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Entwicklung

CSS-Regions vor dem Aus: Google und Opera stellen sich gegen die Adobe-Technik

    CSS-Regions vor dem Aus: Google und Opera stellen sich gegen die Adobe-Technik

CSS-Regions. (Screenshot: Adobe)

Google- und Opera-Entwickler sehen keine Zukunft für CSS-Regions in der Blink-Engine. Bei Google sieht man in der Unterstützung vor allem ein Performance-Hindernis.

Google und Opera wollen die Unterstützung für CSS-Regions streichen. (Screenshot: Adobe)
Google und Opera wollen die Unterstützung für CSS-Regions streichen. (Screenshot: Adobe)

CSS-Regions: Adobes Vorschlag für komplexe Layouts

CSS-Regions basiert auf einem Vorschlag von Adobe und soll komplexe Layouts im Web ermöglichen. So lässt sich damit Fließtext über verschiedene HTML-Elemente verteilen. Auch eine entsprechende Implementierung hat Adobe für WebKit geschrieben, sie wurde nach der Abspaltung in die von Google und Opera entwickelte Browser-Engine Blink übernommen. Bisher mussten Chrome-Nutzer die Unterstützung für CSS-Regions allerdings manuell aktivieren. Zukünftig könnte aber auch diese Möglichkeit der Vergangenheit angehören.

Laut Google-Entwickler Eric Seidel ist es oberste Priorität, die Performance der Blink-Engine vor allem im mobilen Bereich zu erhöhen. Dazu soll auch die Unterstützung für CSS-Regions entfernt werden. Laut Seidel entfallen von den 350.000 Code-Zeilen der Engine insgesamt 10.000 auf CSS-Regions. Außerdem sei der Code auf mehr als 140 Dateien verteilt. Damit stehe CSS-Regions dem Ziel der Vereinfachung des Codes entgegen.

CSS-Regions: Auch Opera ist kein Fan

Der Opera-Technologiechef und CSS-Erfinder Håkon Wium Lie ist ebenfalls kein Freund der CSS-Regions. Er hat allerdings Probleme mit dem Konzept als solches. In einem Artikel auf A LIST APART erklärte er CSS-Regions sogar für schädlich, da es HTML-Tags für Präsentationszwecke missbrauchen würde. Außerdem kritisierte Lie seiner Meinung nach mangelnde Responsive-Eigenschaften und einen verwirrenden Textfluss.

Ohne die Unterstützung für CSS-Regions in der Blink-Engine werden kommende Versionen von Chrome wie auch Opera ohne das Feature auskommen. Dann würden wohl auch mittelfristig nur neuere Versionen vom Internet Explorer und von Safari (OS X und iOS) CSS-Regions unterstützen.

via arstechnica.com

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1 Reaktionen
Thomas
Thomas

Opera läuft ja auch mit Webkit von Google. Daher verwundert die Ablehnung überhaupt nicht.

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