Das könnte dich auch interessieren

Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Marketing

Content Marketing: So findet ihr die Zielgruppe für eure Viral-Kampagne

    Content Marketing: So findet ihr die Zielgruppe für eure Viral-Kampagne
Die E-Mail-Marketingmaßnahme muss auf die Zielgruppe ausgerichtet sein.

Was müssen Agenturen und Unternehmen bei der Planungs- und Schaffungsphase eine Content-Marketing-Kampagne beachten? In einer zweiteiligen Artikelserie gibt Olaf Kopp, Geschäftsführer von Aufgesang Inbound Online Marketing, erste Antworten.

In dieser zweiteiligen Beitragsreihe geht es um die Planung und Erstellung von emotionalisierendem beziehungsweise viralem Content. Warum diese beiden Elemente so wichtig sind? Ganz einfach: Gut gemachte Inhalte sorgen für Reputation, Branding, Feedback und Backlinks.

In diesem Beitrag sollen folgende Fragen beantwortet werden:

  • Was ist emotionalisierend? Warum ist das wichtig?
  • Was ist das Ziel?
  • Wer ist die Zielgruppe?
  • Wie plant und entwickelt man eine virale Content-Marketing-Strategie?
  • Wie plant man einen Link-Magneten?

Google hat es geschafft!

Die ewig währende Worthülse „Content ist King im Online-Marketing“ ist nun auch in der Praxis angekommen. Dank Googles Panda- und Peguin-Updates sowie prominenten Vorreitern wie Red Bull wachsen Bereiche wie PR, Redaktion, SEO, Display- und Social-Media-Marketing unter dem gemeinsamen Dach Inbound-Marketing zusammen.

Im Mittelpunkt einer jeden Inbound-Marketing-Strategie steht dabei der Content. Er bildet die Grundlage für ein erfolgreiches Seeding und die weitere Verbreitung. Werden bei der Planung und Erstellung Fehler gemacht, wird der Erfolg ausbleiben.

Beim Planungsprozess sollten sich Marketer daher intensiv mit den Zielgruppen, Zielen und der Motivation des Teilens beschäftigen. Auch Grundlagen des Word-of-Mouth- und Viral-Marketing sollten bekannt sein.

Was möchte ich erreichen?

Zu Beginn ist es wichtig, Ziele zu definieren. Was will man mit der Content-Marketing-Kampagne erreichen? Hier einige Beispiele:

  • Backlinks
  • Reputation, Image Branding
  • Verbreitung über Social Media / Word of Mouth
  • Engagement / Beziehungen aufbauen
  • Aufmerksamkeit / Besucher
  • Marktpositionierung

Hierfür macht eine Fokussierung im Rahmen einer Zieldefinition Sinn.

Liegt der Fokus darauf, Backlinks zu bekommen, sollten Marketer auf eine Linkbait-Kampagne hinarbeiten. Liegt der Fokus auf sozialen Signalen beziehungsweise Social Buzz, sollte man sich Gedanken über eine Word-of-Mouth-Kampagne machen. Oft wirkt eine solche Kampagne auch als Link-Magnet. Bei der Planung sollte man sich auf ein beziehungsweise wenige Ziele fokussieren.

Warum? – Die Motivation des Teilens

Es gibt eine Vielzahl von Gründen für Menschen, Inhalte zu teilen, zu verlinken, zu lesen. Der gemeinsame Nenner lautet Emotion. Dazu einige Zitate aus dem deutschen Wikipedia über Emotionstheorien:

„Die psychologische Forschung legt nahe, dass das menschliche Verhalten aus automatisierten, schnellen und emotionalen Einschätzungen hervorgerufen wird.“

„Die emotionale Reaktion auf ein Ereignis hängt vor allem davon ab, ob wir von ihm eine positive oder negative Wirkung erwarten und, wie bei Schachter, welche Ursache wir dem Ereignis zuschreiben.“

Bei Emotionen kann grundsätzlich in extrovertierte und introvertierte Emotionen unterschieden werden. Das ist wichtig, da in der Regel nur extrovertierte Emotionen zur Empfehlung, Verlinkung und zum Teilen führen.

Extrovertierte Emotionen

  • Verachtung
  • Freude / Ekstase
  • Überraschung / Erstaunen
  • Interesse
  • Ärger / Wut
  • Akzeptanz / Vertrauen
  • Neugierde / Erwartung
  • Stolz
  • Mut / Bereitschaft
  • Zuneigung

Introvertierte Emotionen

  • Ekel
  • Angst
  • Schuldgefühl
  • Scham
  • Trauer

Nach der New-York-Times-Studie „The Psychology of Sharing“ gibt es folgende Gründe für das Teilen von Inhalten in sozialen Netzwerken (in Anlehnung an das Buch „Prinzip Kostenlos“ von Kerstin Hoffmann):

  • Altruismus / Anderen etwas Gutes tun
  • Anderen wertvolle und unterhaltsame Inhalte präsentieren
  • Selbstbestätigung, Bedeutung und eigene Identitätsbildung
    • Feedback / Zustimmung
  • Anderen mitteilen, was mir wichtig ist / Selbstdarstellung
  • Beziehungen zu neuen Menschen aufbauen und halten
    • Kommunikation
  • Der Erste sein wollen
  • Ideen, Marken und Bewegungen unterstützen
  • Exklusivität

Finde einen Job, den du liebst zum Thema Online Marketing, SEO

1 Reaktionen
Kerstin Hoffmann
Kerstin Hoffmann

Danke für die kurze Erwähnung meines Buches "Prinzip kostenlos". Bei so vielen ausführlichen Zitaten daraus und Bezügen darauf hätte ich mir allerdings gewünscht, dass die entsprechenden Stellen auch dementsprechend gekennzeichnet wären.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen