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Schneller zum fertigen Artikel: 9 Schreib-Tools für Content-Marketeers

Schneller zum fertigen Artikel: 9 Schreib-Tools für Content-Marketeers

Von der Planung bis zum Verfassen eines Artikels kann einiges schief gehen. Wir zeigen euch neun Tools, mit denen ihr besser plant, Ablenkungen vermeidet und so schneller euer Ziel erreicht, großartigen Content zu liefern.

Schneller zum fertigen Artikel: 9 Schreib-Tools für Content-Marketeers

Schneller Artikel schreiben. (Foto: Håkan Dahlström / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Von einer guten Idee bis zu einem Artikel ist es ein weiter Weg. Die Recherche und die Planung eines Artikels nehmen viel Zeit in Anspruch. Aber auch der eigentliche Schreibvorgang zieht sich oft länger als gewünscht. Viel zu oft werden wir von Nichtigkeiten abgelenkt. Dabei gibt es eine Reihe von Werkzeugen, die eigens dafür geschaffen wurden, diese Probleme zu vermeiden. Im Folgenden wollen wir euch neun solcher Tools vorstellen.

Content-Marketing: So spart ihr Zeit bei der Planung von Artikeln

Auch bei der Content-Erstellung ist Planung enorm wichtig. Mit dem entsprechenden Workflow lässt sich aber auch hier einiges an Zeit einsparen. Richtig geplant seid ihr schneller mit eurem Artikel fertig, der obendrein auch über eine höhere Qualität verfügen sollte.

Wridea: Kostenloses Ideen-Management

Content Marketing: Wridea ist ein einfaches Werkzeug zum Ideen-Management. (Screenshot: Wridea)
Content-Marketing: Wridea ist ein einfaches Werkzeug zum Ideen-Management. (Screenshot: Wridea)

Wridea ist eine einfache aber praktische Web-App um eure Gedanken zu sortieren. Mit Wridea könnt ihr Ideen notieren und kategorisieren. Später könnt ihr eure Ideen direkt auf der Plattform weiter ausbauen, um so den Grundstein für euren späteren Artikel zu legen.

Cherrytree: Notizen in einer Baumansicht

Content Marketing: Cherrytree eignet sich hervorragend zum Erfassen und Organisieren von Notizen. (Screenshot: Cherrytree)
Content-Marketing: Cherrytree eignet sich hervorragend zum Erfassen und Organisieren von Notizen. (Screenshot: Cherrytree)

Notiz-Apps gibt es wie Sand am Meer. Gegenüber der Konkurrenz sticht das OpenSource-Programm Cherrytree durch seine Baumansicht hervor. So lassen sich zusammenhängende Notizen leicht strukturieren. Die Software gibt es für Windows und Linux.

Bubbl.us: Webbasiertes Mind-Mapping

Bubble.us: Mind-Mapping-Tool als Web-App. (Screenshot: Bubble.us)
Bubbl.us: Mind-Mapping-Tool als Web-App. (Screenshot: Bubbl.us)

Mind-Mapping kann enorm hilfreich dabei sein, ein bestimmtes Thema zu bearbeiten. Auch hier ist die Auswahl an Programmen immens. Einsteiger könnten zunächst Bubbl.us versuchen. Die Web-App erlaubt die Erstellung von drei kostenlosen Mindmaps. Danach wird eine monatliche Gebühr fällig. Wer lieber unterwegs arbeitet, der sollte einen Blick auf unseren Artikel „Mind-Mapping per iPhone: Wie Mindly und MindNode überzeugen“ werfen.

Content-Marketing: Zum Schreiben gezwungen

Um einen Artikel zu schreiben, benötigt ihr keine mächtige Textverarbeitung wie Microsoft Word oder LibreWriter. Oft lenken solche Programme mit ihren unzähligen Funktionen und Symbolleisten sogar von der eigentlichen Arbeit – dem Schreiben – ab. Dafür fehlen solchen Programmen die notwendigen Mittel, um euch zu motivieren. Das es auch anders geht, zeigen die folgenden Tools.

