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Marketing

Das DATIF-Prinzip: So produzierst du extrem guten Content

    Das DATIF-Prinzip: So produzierst du extrem guten Content
So können Produzenten von Inhalten das DATIF-Prinzip nutzen.

Nichts ist im Internet des frühen 21. Jahrhunderts wichtiger als Inhalte. Und dabei geht es nicht nur um Texte. Alles, was einen Mehrwert bietet, gehört dazu – also auch Videos, Infografiken und Podcasts. Doch wie produziert man extrem guten Content? Klar, man braucht Themen, aber welche Struktur muss man befolgen? Mein Vorschlag: das DATIF-Prinzip.

DATIF-Prinzip: Die Struktur guter Inhalte

Das DATIF-Prinzip hilft bei der Erstellung extrem guter Inhalte. Einfacher Hintergrund: Wer sich an dem Prinzip orientiert, hat einen Leitfaden, der die wichtigsten Punkte beinhaltet. So kommt Struktur in den Content und so gelingt es auch, eigene Inhalte möglichst gut zu formulieren.

Wenn man inhaltlich ein gutes Thema hat, dann entsteht am Ende auch ein spannender Text, ein tolles Video oder eine überzeugende Infografik. Das DATIF-Prinzip sorgt sogar dafür, dass weniger aufregende Inhalte effektiver strukturiert werden und dadurch mehr Erfolg haben.

So können Produzenten von Inhalten das DATIF-Prinzip nutzen.
So können Produzenten von Inhalten das DATIF-Prinzip nutzen.

Es geht allerdings nicht darum, den inhaltlichen Aufbau der Inhalte zu verbessern. Vielmehr ist das DATIF-Prinzip ein Helfer für die Optimierung der dramaturgischen Struktur. Wie müssen Inhalte also aufgebaut werden, damit sie möglichst viel Aufsehen erregen und gleichzeitig viele Menschen erreichen?

„D“ wie „Detailliert“

Bleiben wir bei Texten als Beispiel. Wer erinnert sich nicht an mindestens einen minderwertigen Text, den er als Internenutzer schon gesehen hat? Korrekt, niemand. Wir alle haben schon Inhalte gesehen, die schlicht und ergreifend zu oberflächlich waren.

Diese Oberflächlichkeit erkennt man oft schon an den ersten Zeilen. Solche Texte laden nicht zum Konsumieren ein - sie schrecken eher ab. Folge: Gleich welcher Inhalt sich auch in den folgenden Absätzen verbergen mag, er wird nicht gelesen.

Wer jedoch einen detaillierten Text schreibt und das auch in den ersten Zeilen schon durchblicken lässt, wird deutlich bessere Chancen haben, dass das Ergebnis letztendlich auch komplett gelesen wird. Je mehr nützliche Informationen enthalten sind, desto erfolgreicher wird ein Inhalt sein.

„A“ wie „Attraktiv“

Das Auge liest mit und natürlich kommt es auch auf die Verpackung an. Mit „Verpackung“ ist bei Inhalten aber nicht zwingend das Webdesign einer Seite gemeint. Es gibt unzählige Beispiele, wo sich guter Inhalt trotz schlechten Designs durchsetzt.

Attraktiver Content sorgt dafür, dass er beim Konsumenten einen gewissen Eindruck hinterlässt. Das kann auf jeden Fall auch wegen des optischen Beiwerks sein – eine schicke Website hat noch niemandem geschadet.

Kern dieser Attraktivität ist aber eher der Anspruch, durch den eigenen Content zu überzeugen. Das schafft man nur, wenn man einen Mehrwert erzeugt. Hat der Konsument oder die Konsumentin einen direkten Vorteil, dann ist der Inhalt auf jeden Fall besonders attraktiv!

„T“ wie „Teilbar“

„Teilen ist das neue Besitzen!“ Solche und ähnliche Sprüche liest und hört man in letzter Zeit immer öfter. Und natürlich macht Teilen Spaß, wenn man anderen Leuten damit weiterhilft. Das Teilen von Inhalten ist aber zu einem sehr großen Teil auch für Produzenten von Inhalten wichtig, weil sich die eigene Reichweite auf diesem Weg deutlich erhöhen lässt.

Für die Erstellung extrem guter Inhalte sollten Inhalte auch teilbar sein. Das bedeutet, dass man den Konsumenten Mittel und Wege an die Hand gibt, damit ein Inhalt möglichst leicht und möglichst schnell geteilt werden kann – sei es nun auf einem sozialen Netzwerk wie Facebook oder per E-Mail.

Ein guter Anfang sind Social Plug-Ins, die alle gängigen sozialen Netzwerke an Bord haben. Grundsätzlich reicht es aber aus, wenn man die größten Netzwerke zum Teilen von Inhalten anbietet. Zu viele Buttons schrecken zum Teilen ab und sorgen im Zweifel dafür, dass gar nicht geteilt wird. Weniger ist mehr, gilt auch in diesem Kontext.

„I“ wie „Interaktiv“

Auf Facebook wird viel diskutiert, so wie man das auch von Foren kennt. Doch auch auf einer Website können die User interagieren – wenn der Inhalt solche Interaktionen provoziert. Eine Diskussion muss nicht immer auf einem sozialen Netzwerk stattfinden.Es ist sogar besser, wenn man eine Community aufbaut, die dann auf der eigenen Website aktiv ist, dort kommentiert, sich unterhält und auf den Inhalt reagiert.

