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Mit technischem Know-how Geld verdienen: Conrad startet Support-Plattform

    Mit technischem Know-how Geld verdienen: Conrad startet Support-Plattform
(Bild: Conrad)

Der Elektronikhändler Conrad hat mit „Conrad Friends“ eine Online-Plattform gestartet, über die Menschen mit Technik-Verstand an Hilfesuchende in der Nähe vermittelt werden.

„Conrad Friends“ vermittelt Technikversierte

Wer sich bei Fragen rund um die Technik auskennt, etwa sowieso immer die Computer der Freunde und Verwandten repariert, kann sein Know-how jetzt zu Geld machen. Mit „Conrad Friends“ hat der Elektronikhändler Conrad eine Online-Plattform gestartet, die Technikversierte an Hilfesuchende in der Nachbarschaft vermittelt. So sollen etwa Hilfe bei der Installation von Neugeräten geleistet oder Reparaturen vorgenommen werden, aber auch einfache Anleitung und Information bei bestimmten Problemen ist gefragt.

Friends: Conrad bringt Techies und Hilfesuchende zusammen. (Screenshot: Conrad)
Friends: Conrad bringt Techies und Hilfesuchende zusammen. (Screenshot: Conrad)

Interessenten, die ihr Know-how über die Plattform zur Verfügung stellen wollen, können sich registrieren. Dazu müssen sie volljährig sein, in Berlin oder München wohnen und über allgemeines Technik-Wissen oder Kenntnisse in einem Spezialgebiet, etwa der Datenrettung, verfügen. Nach einem Check von Identität und Background werden die Kenntnisse in einem Online-Test abgeprüft. Anschließend können entsprechende Kundenaufträge angenommen werden. Die erledigten Aufträge sollen von den Kunden bewertet werden – das dient auch der Orientierung für potenzielle Auftraggeber.

Techieportal: Conrad kooperiert mit Mila

Conrad arbeitet bei dem Online-Portal, das vorerst in Berlin und München als Pilotprojekt an den Start geht, mit der Crowd-Service-Plattform Mila zusammen. Die hat eine ähnliche Vermittlung von Freiberuflern schon für den Telekommunikationskonzern Vodafone umgesetzt. Bei den Friends handele es sich vor allem um Studenten, erklärte eine Mila-Sprecherin gegenüber heise online. Der Pool bestehe derzeit aus 60 Personen, soll aber erweitert werden. Neben Studenten seien auch etwa Rentner gefragt.

Verdienen lassen sich laut Mila und Conrad zwischen 29 und 55 Euro pro Auftrag. Das sollen aber nur Richtpreise sein, es können auch höhere Sätze ausgehandelt werden. Mila erhält nach erfolgreichem Abschluss des Auftrags zehn Prozent der gezahlten Summe als Provision. Dass damit Lohndumping betrieben oder Profi-Support eingespart werden sollten, weisen Mila und Conrad laut heise online von sich. Vielmehr sollen damit Aufträge vermittelt werden, für die nicht extra ein Installateur gerufen werden müsse. Die Friends erhielten dadurch die Möglichkeit, sich etwas nebenbei dazu zu verdienen.

Auch interessant: Kostenloser Smart-Home-Dienst von Conrad: Mit „Connect“ steuerst du alle deine vernetzten Geräte

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3 Reaktionen
tom23
tom23

Man könnte es auch anders ausdrücken ... Conrad stellt Plattform für Schwarzarbeit zur Verfügung ...

Wie anders sollte man es bewerten, wenn Aufträge gegen Geld ausgeführt werden. Kontrolliert Conrad auch, ob ein Gewerbenachweis vorliegt ?

Fast ein Hohn ist doch dieser Satz ... Zitat:
"Dass damit Lohndumping betrieben oder Profi-Support eingespart werden sollten, weisen Mila und Conrad laut heise online von sich. "

Liebe Conrad-Entscheider: WAS SOLL DAS ? Haben wir nicht schon Geiz-ist-Geil genug und ist im Moment nicht sogar der Trend wieder hin zu Preis/Leistung ?

Man kann es natürlich auch so sehen ... Conrad entlastet damit seine Support-Mitarbeiter und bekommt dafür über die Mila-Provision sogar noch Geld dafür !

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Die Innungen freuen sich vielleicht schon
Die Innungen freuen sich vielleicht schon

http://www.heise.de/ct/hotline/Netzwerkaufbau-in-Betrieben-nur-mit-Meisterbrief-310060.html
Genau deswegen sollte man den Fachkräftemangel nicht glauben.
Man sollte studieren was die Kinder der Politiker lernen und natürlich die Kinder von Bill Gates...
Jeder in USA weiss, das man als Tech-Nerd so arm lebt wie die bei Big-Bang-Theory und mit 30 schon zu alt ist:
http://t3n.de/news/apple-ingenieur-genius-bar-743058/

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HighTower

"Verdienen lassen sich laut Mila und Conrad zwischen 29 und 55 Euro pro Auftrag."

Nicht pro Stunde, pro Auftrag, An- und Abfahrt inklusive!

Das Hauptproblem dabei: Laien können regelmäßig gar keine exakte Fehlerdiagnose (sauber) formulieren, da kann aus einem vermeintlich "kleinen Auftrag" schnell ein mehrstündiger Einsatz werden, am Ende des Tages ist es ein "Uber for Techies".

Und: wenn man tatsächlich gern hilft (was früher einmal der Fall war), spricht sich dies sehr schnell herum und führt nicht selten zum glatten Gegenteil - dem Missbrauch der Gutmütigkeit, die "Freunde" melden sich immer genau dann und nur dann "wenn's wieder mal klemmt".

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