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Marketing

Content is King! 10 Formate, mit denen ihr Content-Marketing betreiben könnt

    Content is King! 10 Formate, mit denen ihr Content-Marketing betreiben könnt
10 Formate, mit denen ihr Content-Marketing betreiben könnt. (Bild: Ellagrin / Shutterstock.com)

Content-Marketing wird eine große Zukunft vorhergesagt. Mit diesen zehn Formaten könnt ihr eure Inhalte an Zuschauer, Hörer und Leser richten.

Das Interesse am Content-Marketing ist bei Unternehmen groß. Glaubt man beispielsweise einer Umfrage von Smart Insights, sehen fast ein Drittel der Befragten das Thema als den wichtigsten Trend im Jahr 2015 an.

Die Gründe sind relativ schnell erklärt: Zum einen wird Content-Marketing von vielen Experten als das neue SEO gehandelt, denn hochwertige Inhalte über oder von einem Unternehmen sorgen für eine maximale Sichtbarkeit in den Suchmaschinen. Zum anderen können nutzwertige Inhalte auch dafür sorgen, dass Interessierte sie in den sozialen Netzwerken an Freunde und Follower empfehlen. Es können insofern mit einem interessanten Beitrag bereits zwei wichtige Disziplinen abgesteckt werden – oder um es mal auf gut Deutsch zu sagen: Es werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen!

Infografiken, Anleitungen, Rezensionen: Mit diesen Formaten kannst du Content-Marketing betreiben

10 Formate, mit denen ihr Content-Marketing betreiben könnt. (Bild: Ellagrin / Shutterstock.com)
10 Formate, mit denen ihr Content-Marketing betreiben könnt. (Bild: Ellagrin / Shutterstock.com)

Wir haben in der Redaktion die Köpfe zusammengesteckt und überlegt, mit welcher Art von Inhalten individuelle Content-Marketing-Projekte umgesetzt werden können. Dabei haben wir festgestellt, dass es eigentlich kaum eine Inhaltsform gibt, die sich nicht für Marketingzwecke nutzen lässt. Doch welche sind aufwendig und welche treffen auf eine breite Zielgruppe? Wir haben uns mit jeder Darbietungsform einmal auseinandergesetzt – und würden uns sehr freuen, wenn ihr in den Kommentaren eure Erfahrungen teilt.

Infografiken

Infografiken sind im Netz zu einem wichtigen Werkzeug für Marketingfachleute geworden. Während man vor einigen Jahren noch einen ausgebildeten Grafiker für schicke Exemplare benötigte, gibt es heute genügend Tools mit denen Infografiken auch von Laien und völlig kostenlos entwickelt werden können – siehe Visua.ly. Doch bei der Inhalteform gibt es einiges zu beachten: Zum einen sollten sie sehr gut recherchiert sein und zum anderen verlieren lieblos hergestellte und unübersichtliche Infografiken ihr virales Potenzial. Infografiken, die wenig relevantes oder vielleicht sogar falsches Wissen beinhalten und schlecht gestaltet sind, werden mit Sicherheit unter dem Radar schwirren.

Videos

In einem Video können grundsätzlich viele verschiedene Dinge thematisiert werden. Ihr könnt beispielsweise ein Mitarbeiterinterview, eine Produktbeschreibung oder ein Unternehmensportrait abbilden. Den Möglichkeiten sind hier wenig Grenzen gesetzt. Allerdings benötigt man für bestimmte Videos tiefergehende Kenntnisse und vor allem auch eine hochwertige Technik – beispielsweise wenn eine Animation produziert wird. Natürlich kann man auch kleine regelmäßig Formate anhand eines Smartphone-Videos erstellen – beispielsweise ein One-Shot-Interview mit einem Experten.

Podcasts

Podcasts eigenen sich vor allem, um Interviews mit Experten aufzuzeichnen oder als ständiges Format, mit dessen Hilfe man beispielsweise Branchen-Nachrichten diskutiert. Stellt euch das einfach vor, wie eine kleinen Radiosendung. Um qualitativ hochwertige Mitschnitte aufzuzeichnen ist auf jeden Fall ein Mindestmaß an Wissen und ein bestimmter technischer Standard notwendig – im Grunde wie beim Videoformat. Vorteilhaft ist, dass man – sofern man etwas eingeübt ist – ein Podcast ziemlich zügig aufnehmen kann, und dass ihr ganz neue Zielgruppen erreicht, die beispielsweise weniger Blogs lesen und Videoinhalte konsumieren. Es ist sicher lohnenswert mit dem Format zu experimentieren.

