Vorheriger Artikel Nächster Artikel

Conversion Rate optimieren: 7 Dinge, die man von mobilen Websites lernen kann

Jos Meijerhof ist bei Deutschland für die Themen Conversion und verantwortlich. Bei der Suchmaschinenkonferenz SEMSEO, die am heutigen Freitag in Hannover stattfindet, hat er in einem interessanten Vortrag aufgezeigt, was Website-Betreiber von mobilen Websites lernen können und welche Tools dabei helfen, wenn sie ihre Konversionsraten verbessern wollen, also mehr Besucher zu Kunden machen wollen.

Conversion Rate optimieren: 7 Dinge, die man von mobilen Websites lernen kann
Foto: RambergMediaImages / flickr.com, Lizenz: CC-BY

Conversion-Optimierung in 7 Schritten

In seinem Vortrag ging Jos Meijerhof auf sieben Apsekte ein, die bei mobilen Websites sehr wichtig sind, die aber auch bei der Optimierung von Websites, die hauptsächlich auf dem Desktop angesurft werden, entscheidend sind.

  1. Unterschiedliche Auflösungen
  2. Geschwindigkeit
  3. Priorisierter Content
  4. Prominente Suche
  5. Offline-Bedürfnisse befriedigen
  6. Lokale Anreize schaffen
  7. Außergewöhnlich sein

1. Unterschiedliche Auflösungen

Eine mobil-optimierte Website muss logischerweise mit unterschiedlichsten Auflösungen der verschiedenen Geräte funktionieren. Das gilt aber auch für Desktop-Websites, denn schließlich hat nicht jeder Nutzer einen 21-Zoll-Screen. Hilfreiche Tools zum Testen der eigenen Website sind etwa Browsersize, In-Page Analytics oder der Report „Bildschirmauflösungen“ in Google Analytics.

2. Geschwindigkeit

Dass die Geschwindigkeit einer Website ein Ranking-Faktor für Google ist, ist kein Geheimnis. Viel wichtiger ist allerdings der Fakt, dass sich die Geschwindigkeit einer Website direkt auf Umsätze und die Conversion Rate auswirkt – nicht nur bei mobilen Websites. Hilfreiche Tools sind beispielsweise Page Speed (gibt es auch als Extension für Firefox und Chrome) oder der Site-Speed-Report in Google Analytics.

3. Priorisierter Content

Auf kleinen Bildschirmen von Smartphones wichtig, aber auch für Besucher von Desktop-Websites extrem hilfreich: priorisierter Content. Entscheidend dabei: Man muss wissen, welches Ziel die Website-Besucher haben, um den eigenen Content danach priorisieren zu können. Hilfreich sind zum Beispiel Tools für kleine Umfagen wie 4Q Suite, mit denen man Besucherwünsche erfagen kann. Ebenfalls hilfreich um die Conversion Rate mit priorisiertem Content zu optimieren: Der Keyword-Report, der Top-Content-Report und die Auswertung der Website-Suche in Google Analytics.

4. Prominente Suche

Goldene Regel: Besucher die suchen konvertieren besser. Also liegt es nahe, die Suche möglichst prominent auf der eigenen Website unterzubringen, nicht nur auf einer mobil-optimierten Website, bei der es noch stärker darauf ankommt, den Benutzer schnell zum Ziel zu führen. Hilfreiche Tools, um zu erfahren was und wie die Besucher suchen, sind unter anderem der Report „Website-Suche“ in Google Analytics.

 

5. Offline-Bedürfnisse befriedigen

Nicht jeder Besucher kommt auf die eigenen Website, um online etwas zu kaufen oder zu suchen. Man sollte sich also Gedanken machen, welche Offline-Bedürfnisse der Besucher haben könnte – zum Beispiel die Telefonnummer das Supports zu finden. Das lässt sich in Google Analytics leicht tracken und mit einem Ziel verknüpfen, etwa um zu analysieren, wie viele Kunden statt zum Hörer zu greifen das Support-Formular erfolgreich nutzen.

6. Lokale Anreize schaffen

Lokale Elemente auf einer Website können die Relevanz erhöhen und so die Conversion Rate erhöhen. Einblicke in Suchen mit lokalem Bezug liefert beispielsweise Insights for Search oder das Karten-Overlay in Google Analytics.

 

7. Außergewöhnlich gut sein

Mobile-Apps machen es vor: Wenn sie es schaffen, gute Bewertungen zu bekommen, steigen sie in den Charts, bekommen mehr Downloads, steigen dadurch weiter in den Charts, bekommen noch mehr gute Bewertungen, und so weiter. Da es gerade im Bereich E-Commerce unglaublich viel Konkurrenz gibt, ist es umso wichtiger, außergewöhnlich gut zu sein und viel Wert auf ein unglaubliches und besonderes Shopping-Erlebnis zu legen.

 

Bildnachweis für die Newsübersicht: Foto: RambergMediaImages / flickr.com, Lizenz: CC-BY

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
Eine Antwort
  1. von tanjahandl am 30.05.2011 (12:09Uhr)

    Danke für den spannenden Artikel - tatsächlich werden Dinge, die so selbstverständlich scheinen, häufig vergessen - weil im Büro ja der 21-Zoller steht und dank Highspeed-Internetverbindung Ladezeiten nur noch eine blasse Erinnerung sind. Umso wichtiger, in Erinnerung zu rufen, wie sich Websites auch abseits des reinen Designaspekts benutzerfreundlicher gestalten lassen.

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Usability
Mobile-UX: 6 Wege um die Conversion-Rate zu erhöhen
Mobile-UX: 6 Wege um die Conversion-Rate zu erhöhen

Nutzer surfen mehr und mehr über Smartphone und Tablet. Wir geben euch sechs Tipps, um eure Mobile-UX zu optimieren und damit eure Conversion-Rate zu steigern. » weiterlesen

Scharfes Auge für Details: Wie Kleinigkeiten eure Conversion-Rate beeinflussen
Scharfes Auge für Details: Wie Kleinigkeiten eure Conversion-Rate beeinflussen

Auch scheinbar unbedeutende Details haben Einfluss auf eure Conversion-Rate. Wir geben euch Beispiele und zeigen, warum auch Kleinigkeiten wichtig sind. » weiterlesen

Gleicher Traffic, mehr Conversions: 10 Tipps für mehr Umsatz im E-Commerce
Gleicher Traffic, mehr Conversions: 10 Tipps für mehr Umsatz im E-Commerce

Kleine Veränderungen mit großen Umsatzgewinnen? Sowas bleibt in den meisten Fällen nur ein feuchter Traum. Dass sich kleine Tests manchmal trotzdem lohnen, zeigt diese Übersicht. » weiterlesen

Kennst Du schon unser t3n Magazin?

t3n-Newsletter t3n-Newsletter
Top-Themen der Woche für Web-Pioniere
Jetzt kostenlos
anmelden
Diesen Hinweis verbergen