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Digitales Leben

Warum ich manchmal doch Angst um die Zukunft meiner Daten habe

    Warum ich manchmal doch Angst um die Zukunft meiner Daten habe

Lange war mir egal, dass Informationen über mich permanent in irgendwelchen Datenbanken landen. Mir war nicht ganz klar, wie man mir damit würde schaden können. Bis mir ein Kneipenerlebnis die Augen geöffnet hat. 

Gerade spüre ich von den Kreisen, die meine Daten ziehen, noch nicht sehr viel. Ich bekomme gelegentlich personalisierte Werbung und Kaufempfehlungen angezeigt – ok, nicht gelegentlich, sondern oft – und Google sortiert die Suchergebnisse offenbar für mich anders als für meine Freunde. Gelegentlich hilft mir das sogar weiter. So zum Beispiel bei Amazons „Kunden die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch ...“. Zunächst also sehe ich für mich keine akute Bedrohung.

Das heißt aber nicht, dass ich mir keine Sorgen mache, dass das mal auf mich zukommen könnte. Oft lese ich in Datenschutzdebatten den Satz „Ich habe ja nichts zu verbergen“ – so sehe ich das nicht. Zunächst einmal denke ich, dass sehr wohl jeder etwas zu verbergen hat – sei es vor dem Staat, dem Vermieter, dem Finanzamt, dem Versicherer, dem eigenen Partner, vor der Familie oder den Freunden. Spätestens, wenn sich Rahmenbedingungen ändern, denn dann kann plötzlich etwas nicht mehr harmlos sein, was es gerade noch war.

datenschutz-privacy
Im Netz inkognito bleiben wollen, ist nicht paranoid. (Foto: Shutterstock)

Das alte Spiel: Was wäre wenn?

Ein Erlebnis in einer Berliner Bar hat mir in dieser Hinsicht die Augen geöffnet: Zu dieser Zeit habe ich noch geraucht und hatte keine EC-Karte dabei (zur Altersverifizierung). Deswegen bat ich die Barkeeperin, mir ihre zu leihen. Wollte sie nicht. Das fand ich völlig legitim, vor allem aber ihre Begründung war interessant:

„Was, wenn ich jetzt jedem hier meine Karte zum Kippen holen gebe und in 20 Jahren verweigert mir die Krankenkasse die Kosten für eine Lungenkrebsbehandlung, weil sie nachweisen kann, dass ich mir 20 Pakete Kippen in der Woche geholt habe?“

Klar ist das sehr weit hergeholt und auch ein bisschen paranoid gedacht, aber der Grundgedanke ist interessant. Nämlich: Was könnte mit meinen Daten passieren, was ich jetzt noch nicht absehen kann? Denn auf Rauchen steht derzeit keine Strafe. Dennoch finde ich folgendes nicht unrealistisch: Was wäre, wenn es so etwas wie die Schufa für Gesundheitsschulden geben würde, auf deren Daten alle Krankenkassen zugreifen könnten? Die Datenbank speist sich mit Daten, die von Unternehmen verkauft werden, die seit Jahren ihre Kunden tracken – online und offline. Für ein solches Vorhaben bedarf es zwar grundlegender Gesetzesänderungen, aber undenkbar ist das nicht.

Einmal erhobene Daten könnten einen noch Jahre später wieder einholen

„Ich weiß, dass durch Werbung eine Menge finanziert wird, was ich kostenfrei nutze.“

Schaut man sich zum Beispiel TTIP an – das Abkommen, das möglicherweise bald dazu führt, dass die USA Mitsprache bei der EU-Gesetzgebung erhalten – frage ich mich, was in den nächsten Jahren noch kommt, was ich nicht für möglich gehalten hätte. Selbst fundamentale Datenschutz-Grundsätze können in den USA nicht oder nur begrenzt durchgesetzt werden. Ist das oben genannte Szenario also wirklich abwegig?

