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Datenschutz: Neuer Standard soll Vertrauen in Cloud-Dienste stärken

Datenschutz: Neuer Standard soll Vertrauen in Cloud-Dienste stärken

Cloud-Anbieter kämpfen oft noch mit dem fehlenden Vertrauen potenzieller Kunden in den Datenschutz ihrer Dienste. Mit einem neuen internationalen Standard, der Norm ISO/IEC 27018, soll sich das ändern.

Datenschutz: Neuer Standard soll Vertrauen in Cloud-Dienste stärken

Cloud-Dienste: Zertifizierung zeigt Sicherheit der Anbieter. 

Bisher gab es noch keinen einheitlichen Standard, in dem Datenschutz-Anforderungen für Cloud-Dienste speziell formuliert wurden. Das ändert sich mit der neuen Norm ISO/IEC 27018. Diese baut inhaltlich auf bereits existierenden Sicherheitsstandards wie der ISO 27001 und ISO 27002 auf, soll aber insbesondere die Verarbeitung von personenbezogenen Daten in der regulieren.

Prüffähiger Rahmen für Cloud-Dienste

Die europäischen Behörden erhoffen sich davon, dass es einen prüffähigen Rahmen für Cloud-Dienste gibt - nicht zuletzt, um das Vertrauen in die Anbieter entsprechender Services zu stärken. Zu den Verpflichtungen, die es für die Cloud-Anbieter gibt, gehört, dass personenbezogene Daten nur in Übereinstimmung mit den Vorgaben der Kunden verarbeitet werden dürfen. Zudem wird verlangt, dass Sicherheitsverletzungen dokumentiert und dem Kunden unverzüglich angezeigt werden.

Cloud-Dienste: Neuer Standard soll Datenschutz-Niveau anzeigen. (Foto: incredibleguy / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Cloud-Anbieter können sich nach der ISO 27018 zertifizieren lassen, müssen sich aber in regelmäßigen Abständen prüfen lassen, ob sie die Voraussetzungen für die Zertifizierung noch erfüllen. Dafür könnte künftig das ISO-27018-Zertifikat für Cloud-Nutzer zu einem entscheidenden Kriterium bei der Wahl eines Anbieters werden.

Worauf es ansonsten bei der Wahl von Anbietern von Cloud-Diensten ankommt, haben wir euch im Artikel „Rechenzentrum in der Cloud: Anbieterüberblick Infrastructure as a Service“ zusammengefasst. Hier findet ihr zudem einen Überblick über die Buzzwords der Cloud.

via www.computerwoche.de

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