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Primary Data: Steve Wozniak wird Chief Scientist bei alten Fusion-io-Kumpels

Primary Data: Steve Wozniak wird Chief Scientist bei alten Fusion-io-Kumpels

Apple-Mitgründer Steve Wozniak greift seinen alten Freunden aus der Führungsriege von Fusion-io unter die Arme. Als Chief Scientist heuert er bei dem auf Datenvirtualisierung spezialisierten Unternehmen Primary Data an.

Primary Data: Steve Wozniak wird Chief Scientist bei alten Fusion-io-Kumpels

„The Woz“ heuert bei seinen alten Fusion-io-Kumpels an. (Foto: Primary Data)

Steve „The Woz“ Wozniak, der Apple-Mitgründer und längst eine Legende in Technologiekreisen, hat einen neuen Job. Er heuert bei Primary Data, einem auf Datenvirtualisierung spezialisierten Unternehmen an und trifft dort auf alte Bekannte. Das im Sommer 2013 gegründete Primary Data ist das neue Projekt der Gründer des mittlerweile an für 1,1 Milliarden US-Dollar an SanDisk verkauften Flash-Speicherspezialisten Fusion-io, David Flynn und Rick White.

Steve Wozniak ist neuer Chief Scientist bei Primary Data. (Foto: Primary Data)
Steve Wozniak ist neuer Chief Scientist bei Primary Data. (Foto: Primary Data)

Primary Data setzt auf Datenvirtualisierung

Lange Zeit war nicht ganz klar, womit genau sich Primary Data eigentlich beschäftigt. Erst am gestrigen Mittwoch wurden auf einer Demo-Show im kalifornischen San Jose einige Details preisgegeben. Demnach soll es Unternehmen künftig mit Hilfe von Datenvirtualisierung möglich gemacht werden, auf die vorhandene eigene Speicherinfrastruktur zu setzen - egal ob Flash-, Hybrid- oder proprietäre Lösungen genutzt werden.

„Genauso wie die Servervirtualisierung das Computing von der Serverinfrastruktur gelöst hat, wird die Virtualisierungsplattform von Primary Data die Daten von der Speicherinfrastruktur befreien und den Unternehmen erstmals eine dynamische Datenmobilität bringen“, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung. Dazu sollen die Metadaten aus den Dateien herausgelöst werden, um ein einheitliches Management der Daten zu ermöglichen, egal auf welcher Speicherplattform sie liegen.

Nutzeroberfläche der Plattform für Datenvirtualisierung. (Screenshot: Primary Data)
Nutzeroberfläche der Plattform für Datenvirtualisierung. (Screenshot: Primary Data)

Obwohl Primary Data bisher nicht genau bekannt gegeben hatte, woran das Unternehmen genau arbeitet und auch die Unternehmen, in denen das Konzept getestet wird, um Dunklen bleiben, konnten bereits Investitionen in Höhe von 63 Millionen US-Dollar an Land gezogen werden. Steve Wozniak wird mit seinem Namen und seinem Wissen sicher für weitere Unterstützer sorgen. Die Plattform soll im Jahr 2015 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

via www.zdnet.com

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