Solche Interaktionen direkt im Zusammenhang mit dem eigenen Content ohne Umwege via Facebook und Co. erzeugt man nur dann, wenn man den Inhalt entsprechend formuliert – wozu auch gezielte Provokationen zählen können. Kontroverse Inhalte sorgen für Gesprächsstoff.

 „F“ wie „Fesselnd“

Ein Inhalt mag detailliert und attraktiv sein, muss aber trotzdem noch lange nicht fesselnd sein. Fesselnd bedeutet, dass man von einem Artikel so begeistert ist, dass man darin enthaltene Tipps sofort umsetzen will. Es kann aber auch bedeuten, dass man den Artikel mehrfach liest, um ihn wirklich genau zu verinnerlichen.

Wer fesselnde Inhalte produziert, wird seine Konsumenten garantiert viel nachhaltiger erreichen. Fesselnde Inhalte (engl. „Compelling Content") sind echte Erlebnisse und Erfahrungen. Dinge, die man nicht vergisst und von denen man auch später noch beeindruckt ist.

Fesselnde Inhalte lassen Leser oder Leserin nicht mehr los. Speziell im Rahmen einer Content-Marketing-Strategie zum Aufbau einer Marke ist „Compelling Content“ deshalb extrem wichtig. Andernfalls kann es passieren, dass sich später niemand mehr an den Inhalt oder dessen Urheber erinnert.

Das DATIF-Prinzip als Unterstützung

Das DATIF-Prinzip ist ein Leitfaden für die Erstellung extrem guter Inhalte. Wer sich daran hält, hat fünf ganz wichtige Bausteine, die den eigenen Content verbessern.

Dabei ist es grundsätzlich unerheblich, um welches Thema oder um welches Medium es geht: Wer detailliert berichtet, attraktiv ist und dafür sorgt, dass der Content leicht geteilt werden kann, hat schon viel richtig gemacht.

Wird dann auch noch dafür gesorgt, dass die eigenen Inhalte Reaktionen und somit Interaktivität erzeugen, dann ist es fast geschafft. Am Ende kommt es darauf an, ob Produzenten ihre Konsumenten fesseln können. Das ist wichtig, damit sie in positiver Erinnerung bleibt und eine qualitativ und inhaltlich hochwertige Marke aufbauen kann.

6 Reaktionen
Markus Bergsmann
Markus Bergsmann

Wir müssen doch nicht gleich beleidigend werden. Mir gefällt der Artikel :)
Ihr habt es geschafft mich zu fesseln, Chio hat provoziert, wir haben interagiert, kommuniziert und diskutiert. So what... Danke für den Beitrag!

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Horst
Horst

Da habe ich nicht nur nicht aufgepasst, da bin ich wohl gerade einen dieser Bogen gelaufen ;-)
Aber danke fürs Nachreichen und nicht zu persönlich nehmen, gelle? Ist halt so mein Eindruck das immer wieder alles von vorne durchgekaut wird, nur unter Verwendung anderer Begriffe und Überschriften.

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Björn Tantau
Björn Tantau

Hallo Horst,

danke für deinen Kommentar. Bei den von dir bemängelten fehlenden Tipps hast du leider nicht richtig aufgepasst. Erst kürzlich habe ich 6 ganz konkrete Tipps zum Thema "Content Marketing" hier auf t3n.de veröffentlicht (http://t3n.de/news/6-tipps-fuer-content-marketing-487548/), die in keiner Weise mit dem zum Beispiel hier vorliegende Text in Zusammenhang stehen. Insofern kann auch nicht von "Text-Spinning" die Rede sein... obwohl ich deinen Vergleich sehr amüsant finde :-)

Herzlichen Gruß
Björn Tantau

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Horst
Horst

Herr Tantau ist ein lebendes Text-Spinning-Tool. Mir kommt es so vor als schreibe er immer das Gleiche, nur mit immer anderen Synonymen.
Was allerdings nicht bedeuten soll, dass er im Unrecht ist. Aber mittlerweile mache ich einen großen Bogen um ihn. Hier wird zwar viel erzählt, ein konkretes Beispiel wo alle Punkte in absoluter Perfektion (und vor allem fesselnd) umgesetzt sind, fehlt leider

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Chips
Chips

Schon klar. Alles nur Gelaber. Leider checken Leute wie "Chio" nicht, worum es bei solchen Artikeln wirklich geht. Es geht darum, Wege aufzuzeigen, um dann mit einem Leitfaden dafür zu sorgen, dass was Gutes entsteht. Bei Leuten wie "Chio" reicht die Kreativität leider nur zu einem dümmlichen Kommentar. Mehr schafft das Hirn solcher Trolle aber auch nicht.

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Chio
Chio

"extrem guten Content" - nämlich extremer gut als als früher, schreibe ich nach dem "SCHWAFEL"-Prinzip. Denn: damit schreibe ich extrem guten Content! Diesen garniere ich mit einem Fotolia-Bild, das extrem gut als Bild zum Content passt. Total fesselnd und extrem fesselnd!

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