Scrawl: Schreib du Sau!

Content Marketing: Scrawn macht langsamen Textern Beine. (Screenshot: Scrawn)
Content Marketing: Scrawl macht langsamen Textern Beine. (Screenshot: Scrawl)

Scrawl ist eine einfache Web-App zum Verfassen von Texten. Der Clou: Ihr könnt vor dem Schreiben festlegen, wie lange ihr schreiben wollt und wie lange ihr dabei maximal pausieren dürft. Überschreitet ihr die maximale Pausendauer, ertönt ein Alarm der erst wieder ausgeht, wenn ihr weiter schreibt. In einem Großraumbüro dürften die Beschwerden eurer Kollegen als zusätzliche Motivation zum Schreiben dienen.

Write or Die 2: Schreiben oder Sterben

Content Marketing: Der Kamikaze-Modus von Write or Die 2 ist nichts für Anfänger. (Screenshot: Write or Die 2)
Content-Marketing: Der Kamikaze-Modus von Write or Die 2 ist nichts für Anfänger. (Screenshot: Write or Die 2)

Write or Die 2 funktioniert in etwa wie Scrawl, bietet aber darüber hinaus genauere Einstellungsmöglichkeiten. Ihr könnt beispielsweise definieren, wie lang der angepeilte Text sein soll oder mit welchen Geräuschen die App euch bei zu langen Pausen peinigen soll. Für Adrenalinjunkies gibt es hier außerdem den Kamikaze-Mode. In diesem Modus beginnt Wirte or Die 2 eure Texte zu löschen, bis ihr weiter schreibt.

Ilys: Editieren kommt später

Ilys: Editieren könnt ihr erst nach Vollendung des Textes. (Screenshot: Ilys)
Ilys: Editieren könnt ihr erst nach Vollendung des Textes. (Screenshot: Ilys)

Der ständige Drang, jeden Satz perfekt zu formulieren hindert Autoren nicht selten daran, den Text fertig zu stellen. Daher ist es ratsam, den Artikel erst einmal zu vollenden und etwaige Fehler in einem zweiten Durchgang zu korrigieren. Die Web-App Ilys ist dafür genau richtig. Hier definiert ihr, wie viele Wörter ihr schreiben wollt, und könnt euren Text auch erst dann bearbeiten. Damit euch etwaige Rechtschreibfehler nicht aus dem Konzept bringen, seht ihr jeweils nur den Buchstaben, den ihr gerade getippt habt.

WriteBox: Ablenkungsfrei im Browser schreiben

Content Marketing: WriteBox ermöglicht ablenkungsfreies Schreiben im Browser. (Screenshot: WriteBox)
Content-Marketing: WriteBox ermöglicht ablenkungsfreies Schreiben im Browser. (Screenshot: WriteBox)

WriteBox ist das Schreibprogramm für alle, die keinerlei Ablenkungen dulden. Die wenigen Menüpunkte am oberen Bildrand verschwinden, sobald ihr mit dem Schreiben beginnt. Dann seht ihr noch einen einfarbigen Hintergrund, euren Text sowie die Anzahl der bereits geschriebenen Wörter, Zeichen und Zeilen. Die Texte selbst lassen sich auf Dropbox oder Google Drive speichern. Die Chrome-Web-App arbeitet dankenswerterweise auch offline. Eine schlechte Internet-Verbindung ist daher kein Problem. Weitere Programme, die wie WriteBox das ablenkungsfreie Schreiben ermöglichen, findet ihr in unserem Artikel „Wider dem Funktions-Overkill: 5 simple Programme zum ablenkungsfreien Schreiben“.

