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Dashlane: Neuer Dienst ändert alle Passwörter mit einem Klick

Dashlane: Neuer Dienst ändert alle Passwörter mit einem Klick

Der Passwort-Manager bietet ein neues Tool an, mit dem sich Zugänge zu 75 großen Websites, darunter und , verwalten lassen. Dashlane will mit seinem „Password Changer“ das regelmäßige Aktualisieren von Login-Daten erleichtern.

Dashlane: Neuer Dienst ändert alle Passwörter mit einem Klick

Dashlane veröffentlicht „Password Changer“

Ein neuer Dienst will das sichere Verwalten von Passwörtern vereinfachen. Dashlane, ein Mitbewerber von Diensten wie 1Password, führt mit dem „Password Changer“ ein entsprechendes Tool ein. Der Manager lässt alle Passwörter mit einem Klick ändern, auch jene mit Zwei-Schritt-Authentifizierung.

Der Dienst erstellt mit einem Zufallsgenerator neue, sichere Passwörter, auf die beim Anmelden über den Dashlane-Login automatisch zurückgegriffen wird. Bei Websites, die für ihre Passwörter eine Zwei-Schritt-Authentifizierung aktiviert haben, poppt im Tool die Sicherheitsabfrage auf.

dashlane-password-changer
Mit dem Password Changer aktualisiert Dashlane alle Passwörter mit einem Klick.

Automatische Aktualisierung

Dashlane sieht sein neues Produkt als Lösung bei großen Sicherheitslöchern und Datendiebstählen wie Heartbleed, durch die viele Websites auf einmal betroffen sind. Der „Password Changer“ befindet sich noch in der Betaphase. Künftig soll das Tool die Login-Daten des Nutzers in festgelegten Zeitabständen automatisch aktualisieren, in der aktuellen Version ist das nur manuell möglich.

Der Passwort-Manager ist in der Basis-Version kostenlos, wer den Dashlane-Login allerdings auf mehreren Endgeräten einsetzen und synchronisieren will, wird allerdings zur Kasse gebeten. Mit 39,99 US-Dollar im Jahr ist der Anbieter um einiges teurer als Konkurrent 1Password und andere Dienste. Das Unternehmen hat Standorte in New York und Paris und eigenen Angaben zufolge drei Millionen Nutzer.

via gigaom.com

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11 Antworten
  1. von Markus B. am 10.12.2014 (09:35 Uhr)

    Man muss ganz schön bescheuert sein, einem einzigen Dienst all seine Passwörter anzuvertrauen!

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    • von Jan am 10.12.2014 (10:03 Uhr)

      Man muss ganz schön bescheuert sein um zu denken, dass man sich sichere Passwörter für alle seine Accounts merken kann. #youarelivinginthe90ies

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      • von Tim am 10.12.2014 (13:13 Uhr)

        Man muss ganz schön bescheuert sein so viele Accounts zu haben, dass man ein Passwort-Tool zur Verwaltung braucht.

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      • von Karl am 10.12.2014 (18:34 Uhr)

        Immer schön am Thema vorbei diskutieren.

        #Offline #Keypass #Better90iseThenStupid

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  2. von Frank am 10.12.2014 (10:15 Uhr)

    Es geht ja auch weniger darum sich die Passwörter zu merken. Aber ich würde diese nie in einer Cloud oder bei sonst einem Drittanbieter parken.

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  3. von Nuern am 10.12.2014 (10:38 Uhr)

    Gruselige Vorstellung so ein Dienst wie dieser. Kann mich Markus B. und Frank nur anschließen. Dämlicher geht es aus meiner Sicht fast nicht seine Daten offen zu legen. Ich bin schon gespannt auf die Meldung über eine Sicherheitlücke in deren System und über das angebliche Nicht-Verschwinden von User-Daten und so. Naja, wir werden sehen. Die Nachfrage wird den Erfolg zeigen.

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    • von AnJo am 11.12.2014 (20:34 Uhr)

      Wie sieht Deine Alternativmethode aus? Mir selbst ist es ziemlich unwohl bei solchen Diensten, aber ich habe bisher keine andere Möglichkeit gefunden. Daher bin ich immer auf der Suche nach Tipps.

      Voraussetzung: Es muss eine Anzahl von Passwörtern im mittleren zweistelligen Bereich handhabbar machen und die Passwörter müssen aus mindestens 14 alphanumerischen Zeichen (pro Passwort müssen alle vier Standard-Gruppen von Zeichen, also Kleinbuchstaben, Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen vertreten sein) bestehen und das Ändern aller Passwörter nach spätestens einem halben Jahr darf nicht zur mehrtägigen Arbeitseinsatz ausarten.

      Wie gesagt, ich bin für jeden Tipp dankbar!

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    • von AnJo am 11.12.2014 (20:37 Uhr)

      Sorry für die Eile. Ich tausche in meinem vorigen Beitrag ein "machen" gegen ein "sein" und ein "zur" gegen ein "zum". Puh!

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  4. von MarcHe am 10.12.2014 (13:32 Uhr)

    prima, also sind alle bescheuert, die einen aus der Cloud-Fraktion und die von der "non-cloud-Fraktion".
    grundsätzlich ist weder das eine noch das andere sicher, abgesehen von offline.
    die non-cloud-Fraktion hab ein syn.-NAS, welches leckt, in Verbindung mit der easybox, die nicht sicher ist - siehe aktuelle Beiträge.
    die cloud-Fav. nehmen es teilweise zu leicht, weil man sich auf die Sicherheit des Anbieters verlässt.
    eine ultimative Lösung gibt es nicht, aber in jedem Fall tut sich was auf dem Markt. - wenn bspw. noch eine Versicherung wie bei der cosmosdirekt App dazu käme, ist es vielleicht garnicht so schlecht.

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  5. von John am 10.12.2014 (20:35 Uhr)

    Generell sollte man unterschiedliche Kennwörter verwenden, aus Gründen der Bequemlichkeit dann wenigstens eine Abwandlung des Standard-Kennworts pro Dienst - und mal ganz ehrlich .. das kann sich jeder merken!

    Und für selten genutzte Dienste .. "Passwort zurücksetzen" - oder natürlich 40€ pro Jahr für einen Single Point of Failure bezahlen. Viel Erfolg!

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  6. von Micha am 14.12.2014 (19:50 Uhr)

    Bin ich hier beim Postillon gelandet?
    Das kann doch nur Satire sein, einem einzigen kommerziellen Anbieter, der dazu auch noch völlig neu am Markt ist, alle seine Passwörter anzuvertrauen.
    Keine einzige kritische Zeile... sponsored post?

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