von , 01.12.2009

Hardware: Das Crunchpad wird nicht mehr erscheinen

Das mit Spannung erwartete Crunchpad wird nach Angaben seines Initiators Michael Arrington nicht mehr erscheinen. Dies gab der Gründer des einflussreichen Technologie-Blogs TechCrunch jetzt bekannt. Nach Angaben von Arrington stand das Crunchpad kurz vor der Veröffentlichung als es zu Streitigkeiten mit dem technischen Partner „Fusion Garage“ kam. Laut Arrington wurde er bei dem Projekt ausgebootet und das Gerät sollte ohne weitere Beteiligung von TechCrunch vermarktet werden. Er erklärte jedoch, dass der Name sowie andere Teile geistiges Eigentum von TechCrunch sind. Gerichte müssen nun die Auseinandersetzung klären.

Das Crunchpad sollte ein Internettablet mit Touchscreen werden und zu einem Preis von unter 300 Dollar erscheinen. Es sollte eine komfortable Möglichkeit zum Surfen und eine Alternative zu  Netbooks und Laptops bieten. Als Betriebssystem war Linux vorgesehen. Die Spezifikationen sahen wie folgt aus: Ein mit 1,6 GHz getakteter Atom-Prozesor von Intel mit 1 GByte RAM und ein Gewicht von 1,2 kg. Verbindung zur Außenwelt sollte das Crunchpad per WLAN oder USB aufnehmen.

Die Idee startete im Juli 2008, als der TechCrunch-Gründer sich in einem Blogpost darüber beklagte, dass die auf dem Markt befindlichen Tablet-PCs viel zu teuer seien. Kaum jemand rechnete wirklich damit, dass Arrington seine aus Frustration heraus entstandenen Pläne in die Tat umsetzen würde. Doch die Idee konkretisierte sich, im August 2008 wurde ein erster Prototyp vorgestellt.

In einem dreiminütigen Demo-Video kann man sich die Funktionen des CrunchPad sehen:

Fotogalerie zum Crunchpad

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