Der Vorteil an Coworking liegt in der Ungezwungenheit und dem möglichen kreativen Input durch andere Kreative. Dank gemeinsamer Veranstaltungen, Workshops oder auch nur durch den Plausch an der Kaffeemaschine entstehen neue Kontakte und es ergeben sich möglicherweise gemeinsame Projekte oder Aufträge. Gleichzeitig ist die Atmosphäre sehr ungezwungen und wer einfach nur in Ruhe arbeiten möchte, der kann dies ebenfalls.
Coworking-Standorte
Gab es im vergangenen Jahr nur in vereinzelten Städten Locations, so sieht die Situation mittlerweile anders aus. In zahlreichen Städten sind Standorte vorhanden, in manchen Städten wie etwa Berlin gibt es sogar mehrere Coworking-Initiativen. Übersichten dazu:
- Hallenprojekt: Die Website listet verschiedene Standorte in ganz Deutschland auf und bietet zusätzlich Freelancern die Möglichkeit, sich in eine Location einzuloggen. User können so erkennen, welche Kollegen in der gleichen Location sind.
- Coworking.de: Umfangreiche Auflistung von Standorten. Dort sind selbst Locations in kleineren Städten wie etwa Paderborn zu finden.
- Google Maps: Bei Google Maps gibt es eine von den Benutzern erstellte Map, die viele Coworking-Orte zeigt. Die Mehrzahl von ihnen sind zwar in den USA, doch finden sich dort auch zahlreiche in Europa.
iPhone-App für für die Suche nach Coworking
WorkSnug ist ein Webdienst, der verschiedene Coworking-Standorte auflistet. Für mobile Nutzer haben die Betreiber eine iPhone-Applikation entwickelt, die einem in größeren Städten einen Ort in der näheren Umgebung anzeigt. Ein sehr praktischer Service, allerdings ist in Deutschland bislang nur Berlin vertreten.
Weitere Informationen
Mehr Informationen zu dem Thema finden sich an zahlreichen Stellen im Netz. Besonders empfehlenswert sind hierbei folgende Quellen:
- Karrierebibel über das neue Phänomen
- Die Netzpiloten mit Hintergrundinformationen
- Selbst „heute“ berichtete schon
- Auf CoWorking News wird regelmäßig über neue Informationen aus der Szene berichtet.
- Bei NetVibes gibt es ein Hub zum Thema
- Treffen verschiedener Coworking-Betreiber in Stuttgart
- Android-Applikation, die Coworking-Standorte auflistet und Checkins ermöglicht (Abgleich mit Cowroking-Listen geplant)
Artikel in t3n Nr. 20
Die kommende Ausgabe von t3n wird sich ebenfalls mit Coworking beschäftigen. Christoph Fahle vom Betahaus in Berlin, einem der ersten Betreiber in Deutschland, stellt ausführlich die Ideen von Coworking vor. t3n Nr. 20 erscheint Anfang Juni und wenn ihr ein Abo bestellt, dann habt ihr die Ausgabe pünktlich in eurem Briefkasten.






8 Antworten
von t3n, Webmontag und gute Gespräche &laq… 23.04.2010 (11:14Uhr) 1.
[...] uns einen gutes Grundverständnis wie t3n produziert wird. Danke dafür. (Update 23.04.2010: t3n berichtet heute über [...]
von Coworking: Was ist Coworking? Sehenswert… 26.04.2010 (15:20Uhr) 2.
[...] selbstständig und weitgehend selbstbestimmt, benötigen kein Büro und kennen keinen Arbeitsweg. Coworking ist hier natürlich wieder ein Stichwort. Aber schaut einfach selbst. Ads_BA_AD('CAD2'); [...]
von Coworking: Standorte und Linksammlung be… 28.04.2010 (09:47Uhr) 3.
[...] » Die Zukunft der Arbeit? Coworking in der Übersicht (t3n.de) [...]
von spreewaldperle 29.04.2010 (23:38Uhr) 4.
Inforadio vom RBB hat sich vor kurzem auch mit diesem Thema auseinander gesetzt. #Betahaus
von spreewaldperle 29.04.2010 (23:39Uhr) 5.
von Brigita Bosotin 06.05.2010 (11:54Uhr) 6.
Tolle Zusammenstellung zum Thema Coworking. Bin von der Idee auch ganz angetan. Zur Ergänzung - In Berlin gibt es noch weitere CoWorking-Spaces: Friendsfactory , Cluboffice Berlin
beides westlich gelegen, nähe City-West.
von Wie ich zum Coworking kam | Coworking-Sz… 18.01.2011 (04:27Uhr) 7.
[...] vergangenen Sommer zwischen zwei Jobs und wurde durch einen Artikel in der 20. Ausgabe des Magazins T3N auf das Thema Coworking erstmalig aufmerksam. Später kam mir dann nach einer ersten Recherche im [...]
von Andreas 10.09.2011 (11:11Uhr) 8.
Coworking ist sicher interessant für Einzelkämpfer, oder verteilte Teams. Den Hype darum kann ich allerdings nicht verstehen. Es ist nicht neu gemeinschaftlich in großen Büros zu arbeiten. Es wirkt eher so, als würden wir das was unsere Eltern in den 68er mit ihren Kommunen ausprobiert haben, nun in unsere Büros tragen...