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	<title>Kommentare zu: Design Crowdsourcing: Mit den Startups designenlassen.de und 12designer „die Kreativität der Vielen nutzen“</title>
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	<description>Open. Web. Business.</description>
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		<title>Von: easy</title>
		<link>http://t3n.de/news/design-crowdsourcing-startups-designenlassende-245920/#comment-12543</link>
		<dc:creator>easy</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 14:54:03 +0000</pubDate>
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		<description>bin selber printgrafiker und finds zum kotzen. das hat nichts mit seriösität zu tun. habe mal einen pitch über 12designer miterlebt. ging um eine fassadengestaltung. dabei sind über einhundert entwürfe eingegangen, aber was für ein rotz dabei war, das kann mann sich nicht vorstellen. aus meinen augen zu 99% purer müll. krass was sich da für leute einschreiben und entwürfe abgeben. nur weil man photoshop öffnen und ein bischen malen kann ist mann doch noch lange kein designer :D das hatte grundschulen-niveau. unglaublich.
also leute, wenn ihr berufserfahrung habt, dann verschleudert nicht euer talent an diesen miesen laden. es wird immer nur einer bezahlt.
das bittere ist das diese idee bei controllern, marketingleuten und dergleichen natürlich gut ankommt weils so schön bequem und billig ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>bin selber printgrafiker und finds zum kotzen. das hat nichts mit seriösität zu tun. habe mal einen pitch über 12designer miterlebt. ging um eine fassadengestaltung. dabei sind über einhundert entwürfe eingegangen, aber was für ein rotz dabei war, das kann mann sich nicht vorstellen. aus meinen augen zu 99% purer müll. krass was sich da für leute einschreiben und entwürfe abgeben. nur weil man photoshop öffnen und ein bischen malen kann ist mann doch noch lange kein designer :D das hatte grundschulen-niveau. unglaublich.<br />
also leute, wenn ihr berufserfahrung habt, dann verschleudert nicht euer talent an diesen miesen laden. es wird immer nur einer bezahlt.<br />
das bittere ist das diese idee bei controllern, marketingleuten und dergleichen natürlich gut ankommt weils so schön bequem und billig ist.</p>
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		<title>Von: Kohärent</title>
		<link>http://t3n.de/news/design-crowdsourcing-startups-designenlassende-245920/#comment-3428</link>
		<dc:creator>Kohärent</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 18:10:19 +0000</pubDate>
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		<description>Das perfide an diesem Konzept ist, dass der natürliche Drang zum Gewinnen angesprochen wird. Die Vorteile liegen nämlich ausschließlich bei den Kunden und bei den Betreibern der Plattformen.

Das Konzept ist einem Strukturvertrieb nicht unähnlich. Viele probieren es, kommen aber sehr bald dahinter, dass es nichts einbringt - finanziell zumindest.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das perfide an diesem Konzept ist, dass der natürliche Drang zum Gewinnen angesprochen wird. Die Vorteile liegen nämlich ausschließlich bei den Kunden und bei den Betreibern der Plattformen.</p>
<p>Das Konzept ist einem Strukturvertrieb nicht unähnlich. Viele probieren es, kommen aber sehr bald dahinter, dass es nichts einbringt &#8211; finanziell zumindest.</p>
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		<title>Von: suna</title>
		<link>http://t3n.de/news/design-crowdsourcing-startups-designenlassende-245920/#comment-3302</link>
		<dc:creator>suna</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 20:48:41 +0000</pubDate>
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		<description>michael lambertz:&quot;Es spiegelt ein vollkommen neoliberales Weltbild - wobei natürlich die Profis von den Anfängern profitieren. &quot;
---
genauso  sehe ich  das auch . 
eine neue form des &quot;working poor&quot;.
