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Datensicherung: Der große t3n-Guide zur richtigen Backup-Strategie [Teil 1]

Datensicherung: Der große t3n-Guide zur richtigen Backup-Strategie [Teil 1]

Sie wird solange vernachlässigt, bis es zu spät ist: die Datensicherung. Wer schon mal einen Datenverlust erlitten hat, muss sich gezwungenermaßen mit Backup-Strategien beschäftigen. In dieser Einsteiger-Serie bringen wir euch das Thema Schritt für Schritt näher und zeigen euch die wichtigsten Strategien. Heute: wo ihr eure Daten sichern könnt.

Datensicherung: Der große t3n-Guide zur richtigen Backup-Strategie [Teil 1]

Datensicherung: Vom Heimcomputer bis zum Datencenter ist alles möglich. (Foto: …

Ob Hardware- oder Softwaredefekt – es gibt viele Gründe, warum Familienfotos, aber auch wichtige Kundendokumente im digitalen Nirvana verschwinden können. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, Daten wiederherzustellen, sie sind aber nicht immer zuverlässig und dazu nerven- und zeitraubend. Damit es nicht soweit kommt, wollen wir euch in dieser Serie zeigen, wie und wo ihr eure Daten sichern könnt.

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Datensicherung: Vom Heimcomputer bis zum Datencenter ist alles möglich. (Foto: © Arjuna Kodisinghe - Fotolia.com)

In diesem ersten Teil zeigen wir euch drei mögliche Optionen für die Datensicherung und sagen euch, wie sinnvoll sie sind. Denn: Jede Möglichkeit hat Vor- und Nachteile.

Datensicherung direkt auf dem Computer

Der simpelste Weg, wichtige Daten zu sichern, ist, die Daten auf der selben Maschine zu speichern – zum Beispiel mit Hilfe einer partitionierten Festplatte. Dabei können zu sichernde Daten abgelegt oder einfach gespiegelt werden.

Vorteile:

  • Gelöschte Daten können schnell wiederhergestellt werden
  • Nützlich für Ordernerfreigaben und Zugriffe innerhalb eines kleines Netzwerks
  • Besser als nichts
  • Sehr günstig

Nachteile:

  • Relatives Risiko eines Hardware-Defektes
  • Datenspeicher ist schwer zu erweitern
  • Single-Point-of-Failure: Sollte die Festplatte sterben, sind die Daten weg
  • Sollte der Computer nicht hochfahren (aus anderen Gründen außer der Festplatte) sind die Daten nicht ohne weiteren Aufwand erreichbar

Der Klassiker: Externes Speichermedium

Die wohl häufigste Form, Daten zu sichern – egal ob im Büro oder zuhause, überall findet man für diesen Zweck eingesetzte externe Medien. Sie reichen von einfachen USB-Sticks bis hin zu Systemen, die mehrere Festplatten in einem Raid-Verbund vereinen.

Vorteile:

  • Erweiterbar (abhängig vom Modell)
  • Die Daten können physisch bewegt werden (abhängig vom Modell)
  • Redundante Datensicherung (abhängig vom Modell)
  • Datensicherung ist getrennt vom Computer
  • Vorinstallierte Software kümmert sich um die Datensicherung (abhängig vom Modell)

Nachteile:

  • Kann relativ teuer werden
  • Relativ hohes Risiko eines Defekts oder eines Unfalls (Festplatte fällt vom Tisch)
  • Auch hier kann Single-Point-of-Failure auftreten (abhängig vom Modell)

Datensicherung in der Cloud

Die Datensicherung im Internet kann eine sehr einfache und komfortable Möglichkeit sein – vorausgesetzt, es besteht eine permanente und stabile Internetverbindung.

Vorteile:

  • Auch wenn das Büro überflutet ist, die Daten sind gesichert
  • Backups sind unabhängig von der Hard- oder Software
  • Datenspeicher ist erweiterbar
  • Wartung der Hardware wird vom Anbieter übernommen

Nachteile:

  • Ohne schnelle Internetverbindung können die Uploads sehr lange dauern
  • Ihr müsst einer anderen Firma eure Daten anvertrauen

Im nächsten Teil dieser Serie zeigen wir euch, wie ihr eureDaten sichern könnt: inkrementell, differentiell oder vollständig.

Und wo sichert ihr eure Daten?

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15 Antworten
  1. von fotobeam am 27.12.2014 (16:32 Uhr)

    Ich nutze eine mehrstufige Strategie, wobei Redundanz und Datentrennung wichtig sind. Hier hab ich die Vorgehensweise detailliert beschrieben: http://fotobeam.de/fototipps/bilder-richtig-sichern/

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  2. von Ilja Zaglov am 27.12.2014 (18:50 Uhr)

    Wir haben alles auf gespiegelten Festplatten auf einem Netzwerkspeicher und synchronisieren die Daten regelmäßig mit einem Weiteren Raid-System an einem anderen Standort. Das wird dann noch mal mit externen Datenträgern gesichert.

