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Hardware

Crowdfunding für Jolla-Tablets: Nicht jeder Backer bekommt ein Gerät [Update]

    Crowdfunding für Jolla-Tablets: Nicht jeder Backer bekommt ein Gerät [Update]

Privatsphäre steht bei den Jolla-Tablet-Machern ganz oben. (Foto: Jolla)

Jolla lässt sein neues Tablet per Crowdfunding finanzieren - und feiert ungeahnte Erfolge. Innerhalb der ersten beiden Tage verbuchte das Jolla-Tablet bereits Einnahmen in Höhe von rund 1,2 Millionen US-Dollar. Jetzt steht allerdings fest, dass nicht alle Backer eines der begehrten Geräte bekommen werden.

Am 19. November 2014 gab das finnische Unternehmen Jolla, das von ehemaligen Nokia-Mitarbeitern mitgegründet wurde, den Startschuss für eine Premiere: Das Jolla-Tablet ist nach Angaben des Unternehmens das erste Tablet, das via Crowdfunding finanziert werden soll - mit Erfolg. Denn schon nach zwei Tagen wurde auf der Crowdsourcing-Plattform Indiegogo die Marke von einer Million US-Dollar durchbrochen.

Update vom 5. Januar 2016: Schlechte Nachrichten für alle, die sich finanziell an der – eigentlich äußerst erfolgreichen – Crowdfunding-Kampagne für das Jolla-Tablet beteiligt haben. Das finnische Unternehmen war zuletzt in finanzielle Schwierigkeiten geraten und hat jetzt bekannt gegeben, dass nicht alle Backer einen der iPad-Mini-Konkurrenten erhalten werden. Nach der Auslieferung einiger Geräte im Herbst will Jolla in den kommenden Wochen zwar weitere Tablets verschicken, aber definitiv könnten nicht alle Bestellungen abgearbeitet werden. Wie viele Jolla-Tablets genau produziert und versendet würden, teilte Jolla nicht mit. Allerdings würden auch die Crowdfunder, die keines bekämen, nicht komplett leer ausgehen. Jolla verwies dabei auf „Überraschungen in seinem Store“. Wer eigentlich ein Jolla-Tablet wollte, dürfte damit aber nicht froh werden.

Jolla-Tablet: Crowdfunding-Kampagne bis zum 9. Dezember

Aktuell stehen 1,2 Millionen US-Dollar zu Buche. Eigentlich wollte Jolla lediglich 380.000 US-Dollar einnehmen. Da noch über zwei Wochen Zeit sind, dürfte sich die von den Unterstützern eingesammelte Crowdfunding-Summe noch um einige Hunderttausend US-Dollar erhöhen.

Das Jolla-Tablet mit Sailfish 2.0 soll mehr Privatsphäre bieten. (Foto: Jolla/Indiegogo)
Das Jolla-Tablet mit Sailfish 2.0 soll mehr Privatsphäre bieten. (Foto: Jolla/Indiegogo)

Bei dem Jolla-Tablet, das als eine Alternative zum iPad-Mini betrachtet werden darf, haben sich die Macher vor allem auf die Multitasking-Fähigkeit konzentriert. Als Betriebssystem kommt Sailfish 2.0 zum Einsatz, womit vor allem datenschutzaffine Nutzer angesprochen werden sollen.

Zudem sollen ein 1,8-Gigahertz-Quad-Core-Prozessor und zwei Gigabyte RAM für Leistung sorgen, die 32 Gigabyte integrierter Speicher können per Micro-SD-Karte um 32 Gigabyte erweitert werden. Das 7,8-Zoll-Display löst mit 2.048 x 1.536 Pixeln auf, das Jolla-Tablet ist 8,3 Millimeter dick und bringt 384 Gramm auf die Waage.

Jolla-Tablet wird wohl regulär 249 US-Dollar kosten

Während die ersten Unterstützer nur 189 US-Dollar für das Jolla-Tablet bezahlen brauchten, werden aktuell 209 US-Dollar fällig. Die ersten Geräte sollen im Mai 2015 ausgeliefert werden. In den Handel kommt das Jolla-Tablet voraussichtlich zu einem Preis von 249 US-Dollar.

Das Jolla-Tablet. (Foto: Jolla)
Das Jolla-Tablet. (Foto: Jolla)

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Mit dem Jolla Tablet gelang ein wertvoller Crowdfunding-Erfolg. (Foto: Jolla)
Mit dem Jolla Tablet gelang ein wertvoller Crowdfunding-Erfolg. (Foto: Jolla)

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Das Jolla-Tablet mit Sailfish 2.0 soll mehr Privatsphäre bieten. (Foto: Jolla/Indiegogo)
Das Jolla-Tablet mit Sailfish 2.0 soll mehr Privatsphäre bieten. (Foto: Jolla/Indiegogo)

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via techcrunch.com

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1 Reaktionen
irgendeinem Spinner
irgendeinem Spinner

Sailfish OS ist super, ich bin mit dem Jolla Phone sehr zufrieden. Hoffentlich können sie sich einen nennenswerten Marktanteil sichern, iOS und Android brauchen dringend Konkurrenz. In Sachen Benutzerführung tut sich da ja leider schon länger nichts mehr, wahrscheinlich nach dem Motto „bloß keine Veränderung das könnte die Nutzer zu sehr fordern“.

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