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Code.org: Zuckerberg, Gates und Dorsey animieren Jugendliche zum Programmieren

Vor wenigen Wochen startete die Wohltätigkeitsorganisation .org, die mit Unterstützung namhafter Industriegrößen Jugendlichen das Programmieren beibringen will. In einem kürzlich erschienenen Video erklären die Macher und Unterstützer worauf es ihnen ankommt. Zu sehen sind unter anderem , Bill Gates und Jack Dorsey.

Code.org: Zuckerberg, Gates und Dorsey animieren Jugendliche zum Programmieren
Bill Gates kommt nach Berlin. (Screenshot: Code.org)

Code.org hat es sich zum Ziel gesetzt, den weltweiten Mangel an Programmierern in die Medien zu tragen und Jugendlichen das Lernen einer Programmiersprache zu ermöglichen. Helfen soll eine Datenbank aus Schulen und Onlinekursen, darunter Scratch, Codeacademy und Khan Academy. Für Öffentlichkeit sorgen Prominente aus Politik und Wirtschaft, die sich zu der Initiative bekennen.

Code.org will Jugendliche für Programmierung begeistern

Die lange Liste der Unterstützer liest sich beeindruckend: Vertreten sind US-Politiker wie Bill Clinton und Al Gore sowie IT-Größen wie Bill Gates und Mark Zuckerberg. Auch die Entertainment-Industrie zeigt sich mit Musiker will.i.am und Schauspieler Ashton Kutcher. Sie und viele mehr sprechen sich auf der Projekt-Website mit knackigen Zitaten für Code.org aus.

Auch Microsoft-Gründer Bill Gates unterstützt Code.org.

Um das Anliegen der Organisation bekannter zu machen, wurde das unten stehende Video veröffentlicht. Es liegt in drei verschiedenen Version vor und soll Lehrern dabei helfen, Überzeugungsarbeit für Programmierunterricht zu leisten. Code.org schreibt: „Der Film wurde in vielen Klassenräumen getestet und erhielt begeisterte Bewertungen von Schülern.“ In Anbetracht der Dringlichkeit dieses Anliegens können wir nur hoffen, dass die Macher Recht behalten.

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Eine Antwort
  1. von Super Zukunft als Informatiker... am 27.02.2013 (19:18 Uhr)

    Sucht mal die heise-Meldung vom 9.1.2013 wo "kein flächendeckendeckender Fachkräftemangel" festgestellt wird.
    Oder auch google: ios "ants of east texas" wo es um sogenannte Patent-Trolle geht.
    Wer kann mehr von seinem Geld behalten ? Ein Gastronom in Süd-Italien oder ein freiberuflicher Programmierer oder ein Chinesischer Klickworker ? Gibt es in Süd-Italien Abmahnungen ?
    Oder google: unterhaltungselektronik schrauber-jobs . Das mit den 99% bei den Stellen-Ausschreibungen ist interessant.
    Oder das Monty Widenius nach dem Verkauf von Mysql an Oracle für 1 Mrd (Euro oder $) nur 1,6(?)Prozent (16 Mio $ oder Euro) behalten durfte und wohl das meiste an die Investoren ging... Klingt das fair für solche eine Lebens-Leistung ? Da lohnt sich das Informatik-Studium doch wirklich oder ? In seiner neuen Firma (MySQL-Alternative MariaDB) werden die Einnahmen wohl nach Punkten verteilt damit sowas nicht nochmal passiert. Solche Chancen kriegen Deutsche Programmierer wo in der Gründer-Szene ?

    Wer konkurriert mit Clickworkern bzw. Offshore-Entwicklern die sogar virtuell in USA zum besten Team-Mitglied eingestuft werden und ich glaube nur 20% kosten:
    t3n.de/news/verizon-entwickler-seinen-job-437366/
    Wer fährt die BMWs in der Firma ? Die Juristen und BWLer oder die Programmierer bzw. "Software-Architekten" ?

    Mit einem Realschul-Abschluss in der Auto-Produktion (BMW, VW möglicherweise nicht so sehr Opel oder Ford) konnte man mal ein Haus bauen und Abbezahlen und die Ehefrau brauchte wohl nicht arbeiten und das gilt vielleicht sogar immer noch. Viele Leute mit Diplom arbeiten aber nicht in Firmen mit solch auskömmlichen Haus-Tarif-Verträgen.
    Wie viel kann ein Programmierer oder studierter Software-Entwickler abbezahlen ? In welchem Alter ist der Studienkredit abbezahlt ? Wieso garantieren Unis keine Mindest-Einnahmen für jeden der das Diplom besteht ? Oder gibt es doch keinen Fachkräfte-Mangel oder eher bei unnötig komplizierter Software die mehr Arbeit macht als sie einbringt und als nötig ist ?
    Hat mal jemand eine Statistik über die Stellenausschreibungen gemacht ? Praktika, Optionen, Teilzeit-Jobs, Tarif-Lohn, Haustarif... ?
    google: norman matloff green card hat mal die Realität der Green-Card und des angeblichen Fachkräftemangels für USA dokumentiert. Bei Heise finden sich auch Artikel wo er erwähnt wird.

    Der Subway-Gründer meinte gerade eben im TV bei CNBC das er Subway bei den heutigen Regularien nicht normal gründen könnte wenn ich es richtig verstanden habe.
    Auskömmliches Freiberuflertum oder mit Apps reich werden (siehe gestern bei Big-Bang-Theory) ist also wohl eher die Ausnahme.

    Die "Mein Haus mein Auto meine Frau"-Werbung der Sparkasse kennt Ihr doch. Dann checkt doch bei Facebook mal anhand der Bilder ab oder schaut auf der Alumni-Messe Eurer Universität am Parkplatz anhand der Autos wie viel Eure ehemaligen Studienkollegen so als tolle und gefragte Software-Chief-Development-Architekten oder tolle Freiberufler verdienen. Die Ernüchterung könnte schnell kommen.

    Vielleicht beschreibt die c't-Kolummne "Schlagseite" vom November 2004 die Situation möglicherweise wahrer als viele andere Meldungen.

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