Anleitungen

Anleitungen sind ebenfalls extrem erfolgreich im Netz. Hier gilt es jedoch in der Art der Qualität zu unterscheiden. Es gibt kurze knackige Anleitungen à la „In 5 Schritten zur Social-Media-Strategie“, die in der Regel einen übergeordneten Blick auf ein Thema liefern und als Blogpost häufig in sozialen Netzwerken gerne geteilt werden. Es gibt jedoch auch ausführliche Whitepaper, die den Aufbau und die Anforderungen einer Social-Media-Strategie unter konzeptionellen Aspekten detailliert beleuchtet. Der Aufwand ist natürlich ungleich höher. Dafür können letztere Anleitungen auch gut und gerne einmal gegen eine E-Mail-Adresse zum Download angeboten werden.

Listen

Listicles hatten jahrelang einen schlechten Ruf unter Medienschaffenden – dabei ist das Format wie gemacht für das Internet. Zum einen gibt es kaum eine Möglichkeit, geballtes Wissen übersichtlicher zu kategorisieren oder zu priorisieren als in einer Liste. Zum anderen können hier mittels Hyperlink andere Inhalte im Netz hervorragend gesammelt werden. Beiträge wie „7 kostenlose E-Books: Alles für den angehenden Digitalen Nomaden“ können für Interessierte einen echten Service darstellen – und euch nicht zuletzt das Image eines gut informierten Kurators verleihen.

Im Übrigen funktionieren Listicles im Social Web so gut, wie kaum ein anderes Format und der Aufwand ist vergleichsweise gering.

Studien

Eine Studie anzulegen ist sehr aufwendig oder – falls man sie nicht selber anfertigt – vergleichsweise teuer. Der Nutzen kann aber enorm sein. Breitangelegte und erkenntnisreiche Studien haben großes Potenzial, von Fachzeitschriften aufgegriffen oder vorgestellt zu werden. Vor allem in der Online-Marketing-Branche werden Studienergebnisse oft mit Handkuss genommen, weil sie viel darüber aussagen können, wie zukünftige Strategien aussehen könnten.

Rezensionen

Rezensionen haben gleich mehrere Vorteile: Zum einen sind sie hilfreich für den Rezipienten, um sich über etwas zu informieren. Zum anderen sind sie in der Regel nicht besonders aufwendig – von dem Zeitfaktor vielleicht abgesehen (je nachdem). Vor allem aber sind Rezensionen universell einsetzbar – sei es um ein Buch, einen Film, eine Studie, eine Software, eine Hardware oder eine Kampagne zu besprechen. Im englischsprachigen Ausland spricht man auch gerne von einem Review. Rezensionen können eine Kaufempfehlung darstellen oder ins Gegenteil umschwenken – der jeweils Interessierte, wird sie mit Handkuss annehmen. Wer da angstfrei ist, kann sie natürlich auch mit einem Affiliate-Link versehen, schadet allerdings häufig der Glaubhaftigkeit.

E-Books

E-Books sind extrem aufwendig, können aber je nach Thema für gehörige Aufmerksamkeit sorgen – vor allem, wenn sie nutzwertig sind. Nicht nur Unternehmen, sondern auch Freiberufler haben das erkannt. Dabei sind vor allem Handbücher sind sehr begehrt, die beispielsweise ein Thema von vorne bis hinten durchleuchten: Studienergebnisse und Marketingmethoden vorstellen sowie Anleitungen und Expertenstimmen thematisieren. Ende vergangenen Jahres haben beispielsweise die Macher von Startup-Edition ein kostenloses E-Book mit gesammelten Wissen aus der Startup-Branche herausgegeben: „Startup-Edition: Gesammeltes Wissen von Gründern, Hackern und Designern“.

Zum ein schöner Marketing-Stunt, zum anderen können solche Bände auch gut und gerne verkauft oder eben gegen eine E-Mail-Adresse zum Download angeboten werden.

Interviews

Interviews kann man – wie bereits erwähnt – in sämtlichen Formaten ausspielen. Im Video, Podcast oder in einem E-Book beispielsweise. Und dass eure individuellen Zielgruppen auch sehr gerne Expertenstimmen lauschen haben wir ebenfalls schon thematisiert. Ein ganz anderer Aspekt, der das Interview-Format so lohnenswert macht, ist der Umstand, dass es sich hervorragend zum Influencer-Marketing eignet. Ein Interview hilft, um mit den Meinungsmachern in Kontakt zu kommen und ihnen eine Bühne zu geben, um sich zu ihren Themen zu äußern. Der Experte wird anschließend mit großer Sicherheit auch das Interview – in welcher Form ihr es auch immer konzipiert – an seine Follower teilen und eurer Marke somit Aufmerksamkeit verschaffen.

