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Comeback mit dem Nokia N1 – Highend-Tablet für 249 Dollar vorgestellt [#slush14]

Comeback mit dem Nokia N1 – Highend-Tablet für 249 Dollar vorgestellt [#slush14]

Was kommt nach dem Smartphone? Diese Frage hat auf dem Slush-Festival in Helsinki beantwortet und das neueste Produkt des finnischen Konzerns präsentiert.

Comeback mit dem Nokia N1 – Highend-Tablet für 249 Dollar vorgestellt [#slush14]

Die ominöse Box von Nokia. (Bild: Twitter)

Es war ein geheimnisvoller Tweet, den Nokia vor einigen Tagen abgesetzt hat. „Guess what? We’re up to something.“ war da zu lesen, darunter das Bild einer kleinen schwarzen Box, die auf den ersten Blick an ein Apple-TV mit Nokia-Logo erinnerte, dazu die Hashtags #thinkingahead und #Slush14 sowie ein Link zum Programm des Slush-Festivals in Helsinki.

Viel mehr verriet das Programm bis heute Morgen auch nicht. „What’s next, Nokia?“, hieß der Programmpunkt, angekündigt war Sebastian Nyström, Head of Product-Business bei Nokia Technologies. Und der lüftete dann auch das Geheimnis um den kleinen schwarzen Kasten, mit dem Nokia zumindest einige der Turbulenzen um die Handy-Sparte und die Übernahme durch Microsoft vergessen machen will.

Nokia N1: Ein Highend-Tablet für 249 Dollar

Alexander Nyström  mit dem Nokia N1. (Screenshot: http://highway.slush.org/live)
Sebastian Nyström mit dem Nokia N1. (Screenshot: http://highway.slush.org/live)

„Sie sagen, Nokia ist tot. Sie glauben gar nicht, wie sehr sie sich irren.“

Und das will Nokia mit einem erreichen. Statt einer Set-Top-Box präsentierte Nyström voller Stolz und mit dem Versuch des Pathos die Verpackung des Nokia N1. „Sie sagen, Nokia ist tot“, so Nyström. „Sie sagen, Nokia gibt es nicht mehr. Sie sagen sogar, Rest in Peace, Nokia. Ich sage: Sie glauben gar nicht, wie sehr sie sich irren.“ Bei Nokia habe man sich in den vergangenen Jahren immer wieder gefragt, ob man im Consumer-Sektor richtig aufgehoben sei. Am Ende aber habe man sich entschieden, großartige Technologie für echte Menschen zu machen.

Und das ist das Ergebnis dieser Entscheidung: Das N1 ist 6,9 Millimeter flach und 20,7 x 13,86 Zentimeter groß, es hat einen 7,9 Zoll großen IPS-Bildschirm mit einer Auflösung von 2148 x 1536 Pixel, das von Gorilla Glass 3 geschüzt wird, es verfügt über zwei Gigabyte RAM, einen 64-Bit-Intel-Atom-Quadcore-Chip mit 2,3 Gigahertz, eine PowerVR-G6430-GPU und zwei Kameras – acht Megapixel auf der Rückseite und fünf an der Front. Das Gewicht: 318 Gramm.

Gefüttert wird das N1 von einem 5300-Milliampere-Stunden-Akku, kommunizieren kann es über WLAN 802.11a/b/g/n/ac und Bluetooth 4.0. Optisch erinnert das N1 verdächtig an das neue 6, doch auf Software-Seite läuft es mit Android 5.0 Lollipop. Der Verkaufspreis: 249 US-Dollar zuzüglich Steuern. Die ersten Geräte wird es ab Februar in China geben, Europa folgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Nokia N1: „Wir haben einen großartigen Neuanfang vor uns!“

Erinnert ein bisschen an das neue iPhone: das Nokia N1. (Bild: Nokia)
Erinnert ein bisschen an das neue iPhone: das Nokia N1. (Bild: Nokia)

Nach der Übernahme der Handy-Sparte durch Microsoft hatte der Konzern aus Redmond die Lumia-Smartphones nicht mehr mit dem Namen Nokia, sondern als „Microsoft Lumia“ gelabelt. Zeit für das finnische Unternehmen, mit neuen Produkten den einst klangvollen Namen wieder zu neuem Leben zu erwecken. Was auch heißen könnte, dass das in Kooperation mit Partnern passiert, wie Ramzi Haidamus von Nokia sagt. Nach seinen Aussagen will Nokia die eigene Marke lizenzieren, Dritthersteller könnten das Label also für ihre Produkte nutzen.

„Beim Slush geht es um Neuanfänge“, so Nyström bei seiner Präsentation. „Und wir haben einen großartigen Neuanfang vor uns, den wir mit euch teilen wollen.“ Doch so oder so – die Ankündigung von Nokia wird nicht die letzte auf dem Slush-Festival sein. Auch Smartphone-Produzent Jolla, ein ebenfalls finnisches Unternehmen, dessen Wurzeln – wie sollte es anders sein – bei Nokia liegen, hat für morgen etwas Neues angekündigt – unter dem Titel „The Impossible Story Continues“. Wir dürfen also weiter gespannt sein.

Die Reise erfolgt auf Einladung von F-Secure.

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Eine Antwort
  1. von d3bu663r am 19.11.2014 (12:01 Uhr)

    Das ist aber ein schönes iPad mini...ach ne Moment. -.-

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