Dell XPS 13 Developer Edition – schickes Ultrabook mit Ubuntu
Das XPS 13 wurde bereits auf der CES 2012 vorgestellt und ist eines der ersten Ultrabooks von Dell. Im Rahmen des Pilot-Projekts „Sputnik“ hat man dieses schicke Ultrabook genommen und es mit Ubuntu 12.04 LTS ausgestattet. Mit diesem Produkt möchte man Entwicklern ein ordentliches Werkzeug bieten und Linux womöglich auch der breiten Masse als interessante Alternative zu Windows schmackhaft machen. Bislang sah das Angebot an Notebooks mit vorinstalliertem Linux mehr als mager aus und waren sowohl in Bezug auf Ausstattung als auch Design alles andere als ansprechend. Als Dell im Sommer dieses Jahres das Projekt „Sputnik“ vom Stapel ließ, um ein Oberklasse-Linux-Notebook zu entwickeln, war der Zuspruch der Community enorm. Das Resultat in Form des Dell XPS 13 Developer Edition wurde am gestrigen Donnerstag im Canonical-Blog präsentiert.
Das Dell XPS 13 hat als Recheneinheit einen Intel Core i7-CPU (3517U) der Ivy-Bridge-Generation mit einer Taktung von 1,9GHz (kann bis auf 3GHz hochskaliert werden) an Bord, die durch einen Intel HD 4000 Grafikchip und 8GB RAM unterstützt wird. Als internen Speicher hat Dell eine nicht näher spezifizierte 256GB SSD verbaut. Beim Display hat der Hersteller es geschafft, ein 13,3 Zoll HD-„Truelife WLED-Display“ (1.366 x 768 Pixel) in einem kompakten 12 Zoll-Gehäuse unterzubringen. Interessanterweise ist das Display mit Gorilla Glas verstärkt, sodass es kratzresistent ist. Das Gehäuse des 1,4kg schweren XPS 13 besteht Dell aus Kohlefaser und Aluminium. Der Rest der Ausstattung entspricht gutem Standard.
Dell XPS 13 Developer Edition kommt mit diversen Entwickler-Tools
Auf der Software-Seite wird auf Ubuntu 12.04 LTS gesetzt. Das Dell XPS 13 ist zudem mitunter für Entwickler von Cloud-Diensten ausgerichtet – aus diesem Grund sind eine Reihe entsprechender Werkzeuge vorinstalliert. So befindet sich das Tool „Ubuntu Juju“ auf dem Rechner, mit dem sich „Microclouds“ auf dem Notebook kreieren lassen. Juju unterstützt zurzeit 103 Dienste – sogenannte Charms – die sich in Projekte einbinden lassen. Dazu zählen beispielsweise WordPress, das Java-Framework „Hadoop“, sowie die Datenbank „Cassandra“ als auch das Dateisystem „Ceph“.
Darüber hinaus erhält man über ein Profil-Tool (Beta) Zugriff auf eine Reihe von Library-Profiles wie zum Beispiel Ruby oder Android. Mit diesen Tools ist es möglich rasch Entwickler-Umgebungen und Tool-Chains auszubauen. Es werden zudem stets Entwickler gesucht, die sich am Ausbau der Community-Library des Sputnik-Projects beteiligen.
Die Developer Edition des Dell XPS 13 ist leider nicht ganz billig. So werden für das Linux-Ultrabook 1.549 US-Dollar fällig (ca. 1.200 Euro). Zurzeit ist es nur in den USA und Kanada erhältlich, Dell verspricht allerdings, es zeitnah auch in Europa anzubieten.
Bildergalerie
Alle 7 Bilder ►Weiterführende Links:
- Sputnik – Dell’s XPS 13 Ubuntu-based developer laptop is here - Canonical
- Dell releases powerful, well-supported Ubuntu Linux Ultrabook - Arstechnica
- Vorstellung des Dell XPS 13 auf der CES 2012 - t3n-News
- Ubuntu 12.10 „Quantal Quetzal” ist fertig – das ist neu - t3n-News
- Ubuntu: Raus aus der Nische, rein in den Massenmarkt? - t3n-News



















von Hudini 30.11.2012 (10:59Uhr) 1.
3,2,1 meins... :D
von Dennis 30.11.2012 (11:00Uhr) 2.
Benutze mein XPS 13 mit Sputnik Kernel schon länger und bin sehr zufrieden! Hin und wieder gibt es zwar ein paar kleine Einschränkungen wie, dass der USB 3.0 sporadisch nicht funktioniert oder aber der Displayport sich aufhängt. Alles verschmerzbar und durchaus Marktreif.
Freue mich aufjedenfall dass Dell den Ubuntu Weg noch einmal probiert.
von Christian März via facebook 30.11.2012 (11:07Uhr) 3.
brr linux :D
von macpat 30.11.2012 (11:49Uhr) 4.
Hätt ich kein MacBook Pro und kein OS X (15 Jahre Mac-User) so hätte ich wahrscheinlich dieses, pardon, geile Gerät und das sympathische Ubuntu-Linux.
von Ulf 30.11.2012 (12:14Uhr) 5.
Schick schick. Aber so teuer finde ich das Teil ehrlich gesagt gar nicht mal, der Preis ist durchaus angemessen für das, was drin steckt. Vielleicht bringt das ja mal wieder etwas Schwung in den Linux-Markt.
von Nils Röhrig via facebook 30.11.2012 (12:14Uhr) 6.
Auf jeden Fall schickes Gerät. Mich schreckt nur die geringe Auflösung ein wenig ab :D.
von Florian Heyer via facebook 30.11.2012 (12:17Uhr) 7.
Feine Sache, mit Ubuntu kann man sehr gut arbeiten (Web-Dev). Hauptsache die Hardware wird 100% unterstützt (und nicht sowas wie "ab und zu geht standby mal nicht", "ab und zu geht USB3.0 mal nicht"). Das hat mich beim Ubuntu auf meinem Asus-Notebook dann doch gestört.
von Sefo 30.11.2012 (16:34Uhr) 8.
"hat der Hersteller hat es geschafft, ein 13,3 Zoll HD-„Truelife WLED-Display“ mit 1.366 x 768 Pixeln"
Das ist ein Witz oder?
von Andreas Floemer 30.11.2012 (16:36Uhr) 9.
@sefo: Es ging mir nicht um die Auflösung, sondern die Kompaktheit. Ist schon klar, dass 1366 x768 nicht das gelbe vom Ei ist.
von Sefo 30.11.2012 (17:03Uhr) 10.
@Andreas Floemer,
klar das es dir nicht um die Auflösung ging aber den Satz finde ich in dieser Kombination leider trotzdem nicht gut.
Außerdem ist da ein "hat" zuviel drin.
von Andreas Floemer 30.11.2012 (17:11Uhr) 11.
@sefo: danke für den Hinweis, habe ich sogleich korrigiert und den Satz ein wenig verändert.
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