Der zeitliche Aufwand für ein Interview kann je nach Umstand variieren. Zum einen sollte ein Interview gut vorbereitet sein – ihr solltet genau wissen worüber ihr sprechen wollt. Zum anderen hängt die Nachbearbeitung auch sehr von euren Zielen ab – beispielsweise wenn ihr das Interview von Audio in Text transkribieren wollt.

Meme

Jetzt wird es etwas speziell, aber der Einsatz von Meme hält echte Überraschungen bereit, wie wir euch an einem ganz persönlichen Beispiel zeigen wollen. Vor einigen Tagen haben wir einen nutzwertigen und aufklärenden Artikel über die Änderungen der Facebook-AGB geschrieben. Um dem Beitrag eine maximale Aufmerksamkeit zu sichern, haben wir ein Meme, das die häufig kursierenden und unwirksamen AGB-Widerspruchsgrafiken auf die Schippe nimmt zur Distribution unseres Artikels genutzt. Wir haben das Meme gepostet und darüber einen Beschreibungstext eingefügt, der auf unseren Beitrag hinweist. Der virale Faktor des Meme hat auch den nutzwertigen Artikel beflügelt.

Tool-Guide für erfolgreiches Content-Marketing: 20 Werkzeuge für alle Situationen

Tool-Guide für erfolgreiches Content-Marketing: 20 Werkzeuge für den täglichen Einsatz. (Bild: Bloomua / Shutterstock.com)
Tool-Guide für erfolgreiches Content-Marketing: 20 Werkzeuge für den täglichen Einsatz. (Bild: Bloomua / Shutterstock.com)

Wer jetzt Lust hat, selber mit Content-Marketing zu experimentieren oder noch tiefer in die Materie einsteigen möchte, dem empfehlen wir diese Tool-Sammlung, die euch unterstützen wird eigene Themen zu recherchieren, sie zu organisieren, zu erstellen zu verbreiten und den Erfolg zu analysieren: „Tool-Guide für erfolgreiches Content-Marketing: 20 Werkzeuge für alle Situationen“ – gutes Gelingen!

Zu guter Letzt, erzählt uns in den Kommentaren von euren Erfahrungen mit den oben beschriebenen Inhaltetypen – welches Format würdet ihr empfehlen und warum?

Vielleicht auch interessant: Hier findet ihr 40 kreative Beispiele für gutes Guerilla-Marketing

Finde einen Job, den du liebst zum Thema Online Marketing, SEO

10 Reaktionen
SEOJulian
SEOJulian

Content ist das “Sesam öffne dich im Online Marketing. Hier haben wir auch ein paar Tipps passend zum Thema und auch als sinnvolle Ergänzung zusammengetragen.
http://professional-online.marketing/content-is-king-oder/

Antworten

Heisel_A
Heisel_A

Ich bin mir sicher, dass t3n mit den Trends 2015 richtig liegen.
Content ist King! Jedoch wird immer mehr Wert auf die Qualität gelegt. Einen weiteren interessanten Artikel rund um Content Marketing gibt es hier:
http://www.erklaervideo24.de/content-marketing/

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Jürgen Jester
Jürgen Jester

Hallo,
ich hätte noch einen neuen Setzling für 2015, an den auch noch nicht jeder denkt und den ich gerade bei meinen Kunden vermehrt umsetze. Nennen wir es vielleicht "Interaktive Anleitungen" mit Spielelementen.
Hier ein Beispiel: https://www.moebel-ideal.de/schranktueren-einstellen/a-28090/ oder zum Beispiel unter http://www.shopwertig.de/bauanleitung-fuer-ein-eckregal/
Hier wird der Content durch (nutzergsteuerte) Animation sehr in der Verständlichkeit unterstützt. Oft kann der potentielle Leser den Text überspringen, da Prozesse wie das Einstellen eines Schrankscharniers in 5 Sekunden durch ausprobieren begriffen ist - der Text aber Minuten braucht um das gleiche zu erklären.

Auch lassen sich die erstellten Animationen leicht für andere Medien wiederverwerten. Neben Google Plus bietet auch Twitter animierte Inhalte, auf die der Nutzer viel gezielter reagieren kann. Was meint Ihr?

Viele Grüße,
Jürgen

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Peter
Peter

Irgendwie sie die Trends 2015 eigentlich im Grunde genommen unverändert die des Vorjahres - oder irre ich mich da?

