieren oder abnehmen.
    Siemens streicht 15.000 Stellen
    HP Rüsselsheim schliesst. Manche können woanders arbeiten.
    Andere Konzerne streichen tausende Verwaltungs-Stellen.
    ...

    Lies " Kaum noch Schrauber-Jobs in der Unterhaltungselektronik " von heise.de .
    Das interpretiere ich als "BWL rentiert besser als ein Informatik-Studium."

    Und wieviel Monty Widenius bei dem Verkauf seiner Firma für 1 Mrd $ an Oracle bekommen hat, wissen wir: Ich glaube es waren 13 Mio Euro also ca. 1%-2%. Wo ist der Rest des Geldes hingegangen ? Zuckerberg hat noch ca. 54% seiner Firma und vermutlich recht wenig eigenes Geld reingesteckt. Man schaue sich die erfolgreichen deutschen Gründer wie Dariani oder die Gründer von Zalando und ihr Wohlstands-Niveau an.

    Im US-Highschool-Football werden wohl Milliarden umgesetzt (Sportrechte, TV-Übertragungen,...) aber die Spieler sind wohl (wie früher bei Olympia) Amateure oder kriegen nur ein Stipendium bezahlt oder sowas. Was ein Glück das ein Jahr Startup-Job in der deutschen Fachleute-Mangel-Wirtschaft Deutschlands so gut ist wie 5 Jahre harter Arbeit und man nach ein paar Jahren ausgesorgt hat wenn man dem Fachkräftemangel glaubt.

    Warum schreiben Firmen die Löhne nicht in die Stellenangebote rein ? Haben die es nicht nötig ?

    Nenn mal vorzeigbare deutsche IT-Projekte.
    Arbeits-Amts-Software ? Toll Collect ? Neuer Markt ? Neuer Markt 2 ? Elena ? Inpol neu ? und was ich sonst noch so vergessen habe.
    Guck Dir mal im IStore die Bewertungen vieler Apps an. Da sind die Kunden nicht besonders begeistert und Trivialfehler nicht gerade selten.


    Dein Zitat: "Denn davon gibt's mehr als genug Leute.". D.h. also es gibt genug Informatiker die einem Konkurrenz zu einem schlecht kalkulierten Preis machen. Das wiederum bedeutet, das es zu viele Anbieter gibt und die Preise zu niedrig sind.

    Auskömmliche Nischen mag es geben. Sobald der Insolvenzverwalter des Kunden oder innerbetriebliche Feinde einem das Wasser abgraben wollen, ist man schnell raus und oft auch arm. Siehe den Artikel von dieser Woche über Vertragsbedingungen und Nicht-Zahlende Webdesigner-Kunden hier auf der Site und die Artikelserie über Pippi Langstrumpf Prinzip.
    Informatik bringt Transparenz und echte Zahlen in den Betrieb. Tja. Das mag aber nicht jeder so wie den Aufzug der die Kilogramm Beladung anzeigt. Vorteil: Die Übergewichtigen laufen lieber.

    Antworten Teilen
  4. von Ghosthack am 16.10.2013 (11:41 Uhr)

    Auf der Jobbörse von T3N sehe ich aber nicht viele Praktikumsstellen.

    Antworten Teilen
  5. von ghosty am 16.10.2013 (22:02 Uhr)

    haha ihr seid lustig, man merkt sofort wie ihr tickt: Geld, egal wie! Ich meine wer Info (oder sonnst ne Naturwissenschaft) wegen irgendwelchen Gehältern studiert, dem ist eh nicht mehr zu helfen, sorry! Ich interessiere mich zumindest dafür, und solange ich mir meine Internet-Leitung, mein MacBook und mein Bier leisten kann bin ich komplett zufrieden! Zufrieden, ich glaube das ist ein Stichwort, was die meisten Deutschen gar nicht mehr kennen (und dabei meine ich zufrieden im Rahmen der Möglichkeiten) im übrigen fühle ich mich "reicher" wenn ich mehr Leben habe und darüber erfahre (wie alles läuft und so).
    In dem Sinne einen schönen Abend noch ihr Geier :P

    Antworten Teilen
  6. von Realitäten des Arbeitsmarktes am 18.10.2013 (08:56 Uhr)

    @ghosty: In einem Startup wo jeder nur seine Zeit einbringen kann, kann man natürlich keine hohen Löhne fordern. Aber schau Dir doch mal die Millionen-Großen Finanzierungs-Runden an.
    Wo bleibt dort das Geld ? Bezahlen die Tariflohn ?
    Als Praktikant erwirbt man u.U. gar keine Rentenansprüche.
    Wenn man die Arbeit macht sollte man auch angemessen bezahlt werden. Wenn man mit dem Bus zur Arbeit fahren muss und der Chef einen BMW hat und erst in der letzten Finanzierungsrunde von den Geldgebern installiert wurde, stimmt vielleicht verteilungstechnisch etwas nicht.
    Wer verdient das Geld: Die Fußballspieler oder der Trainer. Der Programmierer oder der BWLer ?

    Ich würde sogar begrüssen wenn du City-VPN-Netz aufbauen würdest oder sinnvolle OSS-Projekte. Man kann mit wenig Aufwand um sich herum das Leben für sich und andere mit Programmierung verbessern. Bis die Abmahnung kommt oder man Softwarepatente bezahlen soll... .

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Mark Zuckerberg
Vorbild Facebook: Was Bill Gates zum Microsoft-LinkedIn-Deal sagt
Vorbild Facebook: Was Bill Gates zum Microsoft-LinkedIn-Deal sagt

Der Gründer des Software-Konzerns äußert sich erstmals zur 26-Milliarden-Übernahme von LinkedIn. Das Portal soll so wertvoll wie der Facebook News Feed werden, so der frühere Microsoft-Chef. » weiterlesen

Wie Bill Gates das Meiste aus jedem Buch herausholt, das er liest
Wie Bill Gates das Meiste aus jedem Buch herausholt, das er liest

Bill Gates wurde von Quartz gefragt, wie er das Meiste aus den Büchern herausholt, die er liest. Dazu hat der Microsoft-Gründer vier Tipps für euch. » weiterlesen

Bibliothek für Gründer: Website sammelt Buchempfehlungen von Bill Gates, Mark Zuckerberg & Co.
Bibliothek für Gründer: Website sammelt Buchempfehlungen von Bill Gates, Mark Zuckerberg & Co.

Von Bill Gates über Mark Zuckerberg bis hin zu Elon Musk und Marc Andreessen: Auf Bookicious findet ihr Lesetipps bekannter Unternehmer aus der Technologiebranche. » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?