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Cruise Automation: General Motors zahlt eine Milliarde US-Dollar für autonome Fahrtechnologie

Cruise Automation: General Motors zahlt eine Milliarde US-Dollar für autonome Fahrtechnologie

Der Autokonzern übernimmt ein weniger als drei Jahre altes , dessen Autos in selbstfahrende Fahrzeuge verwandelt. Mit der Übernahme will General Motors sich gegen autonome Fahrzeuge rüsten.

Cruise Automation: General Motors zahlt eine Milliarde US-Dollar für autonome Fahrtechnologie

General Motors plant selbstfahrende Autos

General Motors kauft sich die Expertise für selbstfahrende Autos zu. Der Autohersteller gab am Freitag die Übernahme von Cruise Automation bekannt. Das 2o13 gegründete Startup aus San Francisco entwickelt eine Technologie, die reguläre Autos in autonome Fahrzeuge verwandelt. Beim Launch von Cruise im Jahr 2013 war die Software noch teilautonom, seit vergangenem Jahr lässt die Technologie Pkws gänzlich autonom fahren.

Der neue Eigentümer gibt die Summe der Akquisition nicht bekannt, mehrere Quellen berichten allerdings von einem Kaufpreis in Höhe von einer Milliarde US-Dollar. Angesichts der Tatsache, dass GM kürzlich 500 Millionen US-Dollar in den Ridesharing-Dienst Lyft gesteckt hat, wäre die Summe nicht verwunderlich.

Cruise-Gründer Daniel Kan und Kyle Vogt mit General Motors-Präsident Dan Ammann. (Bild: General Motors)
Cruise-Gründer Daniel Kan und Kyle Vogt mit General-Motors-Präsident Dan Ammann. (Bild: General Motors)

Hinter Cruise steckt ein Twitch-Mitgründer

Cruise Automation ist Absolvent des renommierten Startup-Inkubators Y Combinator und soll auch nach der Übernahme unabhängig am Firmensitz in San Francisco bleiben. Das Unternehmen beschäftigt 40 Mitarbeiter und hat mehrere Jobs im Entwicklungsteam ausgeschrieben. GM will die autonome Fahrtechnologie künftig in seine Fahrzeuge integrieren.

Cruise-Gründer Kyle Vogt ist übrigens auch Mitgründer der Video-Plattform Twitch, die 2014 für knapp eine Milliarde US-Dollar an Amazon ging. Y Combinator-CEO Sam Altman sagt über den Unternehmer, dass er der nächste CEO von GM werden könnte. „Ihr Ziel ist es, die ersten und besten Anbieter von selbstfahrenden Autos zu werden, un dem sind sie jetzt einen Schritt näher gekommen“, kommentiert Cruise-Investor Naabel Hyatt den Deal.

via www.gm.com

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