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Google-Reader-Alternative Curata Reader filtert deine News für dich

Im Zuge der Schließung des Readers kommen immer mehr Alternativen auf den Markt. Der Curata Reader will dabei durch und seine Filterfunktion glänzen, die nicht gewollte Artikel ausblendet.

Google-Reader-Alternative Curata Reader filtert deine News für dich

Der Schreck bei vielen Google-Nutzern war groß, als das Unternehmen aus Mountain View die Schließung des Dienstes ankündigte. Inzwischen haben sich mehrere Alternativen aufgetan, allen voran wohl Feedly, das nun auch eine API für externe Apps anbietet. Ein weiterer Konkurrent ist nun der Curata Reader. Er kommt mit einer praktischen Filterfunktion und einem minimalistischen, responsiven Design.

Der Curata Reader auf dem Desktop. Eine zweispaltige Ansicht mit minimalistischem Design. (Bildquelle: Curata)
Der Curata Reader auf dem Desktop. Eine zweispaltige Ansicht mit minimalistischem Design. (Bild: Curata)

Curata Reader: Übliche Funktionen samt Filter an Bord – Kinderkrankheiten inklusive

Wer schon mal einen Feed-Reader genutzt hat, wird sich auch im Curata Reader schnell zurechtfinden. Nach der Registrierung können die Daten des Google Readers importiert werden, was allerdings laut vieler Nutzer und eigenen Versuchen nicht einwandfrei funktioniert. Feeds normal zu abonnieren sollte jedoch kein Problem darstellen. Auch viele weitere Funktionen kennt man aus ähnlicher Software, die Bedienung ist dabei intuitiv.

Der Curata Reader ist auch auf dem iPad ohne Probleme nutzbar. (Bildquelle: Curata)
Der Curata Reader ist auch auf dem iPad ohne Probleme nutzbar. (Bild: Curata)

Das Besondere am Curata Reader: seine Filterfunktion. Sie funktioniert ähnlich wie viele „Mute-Funktionen” in Twitter-Clients. Der Nutzer kann also Wörter festlegen, die nicht oder die explizit in Artikeln vorkommen sollen und der Curata Reader sortiert und blendet entsprechende Artikel dann aus. Allerdings ist die Nutzerfreundlichkeit bei diesem Feature nicht gerade gut, da die Regeln nur für jeden Feed getrennt eingerichtet werden können. Angewendet können sie allerdings auch auf alle Artikel oder bestimmte Kategorien.

Curata Reader kommt mit minimalistischem responsive Design

Der Curata Reader ist responsive und somit auch auf Smartphones ohne App gut nutzbar. (Bildquelle: Curata)
Der Curata Reader ist responsive und somit auch auf Smartphones ohne App gut nutzbar. (Bild: Curata)

Das Design des Curata Reader kommt unauffällig und minimalistisch daher. Viel Weißraum und eine Serifenschrift sollen zum Lesen animieren. Dabei ist das Design vollständig responsive, es passt sich also auch an die Bildschirme von mobilen Geräten an und ist dort ohne App nutzbar. Auch das Layout biete eine gute Funktionalität. Es gibt viele verschiedene Optionen zur Darstellung der Artikel aus den Kategorien oder Feeds.

Erster Test leider negativ – Eindruck jedoch nicht

Dass es den Curata Reader noch nicht allzu lange gibt, merkt man leider an einigen Stellen. So schlägt bei vielen Nutzern der Import der Feeds vom fehl. Auch müssen die Daten von diesem per Google Takeout heruntergeladen und dann importiert werden. Bei Feedly im Gegensatz wird alles über die API von Google importiert. Aber nicht nur der Import hakt, auch das Lesen der Feeds wollte in mehreren Tests nicht gelingen.

Trotz der fehlgeschlagenen Tests ist der erste Eindruck des RSS-Readers durchaus positiv. Die Filterfunktion kann gerade bei großen IT-Messen ein Segen sein und auch die vielen Ansichtsoptionen wissen zu überzeugen. Als Nutzer muss man dem Curata Reader einfach noch ein bisschen Zeit geben, dann ist er sicherlich für viele eine vollwertige Alternative zum bald nicht mehr existierenden Google Reader.

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