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State of Content 2016: Adobe-Studie veröffentlicht 5 Regeln für Online-Inhalte [Infografik]

State of Content 2016: Adobe-Studie veröffentlicht 5 Regeln für Online-Inhalte [Infografik]

Content-Marketer aufgepasst! hat eine interessante veröffentlicht, die sich mit den Gewohnheiten und Erwartungen der Nutzer bezüglich guter Online-Inhalte auseinandersetzt.

State of Content 2016: Adobe-Studie veröffentlicht 5 Regeln für Online-Inhalte [Infografik]
(Grafik: Shutterstock)

State of Content 2016 – wie Online-Inhalte von Nutzern konsumiert werden

Content-Marketing. (Grafik: Shutterstock)
Content-Marketing sollte sich an den Erwartungen der Nutzer entlang hangeln. (Grafik: Shutterstock)

„83 Prozent der Befragten nutzen zwei Bildschirme gleichzeitig!“

Adobe und Edelman haben eine Umfrage unter mehr als 12.000 Online-Nutzern durchgeführt, um herauszufinden, was sie von digitalen Inhalten erwarten und wie sie sie konsumieren. Dabei haben die Studienleiter ermittelt, dass 83 Prozent der Befragten oftmals zwei Bildschirme gleichzeitig nutzen. Außerdem gaben 54 Prozent an, dass das Layout und die Aufmachung enorm wichtig für das Lesegefühl sind. Somit wird von den Studienteilnehmern bestätigt, was Content-Produzenten im Jahr 2016 wirklich wissen sollten: Inhalte müssen responsive und gut designed veröffentlicht werden.

Doch nicht nur die Multi-Screen-Realität ist Thema in der Studie. Eine wichtige Erkenntnis ist zudem, dass die Befragten überaus gut auf Humor reagieren. Wobei dabei nicht gemeint ist, dass Unternehmen sich nur noch ausschließlich auf unterhaltende Inhalte konzentrieren sollen. Wichtiger ist es, die professionellen Inhalte vergnüglich zu präsentieren.

Interessant sind zudem die Ergebnisse bezüglich der Länge von Inhalten. Es ist nicht so, dass lange Stücke keine Abnehmer finden. Allerdings gaben 79 Prozent der Befragten an, dass sie es für wichtig halten, den Inhalt schnell überfliegen zu können – nicht zuletzt um anschließend besser entscheiden zu können, ob sie sich die Zeit zum Lesen, Schauen oder Hören nehmen. In dem Sinne sollten Marketer vor langen Stücken häufiger ein „Too long, didn’t read“-Text einfügen.

Die gesamte Studie können sich Interessierte auf der Adobe-Projektseite anschauen. Zudem hat das IT-Unternehmen eine zu den wichtigsten Erkenntnissen angefertigt. Mit einem Klick darauf, vergrößert sie sich.

State of Content 2016: Adobe-Studie veröffentlicht 5 Regeln für Inhalte. (Infografik: Adobe)
State of Content 2016: Adobe-Studie veröffentlicht 5 Regeln für Inhalte. (Infografik: Adobe)
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Eine Antwort
  1. von Responsivität... am 31.12.2015 (10:54 Uhr)

    "Inhalte müssen responsive und gut designed veröffentlicht werden."

    Es ist allerdings bedauerlich das man die meisten Dokumente wohl immer noch als PDF bei der Druckerei abliefern muss, Adobe den Workflow beherrscht, aber es nicht schafft, das dieselben Dokumente (oft ja Werbung, Kataloge, Sachen die das Volk wissen soll also nicht geheime Hinterzimmer-Verträge oder Verordnungen in 2-Pixel-Micro-Schrift damit es keiner mitbekommt) auf dem handy oder 99"-SmarTV gut aussehen.

