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Comet: Erstes schwimmendes Smartphone der Welt erfolgreich finanziert

    Comet: Erstes schwimmendes Smartphone der Welt erfolgreich finanziert
Comet. (Bild: Comet Core)

Noch im Frühjahr hatte Comet Core mit Fake-Vorwürfen zu kämpfen. Jetzt ist das laut seinen Entwicklern „erste schwimmende Smartphone der Welt“ erfolgreich finanziert worden. Im April 2016 soll das Comet die ersten Unterstützer erreichen.

Comet: Holprige Finanzierung für das schwimmende Smartphone

Ein Smartphone, das mit hochwertiger Hardware ausgerüstet und dann auch noch wasserdicht und unsinkbar sein soll – das Comet klingt zu schön, um wahr zu sein. Kein Wunder, dass der erste Versuch, das Gerät per Crowdfunding zu finanzieren, abgebrochen wurde. Auch das ein Grund für die aufkommenden Fake-Vorwürfe. Statt auf Kickstarter haben die Comet-Entwickler das Gerät jetzt via Indiegogo finanziert – und dabei knapp 172.000 US-Dollar einsammeln können. Die ersten Comet-Smartphones sollen im April 2016 verschickt werden.

So soll das erste schwimmende Smartphone Comet aussehen. (Bild: Comet Core)
So soll das erste schwimmende Smartphone Comet aussehen. (Bild: Comet Core)

Noch gibt es von dem Comet lediglich einen Prototypen zu sehen, was hoffentlich kein schlechtes Omen ist. Denn das Smartphone hat einiges zu bieten, wenn es denn Realität wird: Das wichtigste Feature ist natürlich, dass das Gerät an der Wasseroberfläche schwimmen kann, es soll bei einem Sturz ins Wasser nicht untergehen. Stattdessen soll man mit dem Comet baden, surfen oder schwimmen gehen können. Aber Vorsicht: Der Wasserschutz nach „IPX7“ bedeutet lediglich einen Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen.

Comet. (Bild: Comet Core)

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Comet: Beeindruckende Hardware-Komponenten

Die Hardware-Komponenten lesen sich jedenfalls beeindruckend. Das Comet hat einen Achtkern-Prozessor (Qualcomm Snapdragon 810), der mit zwei Gigahertz taktet, sowie vier Gigabyte RAM und 32 beziehungsweise 64 Gigabyte internen Speicher. Rück- und Frontkamera verfügen jeweils über 16 Megapixel Auflösung. Die Akkukapazität wird mit 2.800 Milliamperestunden beziffert. Das 4,7 Zoll große Display löst mit 1.920 mal 1.080 Pixeln auf. Vom Start weg soll das Comet mit Android 6.0 ausgeliefert werden.

Angesichts dieser Ausstattung ist der Preis für das Comet-Smartphone vergleichsweise günstig. In die Läden kommen soll das Gerät für 399 US-Dollar (32 Gigabyte Speicher) beziehungsweise 469 US-Dollar (64 Gigabyte). Aktuell können die beiden Comet-Modelle noch mit einem Preisnachlass von jeweils 40 Prozent vorbestellt werden. Eine Garantie dafür, dass es die Comet-Smartphones tatsächlich auf den Markt schaffen, gibt es aber nicht.

2 Reaktionen
Höhenstrahlung
Höhenstrahlung

Wie durch ein Wunder hatte Apple eine ähnliche Idee:
http://www.golem.de/news/smart-battery-case-apple-bringt-eigene-akkuhuelle-fuer-iphone-6s-1512-117870.html
Allerdings recht teuer und kein USB-C-Anschluss.
Hoffentlich positionieren sich asiatische Firmen günstig im Preisgebiet darunter oder Belkin u.ä. bieten vernünftige Alternativen zu akzeptablen Preisen.

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Höhenstrahlung
Höhenstrahlung

Das One+2 hat wohl ähnliche Ausstattung. Evtl nur 3 GB RAM aber auch den 810.
FulLHD ist auch schon bei $199-Handies nicht ungewöhnlich.
Beim One+1 kosteten 64 anstelle 16 GB Flash nur $30 Aufpreis.
Wegen der Basisfeatures wirkt der Preis nicht grade niedrig.

Aber wenn man z.b. die rugged-Phones-Tests in der ct' ansieht, werden für Handies auf Discounter-Niveau dann 400 Euro u.ä. aufgerufen nur weil sie ein wenig Wasser vertragen. Unter dieser Konkurrenz ist das Comet dann vielleicht wirklich der König. Die Zielgruppe wären aber eher Yachtbesitzer usw. denen sicher schon mal ein Netbook, Ipad, iPod o.ä. ins Wasser gefallen ist. Da kann man vermutlich profitable Angebote machen.

Interessanter in diesem Zusammenhang wären BackupFast-Techniken, Quasi-RAIDs und angepasste Android-Version weil das Ding ja doch kaputt gehen kann.
In Fabriken, Kohleminen, Diamanten-Minen, Auto-Schrottern usw. wären xtraHard-Cases fürs Ipad-Pro ganz nett oder halt solche gehärteten Phones wenn auch dieses vielleicht eher nur für am Pool geeignet ist.

Wie beim Haus-Dämmen arbeitet man heutzutage schichtenweise. Es gibt genug Hersteller für Outdoor/Wetter-Festen Krams wo man das Handy (mit oder ohne Gehäuse) dann einbauen kann. Im Supermarkt sind jedes Jahr Kameras für am Baum für Naturbeobachtung die auch nachts nicht kondensieren und Regen usw. vertragen müssen. Oder halt die Gopro die entsprechend designed ist.
Von daher müssten die Aufpreise eigentlich sukzessive billiger werden.

Und diese Firma die Handy-Platinen mit einem Überzug versieht gibts ja wohl immer noch. Die könnten das ja auch erledigen und dann baut man es in eine festere Hülle ein.

Gibts eigentlich Handie-Selfies von den reichen Weltraum-Touristen auf der Raumstation oder vertragen die Handies die Höhenstrahlung nicht und alles dort ist pMOS oder cMOS ? Schläge, Staub, Hinfallen, Elektromagnetismus, Elektromagnetische Funkwellen, Bakterien, Viren, Ungeziefer, Krokodile, Plankton, Haie, Krill, Schimmel,... sind neben Wasser weitere Angriffs-Vektoren und Krankenhäuser oder Pathologien (Blut und weitere Flüssigkeiten...) gibts ja auch noch wie wir von CSI wissen.
Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit (Dubai, Asien) oder Kälte usw. (Kanada, Russland, Mongolei...) gibts ja auch noch.

Ich würde schauen ob man mit entsprechenden Hüllen nicht ein profitables Geschäft aufziehen kann. Dort brauchen die Leute Qualität und die Möchtegern-Anbieter werden schnell erkannt. Allerdings faken Möchtegerns sicher auch Rezensionen bei Amazon. Die Aussen-Kameras und Rugged Phones sind oft leider 1-2 Generationen zurück so das Hüllen für aktuelle Geräte wohl eine Nachfrage hätten. One+ verkauft beispielsweise Anti-Glare-DisplayFolien oder auch Anti-Finger-Abdruck-DisplayFolien für das One+1.

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