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Entwicklung & Design

Connected Workflow: Warum Designer ihre Art, kreativ zu arbeiten, überdenken sollten

    Connected Workflow: Warum Designer ihre Art, kreativ zu arbeiten, überdenken sollten
(Foto: t3n)

In der Kreativbranche nutzt ein großer Teil der Designer die Produkte von Adobe. Dennoch sind einige Nutzer skeptisch, ob sie auf die Creative Cloud und das Abo-Modell aufspringen sollen. Die Keynote zur Adobe MAX 2015 in Los Angeles hat deutlich gemacht, was der Connected Workflow ist und wo die Unterschiede und Vorteile der CC liegen.

Connected Workflow: Natives Arbeiten ohne Kompromisse

Die Keynote der Adobe MAX 2015. (Foto: t3n)
Die Keynote der Adobe MAX 2015. (Foto: t3n)

Zum Gestalten einer Webseite oder einer Broschüre hast du bisher wahrscheinlich Photoshop, InDesign oder Illustrator genutzt – doch diese Herangehensweise wird immer stärker durch mobile Apps der Creative Cloud abgelöst, da sie intuitiver sind.

Anstatt dich mit der Maus am Schreibtisch durch deine Ordner-Struktur zu wühlen und langsam deinen Entwurf zusammenzustellen, nimmst du das Tablet oder Smartphone in die Hand und entwickelst deine Grundidee mit mobilen Geräten. Diese Wireframes oder Scribbles werden schon beim Erstellen live in deiner Creative Cloud gespeichert und können dort vollwertig weiter bearbeitet werden.

Bibliotheken sind die neuen Style-Guides

Je größer der Kunde, desto wichtiger die Style-Guides. Festgelegte Schriftarten, Farbwerte, ein Moodboard und viele andere Punkte machen das Erscheinungsbild des Kunden im besten Fall einmalig und führen zu einem guten Wiedererkennungswert. Das Lesen und Verstehen von CI-Manuals zählt eher zu den quälenden Punkten des Jobs als Grafiker.

All diese Informationen können in sogenannten Assets gespeichert und intuitiv weiterverwendet werden. Stell dir vor, du hast für einen Kunden schon einen Flyer entworfen. Auf die dort verwendeten Styles kannst du zum Beispiel ganz einfach in Adobe Comp CC auf deinem Tablet zugreifen und das Mockup eines Webauftritts innerhalb weniger Minuten layouten.

Adobe Cloud vs. Dropbox

(Foto: t3n)
(Foto: t3n)

Hier wurde grundlegend umgedacht. Damit es möglich ist, zwischen den unterschiedlichen Apps zu interagieren und die Daten jederzeit bereit zu haben, werden diese nicht lokal, sondern in der Libary der Creative Cloud gespeichert.

Bilder aus dem Adobe Stock, Vektorgrafiken, Schriften: Die Assets deines Kunden oder Projekts stehen dir programmübergreifend zur Verfügung und du kannst sie ganz einfach mit deinen Teammitgliedern teilen.

Neuerungen und die Entwicklung der Creative Cloud

Die Zahl an Apps der Creative Cloud wächst und wächst. (Foto: t3n)
Die Zahl an Apps der Creative Cloud wächst und wächst. (Foto: t3n)

Auf der Keynote der Adobe MAX konnte man sehen, wie viele Apps es inzwischen gibt und wie spielerisch diese ineinandergreifen. Diese rasante Entwicklung ist nur möglich, da es kein fixes Datum mehr gibt, an dem die nächste Creative Suite als Programmbox auf den Markt kommt, sondern sich die Apps unabhängig voneinander weiterentwickeln können.

What is new? Die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst

  • Photoshop Fix: Eine mobile App zum Durchführen von leichten Bild-Retuschen on the fly
  • Adobe Capture CC: Eine mobile App zum automatischen Erstellen von Mustern und Hintergründen
  • Adobe Fuse CC Preview: Programm zur Erstellung von realistischen menschlichen 3D-Modellen
  • Artboards: In Photoshop CC kann ein Dokument jetzt ebenfalls mehrere Arbeitsflächen enthalten
  • Flash Pro CC: Der Export in HTML5 Canvas und andere Plattformen wurde integriert
  • Project Comet: Die innovative App zur verknüpften Erstellung von Wireframes wurde vorgestellt

Als Fazit von der Keynote kann man mitnehmen, dass es inzwischen nicht mehr nur darum geht, welche Neuerungen es gibt. Die Kreativen sind gefordert, die neuen Features auszuprobieren und für sich zu entdecken. Es gibt hier eine starke Lernkurve auf beiden Seiten – den täglichen Nutzern und den Entwicklern der Creative Cloud.

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2 Reaktionen
stoltenberg
stoltenberg

was dabei herauskommt, wenn ein paar platzhirsche markt und arbeitsweisen bestimmen, konnte man ja schon in den neunzigern beoabachten (und da gab es neben adobe immerhin noch quark und macromedia).
allerspätestens nach snowden ist eine derartige cloud-lösung nicht nur albern, sondern auch überteuert – insbesondere wenn man mal den »support« ausprobiert hat. in unserem büro werden 2016 alle adobe-produkte gegen alternativen ausgetauscht. d.h. so gut es eben geht …

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Sökeland
Sökeland

Moodboard, Mock up und Assets, der Artikel ist die reinste Sprachpanscherei, habe nur die Hälfte verstanden. Warum schreibt ihr nicht deutsch?

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