Wie ich schon sagte: Ich habe nichts gegen personalisierte Werbung, rein gar nichts. Ich weiß, dass durch Werbung eine Menge von dem finanziert wird, was ich kostenfrei nutze. Wenn meine Daten zu Marktforschungszwecken benutzt werden, sehe ich auch da zunächst kein Problem. Aber ich frage mich, wie weit die Auswirkungen der Datensammelwut gehen können. Deswegen habe ich übrigens auch keine Payback-Karte. Klar hätte ich auch total gern das billige Messer-Set eines bekannten Solinger Herstellers. Aber wenn die Gesundheitsschufa jemals an belegbare Zahlen über meinen TK-Pizza-Konsum gelangt, komm' ich in keine Kasse mehr.

23 Reaktionen
Randall
Randall

Privacy matters – aber leider klicken immer noch viele einfach so "Agree" ohne nachzudenken: https://twitter.com/dbook_org/status/563366780341858304

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lrrm
lrrm

Oh Freunde,
Das ist doch alles schon da. Der Lebensmittelhändler Target hat festgestellt, dass die Daten, die er über Jahrzehnte gesammelt hat mehr wert sind als die Waren in seinen Geschäften.

Target hat dann die Daten über das Kaufverhalten an einen Versicherer verkauft. Dieser Versicherer haben daraufhin angepasste Angebote und Tarife für verschiedene Straßen vorgelegt. Je nachdem wie gut oder schlecht das Kaufverhalten aus Gesundheitssicht war, bekamen Menschen in unterschiedlichen Straßen bessere oder schlechtere Angebote. Die Armen wurden also extra dafür bestraft, dass sie sich eine gute Ernährung nicht leisten konnten.

TKP hurra.

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E.
E.

„Was, wenn ich jetzt jedem hier meine Karte zum Kippen holen gebe und in 20 Jahren verweigert mir die Krankenkasse die Kosten für eine Lungenkrebsbehandlung, weil sie nachweisen kann, dass ich mir 20 Pakete Kippen in der Woche geholt habe.

Die übernehmen nebenbei noch die Kosten für eine Psychotherapie zur Sucht-Behandlung.

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Peter Samana
Peter Samana

Hallo Namensvetter, Du rufst nach dem Gesetzgeber. Wir alle sind der Gesetzgeber - nur dafür muss man sich einmischen und unsere Freiheit nicht dem Merkel oder dem kleinen, fetten Siggi überlassen. Es ist doch ekelhaft, wenn alle wissen, daß TTIP nicht für die Bürger gemacht wird, sondern für Big Money/Data/Business. Und kaum einer mischt sich ein. Weil das ja mit Arbeit verbunden wäre....

Und Finanzberater - Du hast REcht: Wenn die Schufa meine Existenz vernichtet auf Grund falscher Daten, dann kann ich noch nicht mal Schadensersatz fordern. Wenn ich nachweisen kann, daß die Daten falsch waren, dann habe ich Anspruch auf Bereinigung der Daten auf Antrag. Für meine vernichtete Existenz, die Wohnung, die ich nicht mieten konnte, die Finanzierung, die ich wegen der falschen Daten nicht erhielt .... shit happens

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Kohlmeise
Kohlmeise

Erstmal kann man üben, indem man einfach nur noch in bar bezahlt, die datenverbindung seines Smartphones nur in begründeten Fällen öffnet und vorzugsweise offline einkauft oder gar gebrauchte Waren von privat erwirbt.

Nach einer Verwirrung in der Umstellungspgase fühlt man irgendwann so ein leichtes, unbeschwertes Gefühl. Wie eine Entschlackungskur. Man schüttelt "verkrampfende Bindungen" ab.

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Finanzberater
Finanzberater

Es geht auch nicht immer nur darum, dass Daten erhoben und verarbeitet werden. Was ist mit der richtigen Datenauswertung? Und kann man als Betroffener die Datenauswertung verfolgen bzw. kontrollieren? Wenn eben zukünftig Dienstleistungen usw. verweigert werden aufgrund falscher Datenauswertungen und man aber nichts dagegen tun kann, dann wird es problematisch. Siehe auch bereits bei den inoffiziellen schwarzen Listen der Banken und Telekom-Firmen!