    Paranoia FTW!

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  3. von Thomas am 28.12.2014 (01:21 Uhr)

    Auf eine externe Festplatte mit dem Gratis-Tool Veeam Endpoint Backup (http://go.veeam.com/endpoint )

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  4. von Nage am 28.12.2014 (05:42 Uhr)

    Nach einem Einbruch in meine Wohnung und dem Diebstahl der externen Datensicherungs-Festplatten (ein Glück verschlüsselt), hatte ich einiges geändert:

    1. Alle eingehenden E-Mails werden zusätzlich auf einen anderen Mail-Account weitergeleitet. So hat man diese gesichert und archiviert.

    2. Time-Machine Backup auf eine externe, verschlüsselte Festplatte.

    3. Die externe Festplatte wird regelmäßig auf eine andere externe Festplatte gespiegelt.

    4. Zusätzlich verschlüsseltes Online-Backup alle 10 Minuten in die Cloud.

    Somit sollte wirklich alle möglichen Gaus abgedeckt sein und der Super-Gau zu verhindern sein (beruflich und privat)!

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  5. von Marcus Seidler am 28.12.2014 (12:25 Uhr)

    Ich habe zwei externe USB3-Festplatten, die ausschliesslich dazu dienen meinen PC sichern. Ich sichere auf der einen daheim in ungeregelmässigen Abständen und bei Bedarf tausche ich diese mit der anderen, welche bei meiner Bank im Schliessfach lagert. Gesichert wird komplettes /home-Verzeichnis. RAID kommt bei mir nicht zum Einsatz.

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  6. von peter am 28.12.2014 (23:30 Uhr)

    Lokal kommt ein raid1 System zum einsatz. Fertige Projekte werden auf ein windowsserver mit angeschlossenem raid5 kopiert, das alle 4h schattenkopien auf einem weiteren, räumlich getrennten raid5 nas ablegt.

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  7. von Oliver am 29.12.2014 (09:28 Uhr)

    Daten liegen auf externer USB-Platte, von dort erstes Backup auf filesync.ch, dadurch auch online einsehbar plus mit ARQ auf Amazon Glacier (quasi als Archiv - falls die Sicherung auf einem der Cloud-Dienste im dümmsten Moment korrupt sein sollte :-))

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  8. von Falk am 29.12.2014 (11:02 Uhr)

    Ich verwende eine FreeNAS-Installation mit RAID5 vor Ort und ein externes Backup über Crashplan in die Cloud. Dauert beim ersten Einrichten etwas länger, aber danach hat man die Daten schon mal an zwei Orten: https://www.kadder.de/2014/08/freenas-backup-zu-crashplan/

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  9. von Sabrina_ am 07.01.2015 (08:33 Uhr)

    Wir sichern unsere Daten in die Backup Cloud eines Münchener Providers: http://www.matrix.ag/baas. Dadurch, dass der Cloud Service deutschem Datenschutzrecht und deutschen Sicherheitsstandards unterliegt, fühlen wir uns damit für den Ernstfall sehr gut abgesichert.

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  10. von ddeimeke am 07.01.2015 (10:36 Uhr)

    Vielen Dank für den Artikel, es ist sehr gut, wenn mehr Leute Backups machen.

    Was mir ein wenig fehlt, sind die Mischformen:

    Backup auf zwei (oder drei) externen Festplatten im Wechsel und bringen der Festplatten an einen sicheren Ort (reduziert das Risiko von Datenverlust durch Hardware-Schaden oder Brand/Überflutung).

    "Cloud"-Backup auf einen eigenen gemieteten Server.

    Ich selber sichere auf einem NAS mit zwei gespiegelten Festplatten und von dort weiter auf einen gemieteten root-Server.

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  11. von Wolfgang.Ks am 02.12.2015 (10:15 Uhr)

    Ich finde, für ein unerfahrener Anwender ist ein einfach zu bedienendes Tool wichtg. Zeit und Energie sparen. Finde cool. Und EaseUS Todo Backup ist nun Backup to Cloud unterstützt. bequem für mich.
    http://de.easeus.com/backup-software/todo-backup-free.html
    LG
    Wolfgang

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  12. von farfalla am 26.05.2016 (12:44 Uhr)

    Danke für den Beitrag!

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  13. von lampone am 29.05.2016 (19:33 Uhr)

    Die Datensicherung ist auf jeden Fall sehr wichtig. Aber auch wenn die Daten gelöscht wurden, ich es möglich, sie wiederherzustellen. Ich habe meine Daten mit Hilfe von https://hetmanrecovery.com/de/ gerettet.

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