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Content-Diebe: Was tun, wenn eigene Texte auf fremden Seiten auftauchen?

    Content-Diebe: Was tun, wenn eigene Texte auf fremden Seiten auftauchen?

Wer selbst eigene Inhalte ins Internet stellt und dafür eine Webseite betreibt, wird es kennen: Plötzlich findet man seine Inhalte auf völlig fremden Seiten wieder, oft 1:1 kopiert. Doch was macht man gegen diesen Content-Klau? Man wird ihn sicher nicht verhindern können, aber einfach ignorieren ist genauso wenig eine geeignete Alternative, wie der sofortige Anruf beim Rechtsanwalt.

Zunächst einmal sollte man wissen, dass kopierte Inhalte durchaus negative Folgen für die eigene Webseite haben können. Die eigenen Inhalte werden von Google & Co. nicht mehr als einzigartig (unique) eingestuft und womöglich entsprechend weniger gewertet. Natürlich kann es auch passieren, dass man sich die Backlinks mit dem Content-Kopierer teilen muss. Um diese negativen Folgen auszuschließen, gibt es einige Möglichkeiten.

Am Anfang steht einmal das zeitige Auffinden der geklauten Inhalte. Handelt es sich dabei um Texte, so geht das relativ einfach: Einige prägnante Sätze werden in Anführungszeichen gesetzt und in die Google-Suche eingegeben. Doch es gibt für die Suche nach Klau-Content mittlerweile auch einige interessante Tools, wie Copyscape, Uncover oder PlagiarismDetect, die Andreas Haswell auf Blogszene.com vorstellt.

Hat man dann einen Content-Diebstahl festgestellt, sollte man zunächst auf freundliche, aber bestimmte Art und Weise Kontakt zum Webseiten-Betreiber aufnehmen und ihn um die sofortige Löschung der betreffenden Inhalte bitten. In vielen Fällen reicht das schon völlig aus. Weitere Tipps zum Umgang mit geklauten Web-Inhalten gibt es auch im Weblog-ABC.

Hinweis: Morgen früh gibt es auf t3n.de einen weiteren Beitrag zum Thema Content-Klau. Rechtsanwalt Sascha Faber erklärt darin, welche Möglichkeiten man hat, wenn eigene Fotos auf anderen Websites auftauchen.

Die Dienstleistungs-Plattform Textbroker stellt ein kostenloses Tool zum Aufspüren von doppelten Inhalten zur Verfügung

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5 Reaktionen
Morton Dedinas

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Nachrichten

@dworni
zitat:Man darf auch (nach erfolglosen Verhandlungen) Plagiate auf meinem 2.-Blog http://plagiat.ch einreichen.

Mich würde interessieren wie das geht? Ich meine nicht das einreichen der Plagiate, sondern was passiert dann? Du machst also quasi eine Art Blacklist - kann es da nicht auch rechtliche Konsequenzen geben?

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marketing
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@Marcel Weiss: Wieso damit aufhören. Nach über 25 Fällen von Contentdiebstahl, die wir auf marketing-blog.biz im vergangenen Jahr verzeichnet haben (und hier sind nur jene genannt, die gewerblich tätig sind, u.a. Werbe- und PR-Agenturen aber auch Unternehmensberater) bin ich dazu übergegangen nunmehr neben der obligatorischen Abmahnung direkt Strafanzeige (Strafvorschriften des § 106 UrhG) zu erstatten.

Und was die vorherige Kontaktaufnahme angeht: Das wird irgendwann sehr sehr mühselig, zumal ich bei dieser Herangehensweise noch nie - noch nie - in vielen vielen Fällen ein Wort der Entschuldigung gehört habe.

Schlimm in diesem Zusammenhang ist allerdings, dass jedes Vorgehen, jede Abmahnung sowieso, Zeit, Nerven und vor allem Geld kostet. Kosten, auf denen man, nach der Auseinandersetzung mit Content-Dieben, auch gerne mal sitzen bleibt.

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Marcel Weiss

Können wir bitte aufhören, unerlaubte Kopien als Diebstahl zu bezeichnen?

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@dworni

Man darf auch (nach erfolglosen Verhandlungen) Plagiate auf meinem 2.-Blog http://plagiat.ch einreichen.

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