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Meliane Thinder
Meliane Thinder

Was hier an Kommentaren geschrieben wurde, ist kritisch, aber nicht hetzerisch. Die ganzen Artikel über content und SEO wiederholen sich und wiederholen sich und ...okay, ich denke, es ist klar, was ich sagen will. Das Ganze hängt einem, auch wenn man Neuling ist, schnell zum Halse raus, und nur sehr, sehr wenige Artikel haben eine wirklichen Mehrwert (auch so ein Schlagwort, oder muss ich buzzword schreiben, um Fachwissen vorzugaukeln?). Nicht böse sein, aber die Kommentatoren hier haben den Nagel auf den Kopf getroffen und mit ihren Anmerkungen diesen Artikel erst lesenswert gemacht. Und noch ein - wirklich gut gemeinter - Tipp: Wenn Ihr Euch als Schreiber, Redakteure etc. betrachten wollt, tut etwas für Eure Kommasetzung; die ist wirklich kein gutes Aushängeschild. Falls Google Interpunktion bewertet (wer weiß das schon), sieht's schlecht aus für Euch.
Und das muss doch nicht sein.

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Jürgen Schulze
Jürgen Schulze

Schaufelverkäufern bringen Schaufelverkäuferneinsteigern Artikel über das erfolgreiche Schaufelverkaufen an andere Schaufelverkäufereinsteiger

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andy.mustermann
andy.mustermann

Yeah! Futter für alle Content-Huren.

Das Wort Content ist schon so verwässert, dass hier Linklisten oder Listicles dazugezählt werden.

Und meine steile These: Wer Content des Content willens produziert, produziert keinen Content.

Bestes Beispiel sind so News-Seiten wie t3n. Die Redakteure müssen sich Inhalte aus den Fingern ziehen, damit die Seite lebendig und contendig anfühlt. Da heißt es dann mach mal wieder so einen Artikel oder so einen. Früher landeten hier Inhalte aus eigenem Interesse der Schreiber, nun gehorchen sie höheren Interessen. Okay, nicht ausschließlich. Unter dem glattgebügelten Content-Pop findet man auch weiterhin noch Perlen mit Herzblut.

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Andreas Weck

Das natürlich nicht jede News das Herzblut anregt, ist doch klar. Wir machen das hier beruflich mit einem Verlag im Rücken und dutzenden Angestellten. Wir sind kein Hobby-Blog.

Wir haben den Anspruch Hilfen für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis zu veröffentlichen. Wir haben den Anspruch auch relevante Branchennachrichten zu veröffentlichen. Wir haben zudem den Anspruch hier und da zu unterhalten. Und wir haben auch ganz sicher den Anspruch bestimmte Themen einzuordenen und zu kommentieren - nicht umsonst haben wir zu Beginn des Jahres starke Kolumnisten wie Martin Weigert (ehem. Netzwertig), Stefan Dörner (ehem. Wall Street Journal), Thilo Specht (u.a. Huffpo) uvm. für uns gewinnen können.

Wenn Menschen anfangen würden, sich während ihrer Meinungsbildung mal mit dem "Großen und Ganzen" zu beschäftigen, würden wir alle sicherlich netter zu einander sein - und vor allem nicht mit Begriffen wie "Content-Huren" hantieren.

Herzlichst, Andreas Weck.

Antworten

andy.mustermann
andy.mustermann

Okay, Huren ist stark despektierlich, aber es war eine gewollte Überspitzung. Ihr benutzt ja selber inhaltsschwache Ausdrücke wie "Content ist King" oder "Content-Marketing". Für mich sind das Sinnbegriffe für „Der andere Scheiß geht nicht mehr, nun muss halt Content her“. Die Grundeinstellung dahinter hat sich kaum geändert. Ziel ist doch immer, Geld zu machen und am Markt zu bestehen. Ob mit Content, Blinkbannern oder viralem Gedöns. Beim „Großen und Ganzen“ sollte auch die Frage auftauchen, ob ich ich wirklich was zu sagen habe oder ob ich nur so tue als hätte ich was zu sagen. Klar, die, die tatsächlich was zu sagen haben sich als langfristig erfolgreich erwiesen. Statt ihnen nachzuäffen, könnte man sich auch fragen, was genau hat dazu geführt, dass sie was zu sagen haben.

Möglich, dass ihr die Aspekte auch beleuchtet habt. Ich bin wegen der vielen Artikel à la „X Dinge die dich zum Helden deiner Hood machen“ allerdings nur noch selten hier.

Judith
Judith

mh. wenn das die trends 2015 sind - was waren dann die trends 2014? oder 2013?

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