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Collections: Wird Google+ zum Pinterest-Konkurrenten?

Collections: Wird Google+ zum Pinterest-Konkurrenten?

Ein neues Feature von Google+ erlaubt es, Inhalte als Sammlungen anzulegen, denen andere Nutzer folgen können. Die Funktion erinnert stark an .

Collections: Wird Google+ zum Pinterest-Konkurrenten?
Mit den Sammlungen macht Google+ jetzt auch Pinterest Konkurrenz. (Screenshot: Google+)
Mit den Sammlungen macht Google+ jetzt auch Pinterest Konkurrenz. (Screenshot: Google+)

Pinterest-Konkurrent: Sammlungen auf Google+ anlegen

Mit einem neuen Feature versucht , seinem sozialen Netzwerk neues Leben einzuhauchen. Die neue Google+-Funktion trägt die Bezeichnung „Sammlungen“ beziehungsweise „Collections“, sofern ihr das Netzwerk in englischer Sprache nutzt. Wie der Name bereits andeutet, könnt ihr damit Inhalte in eigenen themenspezifischen Sammlungen zusammenfassen.

Sie können entweder mit ausgewählten Freunden geteilt oder direkt öffentlich gemacht werden. Öffentlichen Sammlungen zu einem Themengebiet könnt ihr bei Interesse folgen. Die Idee, kuratierten Inhaltssammlungen statt einzelnen Nutzern zu folgen, erinnert stark an Pinterest. Der Vorteil: Ihr könnt viel genauer bestimmen, welche Inhalte ihr sehen wollt.

Google+: Auch aus Marketer-Sicht können die Sammlungen sinnvoll sein. (Screenshot: Google+)
Google+: Auch aus Marketer-Sicht können die Sammlungen sinnvoll sein. (Screenshot: Google+)

Sammlungen auf Google+: Die Vorteile für Marketers

Bislang mussten Nutzer auf Google+ für verschiedene Interessengruppen gleich mehrere Accounts anlegen, wenn ihr eure Leser auf dem Netzwerk nicht mit für sie irrelevanten Inhalten nerven wolltet. Dank der Sammlungen könnt ihr jetzt auf einfache Art und Weise unterschiedliche Inhalte an jeweils interessierte Parteien ausliefern. Mittels Circles konntet ihr von eurer Seite aus zwar schon vorher bestimmen, wer welche Inhalte zu Gesicht bekommt. Dank der Sammlungen haben eure Leser jetzt aber selbst in der Hand, was sie sehen möchten.

Ob die Funktion einen großen Einfluss darauf haben wird, wie aktiv Google+ genutzt wird, lässt sich schwer abschätzen. Die Funktion ist zunächst nur im Web und über die Android-App von Google+ verfügbar. iOS-Nutzer sollen erst zu einem späteren Zeitpunkt Zugriff auf die Sammlungen haben.

Ebenfalls spannend in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Welcher Content funktioniert am besten auf Google+?“.

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2 Antworten
  1. von Markus am 06.05.2015 (16:18 Uhr)

    Wie funktioniert das? Allein, dass ich die Frage stellen muss, ist ein Todesurteil. Und das hat rein gar nichts mit Pinterest zu tun. Dort kann ich beliebig neue Dinge hinzufügen, suchen etc. Pinterest ist von der Usability zu 100% darauf ausgelegt und Google+ Collections? Puh …

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  2. von trapezblech am 04.06.2015 (16:25 Uhr)

    Ich bin gespannt wie sich entwickeln und ob es sich etablieren wird. Wir sind schon länger mit unserem Trapezblech bei Pinterest und die Klickzahlen sind definitv spürbar, der nächste Schritt wäre dann der "Buy Button". Mal schauen wohin da die Reise geht.
    Oder aber es bleibt nur ein Versuch und fällt am Ende wie ja angeblich auch bald Google+ irgenwann hinten rüber.

    Bin gespannt...

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