Content-Marketing: Produktiver arbeiten mit diesen Tools

Wie bereits erwähnt sind Ablenkungen der größte Feind, wenn ihr einen Text schnell fertigstellen wollt. Aber auch ein vernünftiges Zeitmanagement ist hilfreich. Im diesem letzten Abschnitt stellen wir euch daher noch zwei Tools vor, die genau dabei helfen sollen.

StayFocused: Chrome-Erweiterung blockiert Zeitfresser

StayFocused: Keine Ablenkung mehr durch Facebook und Co. (Screenshot: Google)
StayFocused: Keine Ablenkung mehr durch Facebook und Co. (Screenshot: Google)

Mit der Chrome-Erweiterung StayFocused könnt ihr festlegen, welche Webseiten ihr für wie lange blockieren wollt. So werdet ihr nicht mehr von Facebook oder Twitter abgelenkt und könnt eure Zeit produktiver nutzen. StayFocused kann sehr genau an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden und kann so als echter Produktivitäts-Boost dienen.

Tomato.es: Für alle Anhänger der Pomodoro-Technik

Tomato.es: Content Marketing nach der Pomodore-Technik. (Screenshot: Tomato.es)
Tomato.es: Content-Marketing nach der Pomodore-Technik. (Screenshot: Tomato.es)

Die Pomodoro-Technik wurde in den 1980ern von Francesco Cirillo erfunden. Bei dieser Methode des Zeitmanagements wird die Arbeit in 25-Minuten-Abschnitte aufgeteilt. Tomato.es ist ein einfacher Timer, den ihr für diesen Zweck nutzen könnt.

Wer sich eingehender mit dem Thema Content-Marketing beschäftigen möchte, dem empfehlen wir die Artikel „Tipps zur Erstellung eines Redaktionsplans: Content-Marketing planbar machen“ und „Höher, schneller, weiter: 7 Tipps für skalierbares Content-Marketing“.

via www.jeffbullas.com

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14 Antworten
  1. von Michael Rutsch am 10.06.2014 (13:39 Uhr)

    Sind einige sehr gute Tools dabei. Bei einer internen Firmenanwendung werden wir sicher die eine oder andere Idee aufgreifen.

    Wobei schnell und viel schreiben halt nicht alles ist... Da gehört mehr dazu.

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  2. von Randall am 10.06.2014 (14:08 Uhr)

    Ich bin gerade mit DBook ( http://www.dbook.biz ) sehr glücklich geworden, nicht so technisch wie Cherrytree aber auch nicht so super simpel wie WriteBox.
    Web-based was es leicht macht es von überall zu benutzen und auch verschlüsselt (was mir auch ein besseres Gefühl gibt).
    Ferner kann man in DBook super strukturieren (ein Feature was mir bei den meisten Tools immer fehlt) und durch die Zuweisung von Inhalten und Rollen sehr schön im Team arbeiten.
    Da ist Markdown-Support dann auch nur noch die Sahne oben drauf :) Einfach mal ausprobieren.

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  3. von Steffi am 10.06.2014 (14:38 Uhr)

    Klingt zwar nett, aber wer sich nicht auch ohne Tools konzentrieren und fokussieren kann, dürfte es mit solchen Tools zwar vielleicht einfacher haben, aber dann ist das Schreiben evt. nicht das richtige Thema. LG, Steffi

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  4. von David Hellmann am 10.06.2014 (14:40 Uhr)

    Ich bin mehr und mehr ein Gegner von Webbasierenden Diensten. Wie lange halten sie sich? Wenn sie morgen weg sind sind meine Sachen auch weg und ich muss mich nach was neuem umsehen.

    Native Apps kann man auch noch nutzen wenn der Dienst nicht mehr existiert. Siehe SparrowApp diese ich immer noch im Einsatz habe.

    Auch sehen die Apps oben teils alles andere als ansprechend aus. Jaja FUNKTION > Alles... Aber das gilt heute nicht mehr wo man beides auch gut zusammen bringen kann.

