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Über 9.500 DDoS-Angriffe im Quartal: So hart sind Unternehmen betroffen

    Über 9.500 DDoS-Angriffe im Quartal: So hart sind Unternehmen betroffen
Ein breit angelegte DDoS-Angriff legte für kurze Zeit Server von DHL, Hermes und anderen lahm. (Foto: DaLiu/Shutterstock)

Über 9.500 DDos-Attacken gab es im 3. Quartal im deutschsprachigen Raum. Das und mehr zeigt ein neuer DDos-Report.

Nicht nur, dass Telekom-Router zu einem Botnetz werden sollen, auch Ausfälle wie der von Dyn in den vergangenen Wochen zeigen: DDoS-Attacken treffen immer mehr Server und Infrastrukturen.Der DDoS-Schutz- und Hosting-Anbieter Link11 hat anhand eigener Zahlen untersucht, wie viele Angriffe es im letzten Quartal gab. Die Ergebnisse stellt er ausführlich im eigenen Report dar.

DDoS-Attacken: Steigende Zahlen in allen Bereichen

9.513 Vorfälle zählte Link11 von Juli bis September diesen Jahres auf Servern und Infrastrukturen im DACH-Raum. Das sind 37,5 Prozent mehr Attacken als noch im ersten Quartal. Besonders häufig gibt es dabei kurze, sich wiederholende Attacken. Seit Anfang des Jahres ist die Gesamtdauer aller Angriffe um 29,9 Prozent auf 1.012 Stunden gestiegen. Der Bandbreitenrekord der größten Attacke lag bei 84,3 GB/s. Auch die durchschnittliche Angriffsstärke stieg leicht auf 1,3 GB/s.

Der beliebteste Tag für DDoS-Attacken ist laut Link11 der Sonntag, die beliebteste Uhrzeit liegt zwischen 16 und 24 Uhr. Das lässt einen Schluss zu: die Täter sitzen vorrangig in ihrer Freizeit am Rechner und starten dann die Attacken. Dazu kommt, dass in diesen Zeiträumen die IT-Abteilungen der Unternehmen nicht voll besetzt sind.

DDoS-Angriffe in Zahlen

(Grafik: Link11)

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Passend zum Weihnachtsgeschäft sollten sich auch E-Commerce-Anbieter auf Attacken gefasst machen. Die Shopping-Welle wird für großes Interesse bei Hackern und wahrscheinlich auch für neue DDoS-Höchstwerte im vierten Quartal sorgen. Dazu kommt, dass auch Game-Server rund um die Weihnachtszeit oft nicht ohne eine Attacke davon kommen.

Die Zahlen und Daten für den Report wurden vom 1. Juli bis zum 30. September von Link11 erhoben. Sie enthalten Fakten über Attacken auf verschiedene Branchen von ITK, Online-Handel, Finanzen, Versicherungen und Medien. Neben Netzwerk-Analysen stützt sich der DDoS-Report für die DACH-Region auch auf Open-Source-Intelligence-Analysen. Den gesamten Report könnt ihr euch auf der Seite von Link11 als PDF herunterladen.

Passend dazu: „Das war erst der Anfang“ – Am großen DDoS-Angriff waren vermutlich nur 50.000 Geräte beteiligt

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1 Reaktionen
Sicher ist die Sicherheit
Sicher ist die Sicherheit

Der Schutz ist sicher und wird anscheinend jedes Jahr besser:
news.google.de: deutschtest bewerber

Auch das die Telekom die Speedport-Lücke wohl zwei Jahre kannte und dann plötzlich ganz schnell schliessen konnte, zeigt die Ehre der Zukunft und Technologie-Firmen und ihres Managements.
http://www.deutschlandfunk.de/hackerangriff-bei-telekom-sicherheitsluecke-war-bereits.676.de.html?dram:article_id=372659

Dank Smart-Cars und laut Eurer Berichte über VW wird auch VW bald Technologie-Firma oder an Chinesen abverkauft:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/vw-vorstaende-flogen-mit-firmenjets-in-den-urlaub-a-1124352.html
Voll die Ehre? Zahlt man da als Pensionsfonds und Kleinaktionär die Bonis gerne aus und überlässt denen die Zukunft von Millionen Arbeitern und ganz Deutschland wenn bald die Smart-E-Car-Clouds dank Tesla3 kommen und man am Handy ein Auto bucht, welches vorfährt und man nie wieder Parkplatz sucht sondern aussteigt wie am Taxi, wo man hin fahren will und das Smart-Car sich selber kümmert oder den nächsten Fahrgast mitnimmt.... ? Ist der Presse wohl nicht wichtig.

Nennt doch mal drei Erfolge von:
- WINTEL
- Intel : Die USB3-Verzögerung ist KEIN Erfolg
- Google: Alle Disruptionen zu verhindern ist auch KEIN Erfolg
- Windows: WinPhone immer wieder in den Sand zu setzen ist auch kein Erfolg.
- BITKOM
- Telekom
- Regierung
- Berliner-Holdingketten-Startups
- Mindestlohn-Feinden

Na also.
Ist doch immer wieder schön zu sehen wie gut Gerechtigkeit, Online-Banking, Kreditkarten-Daten und natürlich Infrastrukturen wirksam von überlegenen Abiturienten geschützt werden...

Seit einer Weile weise ich auf
Dez 2002: http://www.informationsdienst.ruhr/archiv/detail/archiv/2002/december/artikel/nrw-studenten-haben-mangelhafte-mathe-kenntnisse.html
Okt 2016:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/politik/nrw/Studenten-sind-zunehmend-studierunfähig-article3390759.html
hin. Hat bis gestern oder vorgestern keinen Interessiert. Dann wurde es bewiesen. Wäre mal schön, endlich aufzuwachen. Bei den Auswirkungen angeblich recht "kleiner" Botnetzen wird ja schon Panik geschoben:
„Das war erst der Anfang“ – Am großen DDoS-Angriff waren vermutlich nur 50.000 Geräte beteiligt (am Ende des obigen Artikels)

Sowas kommt halt davon wenn man kleine überlegene Super-Programmierer mit prohibitiven Strafen oder Kosten von der Verbesserung bzw. Sicherung der Menschheit abhält.
http://www.golem.de/news/patentstreitigkeiten-mit-uniloc-x-plane-entwickler-bittet-um-spenden-1209-94602.html
http://t3n.de/news/autopilot-projekt-open-source-772787/
Aber anstatt Jahrzehnte lang Juristen immer reicher zu machen und vielleicht wie Aaron Swartz zu enden, hat er es den Chinesen, Russen und allen anderen guten Ländern einfach mal so geschenkt. Pech gehabt Autofirmen und Establishment. Ihr hättet Ihn besser mal besser behandelt und ihn seine überlegenen Ideen umsetzen lassen dürfen...

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