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React: Facebook macht es endlich einfacher mit der Javascript-Library loszulegen

    React: Facebook macht es endlich einfacher mit der Javascript-Library loszulegen

(Foto: Shutterstock)

Mit einem neuen Kommandozeilenwerkzeug will Facebook den Einstieg in die Javascript-Library React deutlich vereinfachen. Wir verraten euch, was dahinter steckt.

React: Aller Anfang ist (zu) schwer

Die von Facebook entwickelte Javascript-Library React wird von vielen wichtigen Playern im Web eingesetzt. So gehören beispielsweise Netflix, Airbnb oder Imgur zu den Nutzern der quelloffenen Library. Während der Erfolg sicherlich für React spricht, lässt sich eine Sache nicht von der Hand weisen: Wer die Library benutzen will, muss sich gleichzeitig mit einer schon fast überwältigenden Liste an Tools auseinandersetzen. Genau das macht es weder für Einsteiger noch für fortgeschrittene Entwickler sonderlich einfach, mit React loszulegen.

Das Problem hat jetzt aber auch Facebook erkannt und mit der quelloffenen Create-React-App eine Möglichkeit geschaffen, direkt ohne Build-Konfiguration mit der Entwicklung loszulegen. Tatsächlich erspart euch das Kommandozeilenwerkzeug jedweden Konfigurationsaufwand, damit ihr euch auf euren Code konzentrieren könnt. Es gibt bei der Create-React-App keinerlei Einstellungsmöglichkeiten. Ihr installiert das Tool und legt sofort mit eurem ersten React-Projekt los.

Facebook will den Einstieg in die React-Entwicklung vereinfachen. (Screenshot: Facebook)
Facebook will den Einstieg in die React-Entwicklung vereinfachen. (Screenshot: Facebook)

Create-React-App: Per „Eject“ zur eigenen Konfiguration

Obwohl die Create-React-App den Einstieg natürlich enorm vereinfacht, will euch Facebook nicht notwendigerweise auf eine feste Konfiguration festlegen. Daher könnt ihr jederzeit mit dem Befehl „Eject“ all eure Abhängigkeiten, Konfigurationsdateien und Skripte in euren Projektordner exportieren. Damit erstellt ihr effektiv einen Fork der Facebook-Konfiguration und könnt diese dann je nach Bedarf anpassen.

Create-React-App könnt ihr über Github oder direkt über den Paketmanager NPM herunterladen. Außerdem solltet ihr einen Blick auf den dazugehörigen Blog-Beitrag des React-Teams werfen. Hier wird der Umgang mit dem Tool umfassend erklärt.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang: „Die Javascript-Punks: Was die JS-Bibliothek React anders macht“.

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2 Reaktionen
Joachim

React ist bekanntlich nur der View und reicht alleine nicht wirklich für komplexere Anwendungen aus. Welche Store wird benutzt, welch Middleware? Ohne Flux, Redux etc macht das doch relativ wenig Spass...

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Felix
Felix

Das ist schön und gut – in meinen Augen aber eher für Entwickler interessant, die wissen, was im Hintergrund abgeht, aber keine Lust auf das Setup haben. Bei Neulingen sorgt es mal wieder dafür, dass es zwar erstmal vereinfacht wird, aber die Leute dann keine Ahnung haben, wenn sie was anpassen müssen, da sie den Workflow etc. nicht verstanden haben. Wie auch.

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