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Creatrs Network: Tumblr startet eigene Kreativagentur

Creatrs Network: Tumblr startet eigene Kreativagentur

Mit dem Creatrs Network will Künstler mit der Werbeindustrie in Kontakt bringen. So soll entstehen, die dem ästhetischen Empfinden der Nutzerschaft entspricht.

Creatrs Network: Tumblr startet eigene Kreativagentur

Creatrs Network. (Grafik: Tumblr)

Tumblr bringt Künstler und Werber im Creatrs Network zusammen

Über Tumblr fanden bereits unzählige Künstler ein Publikum. Jetzt will die Social-Blogging-Plattform diesen Künstlern auch finanziellen Erfolg bescheren. Zumindest wenn sie bereit sind, für die Werbeindustrie zu arbeiten. Unter dem Namen Creatrs Network hat das Unternehmen aus New York eine Art Kreativagentur gegründet. Sie soll auf Tumblr aktive Künstler und Werber zusammenbringen.

Die Künstler können damit Geld verdienen und obendrein auch ihre Reichweite vergrößern. Die Werbeindustrie wiederum erhält damit Zugriff auf genau die Menschen, deren Werke auf Tumblr durch die Decke gehen. Damit ergibt sich für sie eine Möglichkeit an Werbung zu kommen, die den Vorlieben der Tumblr-Nutzer entspricht.

Creatrs Network: Tumblr will Künstler und Brands zusammenbringen. (Grafik: Tumblr)
Creatrs Network: Tumblr will Künstler und Brands zusammenbringen. (Grafik: Tumblr)

Creatrs Network: Tumblr hat das Konzept bereits mit einigen Künstlern und Brands ausprobiert

Brands sollen über die neue Plattform die Ziele ihrer geplanten Kampagne darlegen und bekommen dann vom Creatrs Network eine handverlesene Auswahl der etwa 300 verfügbaren Tumblr-Nutzer präsentiert. Die Firmen wählen anschließend den Kandidaten, der für sie eine Anzeige erstellen soll. Im Vergleich zu dem herkömmlichen Weg über eine Agentur sollen Brands so deutlich schneller zu passendem Content kommen.

Den Künstlern verspricht Tumblr, aggressiv ihre Rechte gegenüber der Werbeindustrie zu vertreten. In einer Testphase haben Künstler bereits knapp 250.000 US-Dollar eingenommen. Die kamen unter anderem durch Arbeiten für AT&T, Universal Pictures oder Gap zusammen. Wie erfolgreich das Konzept letztlich für Künstler und Marken sein wird, bleibt abzuwarten.

Wenn euch das Thema interessiert, solltet ihr einen Blick auf unseren Artikel „Tumblr goes TV: Warum Fiat animierte GIFs in seinen Werbespots verwendet“ werfen.

via www.adweek.com

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