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US-Startup Dataminr präsentiert Kristallkugel für Journalisten

US-Startup Dataminr präsentiert Kristallkugel für Journalisten

Das US-amerikanische Unternehmen Dataminr hat eine neue für Journalisten vorgestellt, die aus täglich über 500 Millionen automatisch aktuelle Nachrichten filtert. „Dataminr for News“ ist derzeit bei CNN im Einsatz und liefert nach Aussagen des Unternehmens täglich relevante Meldungen.

US-Startup Dataminr präsentiert Kristallkugel für Journalisten
Dataminr erkennt frühzeitig Breaking News. (© BeTa-Artworks - Fotolia.com)

Schon seit 2009 arbeitet Dataminr an Algorithmen zur Auswertung von Tweets, vor allem für die Finanzbranche. Sie profitiert in besonderem Maße von „breaking Tweets“, zum Beispiel anlässlich der geplatzten Finanzierung von Blackberry am 4. November 2013. Eine kanadische Zeitung twitterte die Meldung um 8:12 Uhr (ET), drei Minuten vor den großen Nachrichtenagenturen. Die Kunden von Dataminr wussten Bescheid, bevor der Markt folgte – und verdienten Millionen. Der Aktienkurs des kanadischen Unternehmens fiel um 21 Prozent.

Dataminr durchsucht Twitter nach „Breaking News“

Ähnliches will Dataminr jetzt auch Journalisten bieten, vollautomatisch und spezialisiert. Auf einer Pressekonferenz präsentierte Ted Daily, Gründer und CEO von Dataminr, am gestrigen Mittwoch „Dataminr for News“. Die Software wurde in Zusammenarbeit mit CNN entwickelt und auf die Anforderungen von Journalisten angepasst. Sie überwacht alle weltweit versendeten Tweets, erkennt Zusammenhänge und ermittelt die Relevanz von Ereignissen. Sicherheitsvorkehrungen helfen darüber hinaus, gefälschte Meldungen auszusortieren.

Dataminr for News im Einsatz. (Screenshot: YouTube)
Dataminr for News im Einsatz. (Screenshot: YouTube)

Journalisten werden über einen Client, E-Mails oder Apps informiert, sobald ein Ereignis durch Algorithmen verifiziert wurde. Anschließend haben sie die Möglichkeit, alle Tweets zum Ereignis einzusehen und damit den Kontext des Ereignisses nachzuvollziehen. Ein wichtiger Schritt, um die Relevanz und Korrektheit eines Tweets zu verifizieren, ehe die Nachricht schließlich für die Öffentlichkeit vermeldet wird.

Dataminr mit Angeboten für kleine und große Publisher

Journalisten können die Software auf ihre Bedürfnisse anpassen. Sie erhalten dann nur Meldungen zu bestimmten Themen oder aus bestimmten Regionen. Die Kosten der Software sind hingegen nicht öffentlich. Dataminr hat nur angekündigt, dass es Angebote für kleine und große Kunden geben soll.

via www.wired.com

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Eine Antwort
  1. von qwertzman am 30.01.2014 (14:27 Uhr)

    sehr sexy :D danke! :)

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