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Transparenz
Transparenz

Die Krankenkassen und ich glaube auch Lebensversicherungen verzichten aktuell freiwillig auf DNA-Proben zur Berechnung der Beiträge.

Seit diesem Jahr ist das eh alles wohl ein Pool wo die gesünderen Kassen die Kassen mit mehr Kranken mitfinanzieren müssen.

Bei Gesundheit ändert sich auch alle paar Jahre was grade Hipp ist. Früher war es BMI/Body-Mass-Index. Inzwischen reicht wohl oft der Baumumfang um zu sehen ob man ein Risiko-Kandidat ist. Die Blutdruck-Alters-Regel wurde inzwischen auch verändert weil sonst alte Leute einen viel zu hohen Blutdruck hätten haben dürfen.
Jahrelang wurde wohl das "böse" Gesamt-Cholesterin gemessen aber dann stellte sich wenn ich mich richtig erinnere heraus, das nur ich glaube der Anteil an HDL-Cholesterin böse ist und nicht das "gute" LDL-Cholesterin. Sowas sind Milliardenmärkte. Bei manchen Krankheiten muss man sich Fragen ob die nicht erfunden sind und hin und wieder verlieren Medikamente die Lizent wegen fragwürdigem Nutzen.
Wer älter ist, kann sich erinnern. Wer jung ist, glaubt noch ans System.
Der Verbraucherschutz oder ähnliche Verbraucher-Freundliche Verbände kritisiert auch manche Lebensmittel mit fragwürdiger angeblicher Gesundheits-Wirkung. Reiche Rentner können sich das ja leisten.

Ich wollte schon vor Jahren, das Schufa mir die Abfragen über mich und ihre Antworten z.b. nach 100 Tagen mitteilen muss. In manchen Foren wurde ich dafür gemobbt.

Wenn Ihr in den hippen Hipsta-Hochburgen höher steigend auf der Karriereleiter in Startups Praktika machen dürft, können sich die Vermieter die besten Mieter aussuchen. Sowas nennt man Angebot und Nachfrage und die Stadtregierungen müssten bezahlbare Wohnungen bauen oder von den Arbeitgebern Geld für Wohnraum eintreiben. Machen die bei Parkplätzen bei ich glaube Gaststätten und Restaurants ja auch. Wenn also die Vermieter die Mieter untereinander vergleichen wie ihr eure nächsten Laptops oder Handies ist das völlig gerechtfertigt. Ein pro- oder contra- Pegida-Posting kann da den Unterschied machen ob man die Wohnung kriegt oder eben nicht.
Das Menschen in repressiven Ländern wohnen interessiert Google+ und Facebook vielleicht nicht nennenswert. Außer mir interessiert das bisher vielleicht auch keinen.

Wer für kranke Verwandte bei Facebook mitdiskutiert oder Kranken-Hilfs-Produkte bei Amazon bewertet oder bei Ebay kauft wird ab 40 vom nächsten Arbeitgeber möglicherweise auch falsch eingestuft und halt vielleicht nicht eingestellt.
Wie der echte Arbeitsmarkt aussieht könnt ihr in den Kommentaren lesen:
t3n.de/news/it-fachkraefte-unternehmen-590267/

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Markus
Markus

Ich empfehle übrigens wärmstens folgende Doku:

2057 – Unser Leben in der Zukunft
https://www.youtube.com/watch?v=NoVS_HvgFfw

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E.
E.

dann emfehle ich dir diese :)
https://www.youtube.com/watch?v=kaGnBNhE2xI
Richtung 2000 - Vorschau auf die Welt von morgen

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Markus
Markus

Hatte ich gestern auch noch gesehen. Verrückte Sache! :)

Markus
Markus

Immer wieder spannende Diskussion. Leider komme ich auch manchmal auf den Trichter, dass mir Datensatz x und y eines Tages schaden könnte.

Doch: Warum nimmt man das nicht als Ansporn? Mal angenommen, ich werde in 10 Jahren abgestraft, weil ich mein ganzes Leben lang täglich Pommes, Cola und Chips gegessen habe. Ich habe damit das Gesundheitssystem belastet und ich bin daran schuld.

