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Coinbase: Erste staatlich regulierte Bitcoin-Börse öffnet in Amerika

Coinbase: Erste staatlich regulierte Bitcoin-Börse öffnet in Amerika

Coinbase wird die erste staatlich lizenzierte Bitcoin-Börse in den USA eröffnen. Das Unternehmen hat die dazu notwendigen Genehmigungen in etwa der hälfte aller US-Bundesstaaten ausgestellt bekommen.

Coinbase: Erste staatlich regulierte Bitcoin-Börse öffnet in Amerika

Coinbase Lunar. (Foto: Antana / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Coinbase Lunar wird die erste staatlich regulierte Bitcoin-Börse der USA. (Screenshot: Coinbase)
Coinbase Lunar wird die erste staatlich regulierte Bitcoin-Börse der USA. (Screenshot: Coinbase)

Meilenstein für die Kryptowährung: Coinbase eröffnet legale Bitcoin-Handelsplattform in den USA

Unter dem Namen Lunar will Coinbase noch am heutigen Montag den 26. Januar 2015 die erste staatlich regulierte Bitcoin-Börse der USA eröffnen. Die dafür notwendigen Genehmigungen soll der Anbieter in 24 der insgesamt 50 US-Bundesstaaten haben. Zu den Territorien zählen auch die beiden wichtigen Märkte New York und Kalifornien. Das Startup aus San Francisco plant, auch in weiteren Bundesstaaten die notwendigen Genehmigungen einzuholen.

Coinbase operiert bereits als Bitcoin-Handelsplatz in insgesamt 19 Ländern. Dennoch könnte die Eröffnung von Lunar eine wichtige Signalwirkung für den weltweiten Bitcoin-Markt haben. Ein staatlich regulierter Bitcoin-Handelsplatz in den USA dürfte das Vertrauen von Anlegern erhöhen. Schon jetzt stieg der Bitcoin-Kurs im Verlauf des Wochenendes deutlich an. Neben Lunar dürfte dafür auch die Ankündigung der Winklevoss-Brüder, ebenfalls eine in den USA lizenzierte Bitcoin-Börse zu starten, verantwortlich sein.

Coinbase Lunar: Ersten zwei Monate sollen kostenlos sein

US-amerikanische Nutzer der Handelsplattform sollen in den ersten zwei Monaten keine Gebühren bezahlen müssen. Danach soll eine Gebühr von 0,25 Prozent auf jede Transaktion anfallen. Coinbase selbst steht auch bei Investoren hoch im Kurs. Das Startup konnte bisher insgesamt 106 Millionen US-Dollar von Investoren einsammeln. Auch die New Yorker Börse ist an Coinbase beteiligt.

Nachdem Diebstähle wie bei Mt. Gox oder BitStamp immer wieder für Unsicherheit im Bitcoin-Lager geführt haben, könnte der Ausbau von staatlich regulierten Bitcoin-Börsen für mehr Sicherheit sorgen. Wie erfolgreich Coinbase oder auch die Winklevoss-Zwillinge dabei sein werden, auch in den Mainstream zu bringen, bleibt allerdings abzuwarten. Immerhin ist es aber ein wichtiger Schritt für mehr Kundensicherheit.

via techcrunch.com

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3 Antworten
  1. von US-Reguliert am 26.01.2015 (15:36 Uhr)

    Wie schon vermutet werden die ausländischen Bitcoin-Börsen weniger wichtig wegen sinkender Markt-Relevanz oder Hacks und die US-Börsen übernehmen das Feld.

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  2. von Antonius van der Weert am 27.01.2015 (09:17 Uhr)

    "Schon jetzt stieg der Bitcoin-Kurs im Verlauf des Wochenendes deutlich an."

    Ja ja... Schauen Sie mal hier nach, was die Wunderwährung so verloren hat.
    http://www.finanzen.net/devisen/bitcoin-euro-kurs
    Zwei Drittel seines Wertes verloren innerhalb eines Jahres... TOP !
    Hier finden Sie einen Artikel mit dem Headline "Bitcoin oder Shitcoin"... Lesen Sie weiter...

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  3. von US-Reguliert am 27.01.2015 (12:49 Uhr)

    Ergänzung:
    Das die Winclevoss-Brüder eine Bitcoin-Börse eröffnen wollten, wusste ich nicht. Aber sie wollten einen ETF auf Bitcoins auflegen.
    Vorteil für Anleger ist, das es (hoffentlich sicher) im Bank-Depot liegt und man kein Wallet auf Festplatte oder Phone-Flash gegen Hacker/Cracker/Datajacker verteidigen muss. Zum Bezahlen taugt das dann natürlich nichts. Das wäre nur Geldanlage mit Hoffnung auf Wertsteigerung.

    Für höhere Seriösität oder einfachere Durchführung wäre eine US-basierte Börse für einen ETF wohl besser. So gesehen können die Winclevoss sich die eigene Börse jetzt sparen und endlich ihren Bitcoin-ETF aufbauen und die Vollkasko-Garantien der US-Börse benutzen. Wie Wikifolio zeigt, kann man inzwischen Investment-Ideen recht einfach per WKN und ISIN kaufen und vermutlich auch betreiben weil es wohl technische Dienstleister dafür gibt. Der ETF und Zertifikate auf den Bitcoin-Kurs müssten also hoffentlich bald verfügbar sein.

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