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Weder programmieren noch löten: Mit Cubit wird jeder zum Hardware-Hacker

Weder programmieren noch löten: Mit Cubit wird jeder zum Hardware-Hacker

Cubit soll den Bau eigener Hardware-Projekte ermöglichen, richtet sich dabei aber an genau die Nutzer, die eigentlich wenig mit Programmierung oder der Arbeit mit dem Lötkolben zu tun haben. Wir erklären euch, was dahinter steckt.

Weder programmieren noch löten: Mit Cubit wird jeder zum Hardware-Hacker

Cubit. (Foto: Cubit)

Mit Cubit soll so ziemlich jeder in der Lage sein, eigene Hardware-Projekte umzusetzen. (Foto: Cubit)
Mit Cubit soll so ziemlich jeder in der Lage sein, eigene Hardware-Projekte umzusetzen. (Foto: Cubit)

Cubit: Eigene Hardware-Projekte ohne große Vorkenntnisse umsetzen

Raspberry Pi und Arduino haben seit ihrer Einführung für eine wahre Flut an spannenden Hardware-Projekten gesorgt. Die meisten Menschen sind aber entweder nicht wirklich geschult im Umgang mit Lötkolben – oder ihnen fehlen die notwendigen Programmierkenntnisse. Genau hier will Cubit ansetzen, um auch die zu Hardware-Entwicklern zu machen, denen diese Möglichkeit bislang verwehrt blieb.

Im Kern handelt es sich bei Cubit um ein kleines Steuerungsmodul. Über integrierte Anschlüsse lässt sich das um vorgefertigte Sensoren, LCDs, Elektromotoren und weitere Ein- und Ausgabemöglichkeiten erweitern, um eigene Gerätschaften damit zu bauen. Alles funktioniert per Plug-and-Play: Der Griff zum Lötkolben ist daher nicht nötig.

Cubit: Software wird per Drag-&-Drop erstellt

Auch programmieren müsst ihr nicht können, um mit dem Cubit eigene Hardware-Projekte zu verwirklichen. Möglich macht das ein dazugehöriges Entwicklungswerkzeug namens Cubit Workshop. Die Software soll es für und OS X geben. Statt einzutippen, legt ihr die Programmlogik damit visuell fest. Daraus generiert Cubit Workshop wiederum Lua-Code, der von eurem Cubit ausgeführt wird. Wer möchte, und die Skriptsprache beherrscht, der kann natürlich trotzdem eigenen Code schreiben.

Cubit soll über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziert werden. Die angestrebten 50.000 US-Dollar konnte das Projekt schon einnehmen. Die Preise für ein Cubit variieren je nachdem, wie viele zusätzliche Sensoren und andere Erweiterungen ihr haben wollt. Das günstigste Paket kostet 99 US-Dollar. Die Kickstarter-Kampagne läuf noch bis zum 16. Juni 2015.

Übrigens: Wenn ihr euch für Projekte wie Cubit interessiert, haben wir noch was für euch. Guckt doch mal in den Artikel „Programmieren lernen ohne dicke Bücher: Starter-Kit mit Kurzanleitung und Hardware auf Kickstarter“ rein!

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