Genau so könnte ich mir das zum Anlass nehmen und sagen "Ich ernähre mich nur noch biologisch, achte penibel auf meine Gesundheit" – Die Wahrscheinlichkeit, niedrige Beiträge zu zahlen und länger gesund zu bleiben, wäre höher.

/ Das ist nur ein Gedanke und ich bin generell kein Befürworter dieser Sammelwut. Wir als breite Masse sollten immer stark genug sein, um den wenigen "da oben" zu zeigen, dass ein möglicher Missbrauch uncool ist. ;)

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Peter
Peter

Es ist wie "Interessierter" gesagt hat. Was ist, wenn die PayBackKarte dich entlastet, da du damit nachweisen kannst konsequent gesund und nachhaltig eingekauft hast? Wer sich nicht erfassen lässt zählt mehr. Dieses Model gibt es schon (Thema Fitnesstracker und Krankenversicherungen in den USA). Nicht das ich das toll finde, aber Verweigerung kann eben auch extreme Nachteile bringen..

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S
S

Oh ja, die allseits beliebte Payback-Karte und die nervende Frage der Verkäuferinnen danach - manchmal wünsche ich mir ein T-Shirt mit der Aufschrift: Nein, ich habe KEINE Payback-Karte. (ich hatte anfangs auch eine, gebe ich zu)
Ich denke, dass sich viel zu wenig Menschen Gedanken um ihre Daten machen und zu sorglos sind...

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Interessierter
Interessierter

Hmmm, ich denke es wird so kommen. Schon jetzt (Beispiel Scoring bei Vergabe eines Kredites / individuelles Pricing vieler E-Commerce Händler) sind die Prozesse im Hintergrund für uns nicht mehr einsehbar. Big Data übernimmt, ob wir es wollen oder nicht...nur müssen jetzt dafür verbindliche Grundlagen vereinbart werden. Ja, vom Gesetzgeber, die Wirtschaft wird unsere Interessen wohl schwerlich schützen. Leider ist meiner Meinung nach der sparsame Umgang mit den eigenen Daten auch nicht der Königsweg. Um auf das im Artikel beschriebene Szenario zurück zu kommen: Was, wenn die Krankenkasse das Risiko an einer schweren Krankheit zu erkranken bewerten möchte, und es liegen gar keine Daten vor? Da hat man dann offensichtlich etwas zu verbergen...ergo Prämie hoch.

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Peter
Peter

Das wars? Ein Beispiel mit dem Kippenautomat?
Es gäbe hunderte Beispiele...

Dennoch bleibt es Panikmache!

Wenn Gesetze so weit aufgeweicht werden, dass sämtliche Solidaritätsprinzipien der Gesellschaft verloren gehen, dann hätten wir auch mit jedem anderen System Schwierigkeiten...

Wir leben in POST-PRIVACY - GET-IT!

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Melanie Petersen

Hallo Peter, genau, es geht hier um ein Beispiel. Dieses steht in der Regel stellvertretend für viele Möglichkeiten. So ist das mit Beispielen. Natürlich gibt es Hunderte, aber es ist nicht der Anspruch des Artikels alle denkbaren Szenarien aufzuzeigen.

Zudem finde ich, dass man hier nun echt nicht von Panikmache sprechen kann. Ich bin weit davon entfernt hier hysterisch zu schreiben.

Kritik und Anregungen gerne, aber dieser „Get-IT“-Quatsch nervt echt.

Antworten

reraiseace
reraiseace

Du kannst dich vor allem verschließen, wirst es aber dadurch nicht stoppen. Man sollte sich schon überlegen, wo man seine Daten freiwillig oder auch unfreiwllig hinterlässt. Es ist doch viel wichtiger die Haltung unserer Gesellschaft, der Politik und der Geheimdienste zu ändern. Nur dadurch kann der anhaltenden Massenüberwachung entgegengewirkt werden. Das ist allerdings ein langwieriger Prozess. Als Beispiel kannst du Aktivisten wie Campact nehmen. Sie kämpfen gegen TTIP, CETA und Co. Einen anderen Weg sehe ich aktuell auch nicht, als mit den Politikern in einen Dialog zu treten. Weglaufen ist sinnlos und alles stumm hinzunehmen genauso.

