von , 16.09.2009

CrowdFusion: Open Source Social CMS kombiniert die besten Features aus Blogs, Wikis und Kollaborations-Tools

Das Startup CrowdFusion will die besten Features von Blogs, Wikis und anderen Social Hubs in einem einzigen Content Management System vereinen. Das Startup wurde jetzt auf der TechCrunch50 Konferenz von Brian Alvey, dem Gründer von CrowdFusion vorgestellt. Brian Alvey, der zusammen mit Jason Calacanis Weblogs Inc. gegründet hatte, verkündete darüber hinaus die Veröffentlichung von CrowdFusion als Open Source Projekt innerhalb der nächsten beiden Monate.

Alvey beschreibt CrowdFusion als „das letzte , dass sie je nutzen werden“. Klar ist er als Gründer von CrowdFusion auch selbst von seinem Produkt überzeugt, doch der Ansatz von CrowdFusion ist schon sehr interessant. Das neue CMS will mehr sein, als ein herkömmliches Blogsystem und beschränkt sich daher auch nicht auf die von WordPress, Serendipity, Movable Type oder Textpattern bekannten Funktionen.

CrowdFusionCrowdFusion setzt auf einen Feature-Mix, in dem viele nützliche Funktionen aus Blogs, Wikis und anderen sozialen Kollaborations-Tools einfließen. CrowdFusion unterstützt beispielsweise Autoren schon vor dem Schreiben neuer Artikel durch einen eingebauten Feed-Reader, der automatisch interessante Themen zur Bearbeitung vorschlägt. Auch beim Schreiben werden die Autoren dann weiter unterstützt, beispielsweise lassen sich Zitate einfach samt Link zum Originalartikel importieren. Für fertige Artikel werden dann auch noch relevante ältere Beiträge vorgeschlagen, die unter der News verlinkt werden können.

Und CrowdFusion kann noch mehr: Die Datenbank des Blogs wird nach Einträgen durchsucht, die im Zusammenhang mit dem neuen Content stehen und können und dann entsprechend auf den aktuellen Stand gebracht werden. Das ist besonders interessant für Datenbanken, die beispielsweise Widgets mit Informationen versorgen. Statt hier manuell immer wieder zu aktualisieren, kann man die Inhalte aus aktuellen Artikeln automatisch nutzen.

Zu guter Letzt besitzt CrowdFusion auch eine Plugin-Architektur, mit der das CMS erweitert werden kann. Zusammen mit der Veröffentlichung unter Open-Source-Lizenz ergibt sich daraus ein enormesEntwicklungspotenzial. Einen ersten Eindruck wie CrowdFusion für den Leser aussieht, bekommt man bei Obessable, einem Technology Guide, den CrowdFusion als Showcase eingerichtet hat.

CrowdFusion ShowCase

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5 Antworten

  1. von Torsten Maue 16.09.2009 (17:40Uhr) 1.

    Ich bin gespannt ob das CMS wirklich so gut ist wie die Promo dafür. Wenn ja, könnte es praktisch zum Wordpress-Killer werden.

  2. von Daniel Hauck 17.09.2009 (09:01Uhr) 2.

    Find die Ansätze sehr spannend und Intuitiv. Freue mich sehr darauf zu sehen wie sich das CMS entwickelt. Könnte tatsälich der Wordpress-Killer werden.

  3. von Andreas Lenz 17.09.2009 (09:30Uhr) 3.

    Finde auch, dass das System extrem spannend klingt und aussieht. Hoffe das Open Sourcing erfolgt sauber und ist nicht nur eine Marketingfinte.

  4. von Silberlinge – Das Docdata-Blog &ra… 17.09.2009 (10:03Uhr) 4.

    [...] [via t3n] [...]

  5. von Anja 17.09.2009 (10:24Uhr) 5.

    Aus dieser Präsentation bezweifle ich, dass CrowdFusion zum WordpressKiller wird. Wie es aussieht kann es weit mehr als Wordpress, aber ein Großteil der Wordpress-Nutzer brauchen einfach einen Blog und keine riesige Tech-Community. Eher hat es Potenzial zur Konkurrenz für größere CMS wie TYPO3, Joomla oder Drupal zu werden.

    Das sah hier auch alles ganz flüssig aus, war aber auch stark auf die gebaute Seite Obsessable abgestimmt. Die Frage ist wie einfach es ist, eine solche Seite zu entwickeln, davon wurde ja nichts gezeigt. Wie einfach kann man CrowdFusion themen, wie einfach ein Plugin schreiben? Ich bin nach dieser Präsentation aber auch auf jeden Fall interessiert und werde es ein bisschen beobachten :)

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