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  5. von Susanne am 10.06.2014 (15:56 Uhr)

    ich schwöre auf writebox. Das ist schon sehr angenehm. Zudem nutze ich dazu den Activity Timer Pomodoro Version. Das ist allerdings ne Mac App.

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  6. von Onkel Emma am 10.06.2014 (17:08 Uhr)

    Hihi, native Apps sind natürlich sehr viel beständiger als Web-Apps, die werden nie eingestellt und das Handy geht niemals nie kaputt. Aktuell würde ich mich auf gar keine Apps verlassen, ich schreibe meine Texte in Jarte, einer Abwandlung von Wordpad. Office verwende ich nur für die Rechtschreibprüfung. Dieser Trend zu Web-Apps ist eine nette Idee, wenn man ständig Internet hat, bin ich der einzige, der das nicht hat?

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  7. von Randall am 10.06.2014 (18:10 Uhr)

    @David Hellmann: Kann ich schon verstehen, zu mal man in viele Web-Services seine Daten rein aber selten raus bekommt.

    Das scheint bei DBook nicht das Problem zu sein, es gibt hier einen Word-Export. Es scheint auch das Offenheit, Privacy und Sicherheit einen bei dem Projekt einen grossen Stellenwert haben.

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  8. von Susannna Künzl am 10.06.2014 (18:24 Uhr)

    So gut Produktivitäts-Tool wie die Pomodoro-Technik plus Küchenwecker auch sind: ein einfacher Texteditor und ein funktionierender Redaktionsplan sind meine Favoriten. Der besondere Charme des Texteditors (bei mir gerade Kate auf dem Linux-Rechner und Textwrangler http://www.barebones.com/ auf dem Mac) ist, dass die Dateien noch nicht im Blog liegen und so extern versioniert werden können. Beim Einfügen in den WYSIWYG-Editor kann ich einfach Copy + Paste machen und muss mich nicht auf den Codecleaner des CMS verlassen.

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  9. von Randall am 10.06.2014 (18:35 Uhr)

    @Susannna Künzl: Daher liebe ich Markdown statt WYSIWYG!

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  10. von Susannna Künzl am 10.06.2014 (18:42 Uhr)

    @Randall: Klar - Markdown ist für Leute, die verstehen, wie Texte ausgezeichnet werden. Ich habe ein vergleichbares System auch mal für Textverarbeitung benutzt - ca. 1990. Für Blogs mit mehreren Benutzern (auch unterschiedlicher Vorbildung) sind die WYSIWYG-Editoren wie TinyMCE und CKEditor das Mittel der Wahl. Und manchmal funktionieren ja sogar die Codecleaner ;)

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  11. von Randall am 10.06.2014 (19:26 Uhr)

    Ich habe Markdown auch erst durch DBook entdeckt, war mir vorher auch völlig unbekannt. Die kleine Toolbar über dem Textfeld macht es mir aber auch leicht nicht alles im Kopf haben zu müssen :)

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  12. von Pasqual am 10.06.2014 (21:37 Uhr)

    Einige sind nützlich, viele aber auch überflüssig und kaum zu gebrauchen :)

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  13. von Sara am 11.06.2014 (10:53 Uhr)

    Blödsinnige Tools. Was soll man damit? Warum sollte Word mit seinen Funktionen vom Schreiben ablenken??? Wer wirklich Artikel verfassen will, ist mit Word immer noch am besten beraten. Alles andere ist Schrott.

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  14. von Micha am 11.06.2014 (12:25 Uhr)

    Die meisten Blogger und Web-Schreiberlinge haben doch bereits Ihr Tool. Da werden schnell die ersten 10 Suchtreffer bei Google in einen neuen Artikel verpackt und als eigenes Wissen verkauft. Wenn das nicht reicht, wird halt schnell was aus den US-Blogs geklaut und übersetzt. Das Ganze 4-5 mal am Tag und fertig ist das Geschäftsmodell.

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