Peter
Peter

Was ist denn die Alternative? Nicht mitmachen? Keine Handys benutzen, die Standortdaten an jeden Provider verraten? Keine Kartenzahlungen? überhaupt kein Girokonto mehr? Vermumt durch die Welt laufen, dass Kameras uns nicht entdecken? Wählen gehen ohne als Wähler vermerkt worden zu sein? Ohne Kennzeichen auf die Autobahn, damit die Mautstationen uns nicht erfassen? Annonym den Flug buchen? Keine PCs mit Internetzugang mehr benutzen?

Alles unrealistisch und Weltfremd! "GET-IT" meint nicht, dass es schön ist, sondern soll einen Anreiz geben über konkrete Lösungen zu reden und nicht immer nur seit Jahr und Tag zu erzählen wie schlimm das mit den Daten ist.

Es ist richtig, BIG DATA ist schon da... Aber nur der Gesetzgeber kann dem Einhalt gebieten. Ein Artikel welcher die einzelnen Parteipositionen anschneidet vermag hier deutlich informativer zu sein, als blose Panikmache. Wenn Panikmache, dann bitte mit neuen, noch nicht bedachten und qualitativ und quantitaiv überzeugenden Beispielen. Alle hundert in Stichpunkten mit weiterführenden Links. Das wäre ein Artikel.

Nix führ ungut. Mir war es zu knapp und zu plump.

Einen alternativen Vorschlag wie zu Beginn gefordert, würde ich aber nun trotzdem gerne noch hören.

reraiseace
reraiseace

Ne, Panikmache ist was anderes. Ich sehe hierin viel mehr einen Denkanstoß. Wir kommen nicht umhin uns diese Fragen zu stellen: Was passiert mit meinen Daten? Wer verarbeitet oder nutzt sie? Was wird in Zukunft mit diesen gesammelten Daten passieren?

Big Data ist nicht auf dem Vormarsch, sondern längst da. Geheimdienste werten schon heute Millionen von Datensätzen pro Tag aus. Es wird einfach alles katalogisiert, bis am Ende ein so dichtes Informationsnetz entsteht, dass damit jeder verfolgt oder überwacht werden kann.

Hans
Hans

Es ist doch viel interessanter wo unsere Krankendaten direkt ohne Umwege landen: beim Bertelsmann Adressenhändler Arvato und bei einer amerikanischen Firma die für das Verteidigungsministerium arbeitet. http://www.iknews.de/2013/12/19/egk-und-medizinische-daten-freie-fahrt-fuer-die-nsa-und-bertelsmann/

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Kathleen
Kathleen

Ok - ich kann die Argumente nachvollziehen - aber selbst wenn man das nicht möchte, um ganz und gar zu verhindern das sowas passiert muss man auch noch andere Sachen berücksichtigen, Kartenzahlung muss man dann komplett vermeiden, man darf dann nur noch mit nicht erkennbaren Gesicht in die Öffentlichkeit. 1998 gab es den Film Staatsfein Nr.1 - da war Social Media und die personlisierte version noch nicht SO absehbar - oder doch? In dem Film wird ziemlich eindrücklich aufgezeigt das es auch ohne grosse datensammelwut und in zeiten vor Facebook kein Problem war jemanden zu schaden - und das ganz ohne Beweise. Ich selber fand den Film damals sehr unglaubwürdig - immer hin war ich da gerade mal 17, heute weisss ich dass das keine Fiktion war. Zumindest nicht im Kern, und als Kind der DDR weiss ich was die Stasi an Daten gesammelt hat und das auch ohne Facebook, Google und Co. Für mich besteht nur ein Unterschieed darin dass man es den Datensammlern es etwas einfacher macht. Von demher plädiere ich immer an den verantwortungsvollen Umgang mit dem internet. Ganz dem Motto, wenn du nicht mit Sache XXX in verbindung gebracht werden willst, lass es. Ansonsten - steh dazu. Aber das ist nun mal ganz meine eigene Meinung.

LG, Kathleen

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