    Wer sich z.B. Spam-Mails ansieht erkennt, das am Handy 90% der Spams besser und schneller konsumiert werden können als 95% aller Emails von seriösen Absendern... weil die ja unbedingt Farben, kleine Schriften und natürlich HTML benutzen müssen und natürlich mehrspaltig für am kleinen Handy was der bequemen Rezeption !nebenbei! (der "oberflächliche Gelegenheitsleser" steht in irgendwelchen Regeln für Presse) nicht mehr möglich ist. Auch at Office nicht weil viele Informationen von überall hereinkommen und das Telefon mal wieder klingelt und das nächste Meeting ansteht....
    Die Regeln des Schriftsatzes gelten immer noch. Warum wohl sind Zeitungen schmal einspaltig ? Damit sie Sherlock Holmes mit einer Gas-Lampe 1800 auf gelblichem Papier gut lesen kann. Diese Fähigkeiten (wie viele andere Handwerke) sind im Laufe der Zeit wohl verloren gegangen...
    Wenn es nur Träger für Werbung ist, wird das schnell klar
    Beachtet die Texte und die Aufmachung der Werbung (1Seite, 1/2 Seite) daneben in z.B. der c't. Aber jedes Wochenende kriegt Ihr kostenlose Werbung im Briefkasten. Manche Artikel sind wie der normale Text und oben steht "Anzeige". Also kein Bling-Bling sondern so das die Zielgruppe (Rentner oder Leute mit Beschwerden) sie bequem lesen können um das beworbene Produkt zu kaufen. Da funktioniert bling-bling-bunt-bigger-better nicht. Also verhält es sich wie normaler Text der bequem gelesen werden will.
    Auch Euren Kunden könnt Ihr den Werbe-Newsletter schicken und dann erkennen die wohl schnell das simple schnelle Rezeption die Werbewirkung meist wohl steigern dürfte. Ausnahmen sind vielleicht Emails die nur im Büro am 30"-Giga-IMac gelesen werden.

    Das man sich Dokumente vorlesen lässt sollte man auch nicht vergessen. Die Leistungs-Schützer machen das teilweise oder auch das man die Fontsize größer/kleiner stellen kann.
    Guckt mal Wikipedia-Artikel am Handy oder mit lynx. Die machen es richtig.

    Der iPad-Rentner weiss nicht ob er den Browser auf "mobile-first"(ein-spaltig was man gut runterlesen kann wenn die Browser die Fontsize einstellbar hätten was viele nicht haben und am Handy hat einzig und allein Firefox wohl Plugins!) oder "Desktop-Ansicht" (wo man pinch-zoomen muss) eingestellt hat falls das nicht sowieso ein Verwandter gemacht hat.
    Und der soll dann mobil (portabel am Küchentisch) was bei Euren Kunden auf der Website kaufen ???
    Apps sind so beliebt weil das Blingbling und drum-herum-verwirrung von der Webseite dort (bisher) nicht so viel stattfinden. Der Umbau der Ebay-App allerdings zeigt das es in die falsche Richtung geht.

    Wer am Supermarkt einen Intelligenz-Test macht wer rein darf hat schnell keine Kunden mehr. Wer ein IT-Studium für Webshops erwartet hat schnell auch keine Kunden mehr.
    Früher gabs Hints wenn Software gestartet wurde. Für Continuum/Unity usw oder andere Features von Apps wäre das ultra-wichtig damit die User bei jedem Start ohne Benachteiligung mitkriegen was die App kann bzw. das man bequem am Laptop/netbook/SmarTV weiter-Surfen kann.
    Aber den Amazon-Einkaufswagen aus der Amazon-App oder Chrome-Android am SmarTV aufzurufen scheitert schon weil am SmarTV ein anderes Familienmitglied sich bei Amazon eingelogged hat...
    Die Leute sind ja nicht dumm und merken das sich der Netbook-Amazon-Einkaufswagen vergrößert hat weil man in der Amazon-App am Tablett was reingetan hatte. Mitgeteilt wird das einem aber nicht was speziell im Business-Bereich wichtig wäre. Denn auch SOHO bestellt bei Amazon, Ebay usw.

    So lange man sich explizit PDF-Viewer-Apps mit "text reflow" im AppStore holen muss, hat Adobe noch viel zu tun. Die ganzen Vereins-Zeitschriften würden viel Porto sparen und die Rentner es in optimaler Schriftgröße am Ipad lesen oder im Auto vorlesen lassen. Auch das ADAC-Mitglieder-Magazin ist bei der günstigen ADAC-Mitgliedschaft wohl nur noch per PDF. Checkt mal bei Euren Bekannten ab wie gut man es am Phone, Phablet, Tablet und SmarTV lesen kann oder gar am Netbook oder Laptop wo sich DIN-A4-Formate auch meist nicht berühmt machen und man herumscrollen muss und 10-20mal länger braucht und genervt wird wie für eine gleich lange Spam-Mail in purem ASCII.

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