kein wunder, dass dieser neoliberale  trend  mal wieder aus amerika kommt und von deutschen unternehmen  begeistert aufgegriffen wird.   :-(</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>michael lambertz:&#8221;Es spiegelt ein vollkommen neoliberales Weltbild &#8211; wobei natürlich die Profis von den Anfängern profitieren. &#8221;<br />
&#8212;<br />
genauso  sehe ich  das auch .<br />
eine neue form des &#8220;working poor&#8221;.<br />
kein wunder, dass dieser neoliberale  trend  mal wieder aus amerika kommt und von deutschen unternehmen  begeistert aufgegriffen wird.   :-(</p>
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		<title>Von: Malte</title>
		<link>http://t3n.de/news/design-crowdsourcing-startups-designenlassende-245920/#comment-3109</link>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 12:36:23 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann dem Beitrag von Michael da nur zustimmen. Ich kenne niemanden, der aus Überzeugung bei den »Designplattformen« teilnimmt. Aus Sicht der Unternehmers nicht verkehrt … für Designer die sich etablieren wollen ein Desaster.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann dem Beitrag von Michael da nur zustimmen. Ich kenne niemanden, der aus Überzeugung bei den »Designplattformen« teilnimmt. Aus Sicht der Unternehmers nicht verkehrt … für Designer die sich etablieren wollen ein Desaster.</p>
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	<item>
		<title>Von: Michael Lambertz</title>
		<link>http://t3n.de/news/design-crowdsourcing-startups-designenlassende-245920/#comment-3079</link>
		<dc:creator>Michael Lambertz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 17:01:16 +0000</pubDate>
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		<description>Ich weiß, dass man das hier vielleicht nicht so gerne hört, aber ich muss einen soziologischen Aspekt in die Diskussion bringen. Also ich finde es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen Open Source Software und Crowdsourcing, und zwar in Bezug auf die Idee, die dahinter steckt. Crowdsourcing ist die Auslagerung von Arbeit, die man nicht bezahlen will/kann auf andere, unerfahrene Menschen in einer Gesellschaft mit lediglich der Option auf Bezahlung. Open Source programmiere ich für mich selbst, und es bleibt etwas für andere dabei übrig. Bei Crowdsourcing hingegen ist von Anfang der große Nutzen nur für andere gegeben. Der unerfahrene Designer darf dann hoffen, dass man so gnädig ist und ihm eventuell etwas Geld dafür gibt, von Arbeitsrecht ganz zu schweigen. Man bewegt sich rechtlich in der Grauzone, da noch keine Gesetzte die Ausgenutzten schützen. Es würde niemand an einem solchen Wettbewerb teilnehmen, wenn er einen Job hätte. Oder würde einer von Euch selbständigen in Zukunft lieber in einem Preisausschreiben seine Arbeit einsenden statt nach einem Kostenvoranschlag auf Rechnung zu arbeiten. Crowdsourcing ist dem Prinzip nach das Gleiche wie &quot;Germanys Next Topmodel&quot; oder &quot;Deutschand sucht den Superstar&quot;. Es spiegelt ein vollkommen neoliberales Weltbild - wobei natürlich die Profis von den Anfängern profitieren.

&lt;em&gt;2 Literaturtipps für Interessierte:&lt;/em&gt;
Lazuly, Pierre (2007): Gastarbeiter im Internet. Online-Dienstleister mit Hungerlöhnen. In: Edition LE MONDE diplomatique No. 2: Die Globalisierungsmacher. Konzerne, Netzwerker, Abgehängte. S. 52-57

Thomas, Tanja (2008): Körperpraktiken und Selbsttechnologien in einer Medienkultur: Zur gesellschaftstheoretischen Fundierung aktueller Fernsehanalyse. In: Thomas, Tanja (Hrsg.): Medienkultur und soziales Handeln. Wiesbaden, S. 219-238.