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Content-Marketing-Studie: So sehr schaden Grammatikfehler euren Bemühungen

Content-Marketing-Studie: So sehr schaden Grammatikfehler euren Bemühungen

Eine aktuelle hat Content-Marketing-Texte auf ihre sprachliche Qualität untersucht. Nur wenige Unternehmen kamen dabei gut weg. Wir verraten euch, welche Auswirkungen schlecht geschriebene Texte für eure Firma haben können.

Content-Marketing-Studie: So sehr schaden Grammatikfehler euren Bemühungen

Content-Marketing. (Foto: jwyg / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Content-Marketing: Studie untersucht die Qualität von Texten. (Grafik: Acrolinx)
Content-Marketing: Studie untersucht die Qualität von Texten. (Grafik: Acrolinx)

Content-Marketing: Studie untersucht sprachliche Qualität von Texten

Im Rahmen einer aktuellen Studie wurden 20 Millionen Sätze auf 150.000 öffentliche Webseiten von 340 Unternehmen aus insgesamt 31 Ländern auf ihre sprachliche Qualität untersucht. Die Untersuchung hat Acrolinx, ein Anbieter von Content-Marketing-Software, nicht ohne Grund durchgeführt. Schon 2013 ergab eine Umfrage unter britischen Online-Nutzern, dass 59 Prozent von ihnen keinen Kauf auf einer Website vornehmen würden, wenn sie dort Grammatik- und Rechtschreibfehler entdecken.

Glauben wir der Acrolinx-Studie, dann scheint diese Erkenntnis bislang nur bei wenigen Unternehmen angekommen sein. Für die Untersuchung wurden die Inhalte der 340 Firmen mit einer speziellen Software auf ihre sprachliche Qualität hin untersucht. Neben korrekter Grammatik und Rechtschreibung wurde dabei auch berücksichtigt, wie einfach ein Text zu lesen ist. Anschließend wurde den Texten ein Wert zwischen eins und 100 zugewiesen. Aus Erfahrungswerten schloss Acrolinx, dass ein Text mindestens einen Wert von 72 auf dieser Skala haben müsse, um effektiv zu sein.

Content-Marketing: Immerhin scheinen deutsche Unternehmen schon auf einem Gut weg zu sein. (Grafik: Acrolinx)
Content-Marketing: Immerhin scheinen deutsche Unternehmen schon auf einem guten Weg zu sein. (Grafik: Acrolinx)

Content-Marketing-Studie: Kaum eine Branche schreibt effektive Texte

Von den 340 untersuchten Unternehmen erreichten nur 31 Prozent einen Wert über der magischen Grenze von 72 Punkten. Immerhin waren die erreichten Werte in Deutschland mit 70,2 Prozent leicht über dem weltweiten Durchschnitt. Aber auch hier sollten viele Unternehmen noch deutlicher auf die Qualität ihrer Texte achten. Nach Branchen sortiert schaffte es nur der Einzelhandel über die 72-Punkte-Grenze. Immerhin sollen die B2B-Technologie-Branche und der Modebereich aber schon nah an dieser Qualitätsmarke sein.

Ohne ein genaues Verständnis der eingesetzten Software zu haben, lässt sich leider nicht wirklich einschätzen, die realistisch die Content-Bewertung von Acrolinx ist. Dennoch kann sie als sinnvolle Erinnerung daran gewertet werden, wie wichtig die Qualität eures Contents für den Erfolg eurer Bemühungen ist.

In diesem Zusammenhang solltet ihr auch einen Blick auf den Artikel „Content-Marketing und ROI: Erfolg messen, Erfolg verstehen“ aus dem t3n Magazin Nr. 36 werfen.

via marketingland.com

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9 Antworten
  1. von Lesbare Texte schreiben am 01.04.2015 (14:07 Uhr)

    Die meisten Sätze haben 7 oder weniger Worte. Konjunktiv wird kaum noch verstanden usw.
    Sowas könnte man als Ergänzung zur Rechtschreib-Prüfung problemlos programmieren. Aber die Abmahnungen sind vielleicht zu teuer. Sonst gäbe es das längst.

    Viele Redaktionen tun nicht mal ihre Texte bei Word rein. Wenn man dort ALLE Checkboxen anklickt findet man oft auch Hinweise auf ungünstige Worte. "Lukrieren" oder "heuer" kennt nicht jeder. Vermeidungs-Worte gibts auch nicht. Dadurch verbreiten sich unpassende Formulierungen ständig und überall. Z.B. UHD. Es ist aber nur UHD-1 (4 k). UHD-2 (8 k) ist längst definiert. Bei USB schreibt man ja auch dran ob es USB3.0 oder 3.1 und ob der Anschluss A, C oder Micro-USB ist. Oder bei Bluetooth ob es 2.2EDR, 3.0 (selten), 4.0, 4.1, 4.2 ist. Solche simplen Optimierungen hat früher der Korrektor in der Redaktion geregelt. Leider scheint die Funktion entfallen zu sein wie man an unzufriedenen Kommentaren oft erkennt.

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  2. von Benny Lava am 01.04.2015 (15:33 Uhr)

    Was im Deutschen besonders peinlich ist, ist die Auseinanderschreiberitis. "Wurstsalat" schreibt man zusammen, nicht "Wurst Salat". Mit Bindestrich ist nur richtig, wenn ein Teil des Wortes ein Eigenname ist.
    Und gruselig sieht auch "Hans Wurst-Schule" aus.

    Besonders bei Texten stört ein großgeschriebenes "sie", wo es nicht hingehört, den Lesefluß. Man fühlt sich direkt angesprochen und wundert sich, dass der Satz nicht sinnvoll ist, bis man merkt, dass eigentlich ein kleines "sie" stehen müsste. Auch wenn es nur ein paar Sekunden dauert, bis man es merkt, ist es doch auf Dauer nervig.

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  3. von Christian am 01.04.2015 (16:13 Uhr)

    "Content-Marketing: Immerhin scheinen deutsche Unternehmen schon auf einem Gut weg zu sein. (Grafik: Acrolinx)"

    Pure Absicht oder extrem peinlicher Fehler? :-)

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  4. von Thomas Pruß am 01.04.2015 (19:30 Uhr)

    Naja, dann sollten in einem Artikel über die Qualität von Beiträgen aber auch keine (Grammatik-)Fehler sein:

    "Ohne ein genaues Verständnis der eingesetzten Software zu haben, lässt sich leider nicht wirklich einschätzen, d i e realistisch die Content-Bewertung von Acrolinx ist. Dennoch kann sie als sinnvolle Erinnerung daran gewertet werden, wie wichtig die Qualität eures Contents für den Erfolg eurer Bemühungen ist."

    Bei Vergleichen mit "wie" und "als" wird kein Komma gesetzt. Auch nicht, wenn man statt "wie" ein ebenfalls falsche "die" setzt…

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  5. von JuFr am 02.04.2015 (00:03 Uhr)

    Aha. Nur blöd, dass in einem Text über Fehler Fehler drin sind. Und wie sehr fehlerhafte Texte nun schaden, wird auch nicht weiter aufgezeigt, außer dass 59 % der Kunden einen Kauf nicht tätigen würden. Dabei hätten noch weitere Aspekte und Beispiele beschrieben werden können. Der Titel verspricht mehr als der Text bietet, denn in ihm werden lediglich die Zahlen erklärt. Dennoch: gut zu wissen. Hoffentlich verstehen die Unternehmen das bald und wir Textagenturen werden öfter beauftragt. Nicht nur "Content is King", sondern fehlerfreier Content is King!

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