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Entwicklung

JavaScript Days 2015: Lerne neue Denkmuster kennen!

    JavaScript Days 2015: Lerne neue Denkmuster kennen!

Vom 4. bis 6. März 2015 präsentiert das Entwickler Magazin zusammen mit der Entwickler Akademie die JavaScript Days 2015 in München. Im Interview spricht Dennis Wilson darüber, wie er die Einstiegshürde überwunden hat und über seinen Workshop „Idiomatisches JavaScript“.

Das große Trainingsevent vermittelt Entwicklern und Softwarearchitekten in drei Tagen die wichtigsten JavaScript-Themen in kompakter und intensiver Form. Die JavaScript Days 2015 bieten den Teilnehmern zusammen mit den HTML5 Days und den erstmals stattfindenden AngularJS Days insgesamt 24 Power-Workshops mit 21 der besten nationalen und internationalen JavaScript-Experten. Alle Infos findet ihr auf www.javascript-days.de.

Dennis Wilson auf den Javascript Days 2015

javascript days 2015 Dennis WilsonDennis Wilson ist selbstständiger Softwareentwickler und Berater für Web, Mobile und Interactive Applications. Seine Schwerpunkte sind vor allem die Arbeit mit interaktiver Computergrafik, User-Interfaces und clientseitigen Technologien allgemein. Er entwickelt seit 2007 intensiv mit JavaScript und konnte durch die Arbeit mit verschiedenen Startups und Agenturen wertvolle Erfahrung in den Bereichen sammeln. Im Interview mit Thomas Wießeckel erzählt er von seinen Javascript-Anfängen und was er mit den Workshopteilnehmern bei den JavaScript Days 2015 vorhat:

Thomas Wießeckel: Dennis, du löst „alltägliche Probleme gerne auf die JavaScript-Art“ – was kann man sich darunter denn bitte vorstellen?

Dennis Wilson: Ich drücke es gerne mit Alan Perlis aus: „A language that doesn't affect the way you think about programming, is not worth knowing.“ Gerade JavaScript ist ein Sprache, die sich hervorragend dazu eignet, neue Denkmuster kennenzulernen. Einsteiger mit objektorientiertem Hintergrund haben oft Schwierigkeiten aus dem klassenbasierten Denken auszubrechen und sich auf funktionale Konzepte einzulassen.

So macht es Vielen den Anschein als ob JavaScript irgendwas fehle. Ja, wir bekommen in ECMA6 eine Menge sprachlicher Ergänzungen, aber nein, JavaScript fehlt es nicht grundsätzlich an Features die man vielleicht aus der OOP kennt. Man formuliert viele Lösungen anders. Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel. Wer tiefergehend JavaScript programmiert, erweitert sein persönliches Know-How um weitere Programmierkonzepte. Am Ende des Tages kommt einem das in jeder Hinsicht zu Gute.

Wießeckel: Du magst JavaScript also, aber warum? Es wirkt doch auf viele Umsteiger eher befremdlich.

Wilson: Zugegeben, auch mir fiel es Anfangs schwer. Ich habe JavaScript dafür schätzen gelernt, dass die Beschäftigung mit den vermeintlichen Unzulänglichkeiten dazu geführt hat, verschiedene Programmierkonzepte nochmal besser zu verstehen. Beispielsweise eignet sich die dynamische Natur der Sprache ideal dazu, sich mit Meta-Programmierung auseinanderzusetzen – funktionale Programmierung in diversen Ausprägungen nicht zu vernachlässigen. Gerade Letzteres ist ein wirklich mächtiges Konzept, das wir früher oder später hoffentlich noch öfter im Rahmen von Multicore-Programmen anderer Programmiersprachen sehen werden. Wenn in JavaScript auch nur auf einem Thread, ermöglicht uns funktionale Programmierung auch hier einiges.

Wießeckel: Denkst du ECMAScript 6 wird die Einstiegshürde senken können?

Wilson: Ich bleibe gespannt. Ich selbst habe aus Respekt vor der vermeintlichen Einstiegshürde die erste Zeit mit CoffeeScript gearbeitet. Letztendlich hat das allerdings nur dazu geführt, dass ich mich darum gedrückt habe, JavaScript zu verstehen. Natürlich können Schlüsselwörter wie class oder extends erste Denkhürden mildern. Auch über Block Scopes werden sich viele sicherlich freuen, wobei Vielen die Verwendbarkeit von Function Scopes bis heute nicht richtig bewusst ist. Ansonsten sehe ich es eher so, dass mit ECMA6 mehr Konzepte und Varianten dazu kommen. Mehr Umfang bedeutet in der Regel nicht, dass etwas einfacher zu lernen wird. Und das meinst du ja sicherlich, wenn du von „Einstiegshürden senken“ sprichst.

Wießeckel: Was sind die Features, die du am sehnlichsten in ES6 erwartest?

Wilson: Puh, da gibt es sicherlich eine Menge. Ich freue mich, dass Promises Sprachbestandteil werden und wir die Arrow Syntax bekommen. Wirklich spannend wird es für mich persönlich mit Proxies. Ich hätte schon die ein oder andere Idee, was ich gerne mit „Magic Method Calls“ anstellen würde.

Wießeckel: Auf den JavaScript Days hältst du einen Workshop mit dem vielversprechenden Titel „Idiomatisches JavaScript“ – was erwartet die Teilnehmer dabei?

Wilson: Als Junior Entwickler hatte ich ein prägendes Erlebnis. Ich wechselte aus einem sehr starken J2EE-Background zu einem Unternehmen, das hauptsächlich dynamische Sprachen eingesetzt hat. Nach dem ersten Projekt in der neuen Firma nahm mich der Chef zur Seite, lachte und sagte: „Dennis, du programmierst immer noch wie mit statischen Sprachen. So verpasst du das Beste! Lass dich mal auf die Sprache ein.“

Darum geht es mir im Workshop „Idiomatisches JavaScript“: Drück dich in JavaScript so aus, wie es in JavaScript möglich ist. Nicht wie du es von anderen Sprachen gewohnt bist. Daher werden wir uns mit JavaScript befassen, wie man es nach „Hello World!” benutzten sollte. Dazu gehören Grundlagen funktionaler Denkweisen, Vorteile und Stolperfallen einer dynamischen Sprache, sowie die Erklärung typischer JavaScript-Muster und -Kniffe.

Erfahre jetzt mehr über die JavaScript Days 2015

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