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Daimler übernimmt Darmstädter Mobility-Startup Flinc

    Daimler übernimmt Darmstädter Mobility-Startup Flinc
Flinc-App. (Foto: Flinc)

Exit unter Deutschlands Mobilitäts-Startups: Flinc, ein Pionier unter den Mitfahrzentralen-Apps für die Kurzstrecke, wird von Daimler übernommen. 

Flinc, eine Mitfahrzentralen-App von Tür zu Tür für die Kurz- und Mittelstrecke, wird vom Mercedes-Bauer Daimler übernommen. Der Pionier unter den Mobilitäts-Apps entstand 2008 aus einem Projekt der Hochschule Darmstadt, 2010 gründete sich das Unternehmen, seit 2011 war die App verfügbar. Nun wird das Darmstädter Startup zu einer 100-prozentigen Tochter der Mobilitätssparte Daimler Mobility Services, wie ein Daimler-Sprecher t3n.de sagte. Innerhalb der Mobility-Sparte von Daimler soll das Team allerdings eigenständig und unverändert bleiben, heißt es weiter. Zur Übernahmesumme wollte sich der Sprecher nicht äußern.

Flinc-Gründer und Geschäftsführer Klaus Dibbern, Michael Hübl und Benjamin Kirschner. (v.l.n.r., Foto: Flinc)

350.000 Fahrtangebote monatlich auf Flinc

„Durch die Übernahme durch Daimler können wir auf ganz andere Ressourcen zugreifen.“

Laut Mitteilung hat Flinc eine halbe Millionen registrierte Kunden. Zu den monatlich aktiven Nutzern will sich Daimler nicht äußern. „Monatlich gibt es je etwa 350.000 Fahrtangebote und 350.000 Fahrtgesuche auf der Plattform“, sagte ein Sprecher. Neben der an Verbraucher gerichteten Flinc-App bietet das Unternehmen auch eine Ridesharing-Lösung für Unternehmen an. Im Juli 2015 hatten Opel und Deutsche Bahn in Flinc investiert.

„Durch die Übernahme durch Daimler können wir auf ganz andere Ressourcen zugreifen. Daimler Mobility Services bietet heute schon ein großes Portfolio an innovativen Angeboten, da sind verschiedene Synergien denkbar“, sagte Flinc-CEO Klaus Dibbern t3n.de. „Wir gehen davon aus, dass uns die Zusammenarbeit mit Daimler den Freiraum gibt, neue Geschäftsmodelle und Anreizsysteme durchzuspielen und am Markt mehr Präsenz zu zeigen.“

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Flinc sucht nach den richtigen Gebieten

Gemeinsam mit Daimler wolle sich Flinc nun „darauf fokussieren, die richtigen Gebiete und Angebotsformen zu identifizieren, um zuverlässiges ,Shared Mobility‘ sicherzustellen.“ Damit die Flinc-App funktioniert, muss eine kritische Masse an Nutzern in einem bestimmten Gebiet erreicht werden, um Angebot und Nachfrage zuverlässig zusammenzubringen – damit hatte sich Flinc bislang schwergetan.

Zu Daimler Mobility Services gehören der weltweite Marktführer für Carsharing Car2Go, die Taxi-App Mytaxi und die Mobilitäts-App Moovel. Daimler ist zudem am deutschen Fernbus-Unternehmen Flixbus, am deutschen Limousinen-Dienst Blacklane, am Mobilitätsdienst Careem in Dubai und am Peer-to-Peer-Carsharing-Dienst Turo mit Sitz in den USA beteiligt.

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