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß, dass man das hier vielleicht nicht so gerne hört, aber ich muss einen soziologischen Aspekt in die Diskussion bringen. Also ich finde es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen Open Source Software und Crowdsourcing, und zwar in Bezug auf die Idee, die dahinter steckt. Crowdsourcing ist die Auslagerung von Arbeit, die man nicht bezahlen will/kann auf andere, unerfahrene Menschen in einer Gesellschaft mit lediglich der Option auf Bezahlung. Open Source programmiere ich für mich selbst, und es bleibt etwas für andere dabei übrig. Bei Crowdsourcing hingegen ist von Anfang der große Nutzen nur für andere gegeben. Der unerfahrene Designer darf dann hoffen, dass man so gnädig ist und ihm eventuell etwas Geld dafür gibt, von Arbeitsrecht ganz zu schweigen. Man bewegt sich rechtlich in der Grauzone, da noch keine Gesetzte die Ausgenutzten schützen. Es würde niemand an einem solchen Wettbewerb teilnehmen, wenn er einen Job hätte. Oder würde einer von Euch selbständigen in Zukunft lieber in einem Preisausschreiben seine Arbeit einsenden statt nach einem Kostenvoranschlag auf Rechnung zu arbeiten. Crowdsourcing ist dem Prinzip nach das Gleiche wie &#8220;Germanys Next Topmodel&#8221; oder &#8220;Deutschand sucht den Superstar&#8221;. Es spiegelt ein vollkommen neoliberales Weltbild &#8211; wobei natürlich die Profis von den Anfängern profitieren.</p>
<p><em>2 Literaturtipps für Interessierte:</em><br />
Lazuly, Pierre (2007): Gastarbeiter im Internet. Online-Dienstleister mit Hungerlöhnen. In: Edition LE MONDE diplomatique No. 2: Die Globalisierungsmacher. Konzerne, Netzwerker, Abgehängte. S. 52-57</p>
<p>Thomas, Tanja (2008): Körperpraktiken und Selbsttechnologien in einer Medienkultur: Zur gesellschaftstheoretischen Fundierung aktueller Fernsehanalyse. In: Thomas, Tanja (Hrsg.): Medienkultur und soziales Handeln. Wiesbaden, S. 219-238.</p>
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	<item>
		<title>Von: Patrick</title>
		<link>http://t3n.de/news/design-crowdsourcing-startups-designenlassende-245920/#comment-3076</link>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 14:56:27 +0000</pubDate>
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		<description>So schlimm finde ich die Kommentare bei eurem Beitrag garnicht und er scheint ja auch noch aus der Anfangszeit von designenlassen.de zu stammen, als der Dienst noch kostenlos war. Kritische Stimmen von Seiten der Designer scheint es zwar noch immer zu geben, aber ich habe das Gefühl, dass die Macher von designenlassen.de auf jede Kritik eingehen und immer öffentlich und fair Stellung nehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So schlimm finde ich die Kommentare bei eurem Beitrag garnicht und er scheint ja auch noch aus der Anfangszeit von designenlassen.de zu stammen, als der Dienst noch kostenlos war. Kritische Stimmen von Seiten der Designer scheint es zwar noch immer zu geben, aber ich habe das Gefühl, dass die Macher von designenlassen.de auf jede Kritik eingehen und immer öffentlich und fair Stellung nehmen.</p>
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		<title>Von: Sebastian (Handelskraft)</title>
		<link>http://t3n.de/news/design-crowdsourcing-startups-designenlassende-245920/#comment-3074</link>
		<dc:creator>Sebastian (Handelskraft)</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 14:14:27 +0000</pubDate>
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		<description>Zu designenlassen.de hatten wir auch schon mal berichtet, da gab es auch einige Kommentare, die nicht sehr erfreulich waren, für die Plattform jedenfalls ( &lt;a href=&quot;http://www.handelskraft.de/2009-01-07/das-startup-designenlassende/ )&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.handelskraft.de/2009-01-07/das-startup-designenlassende&lt;/a&gt;/ )</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu designenlassen.de hatten wir auch schon mal berichtet, da gab es auch einige Kommentare, die nicht sehr erfreulich waren, für die Plattform jedenfalls ( <a href="http://www.handelskraft.de/2009-01-07/das-startup-designenlassende/ )" rel="nofollow">http://www.handelskraft.de/2009-01-07/das-startup-designenlassende</a>/ )</p>
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		<title>Von: Patrick</title>
		<link>http://t3n.de/news/design-crowdsourcing-startups-designenlassende-245920/#comment-3073</link>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 14:08:42 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde das Konzept des Crowdsourcing sehr interessant, vor allem für junge Existenzgründer sind doch Plattformen wie designenlassen.de genau das Richtige. Dort ist eben kein großes Budget vorhanden und solche Leute würden sich auch niemals eine Werbeagentur für eine teure Beratung engagieren. Durch solche Plattformen wird meiner Meinung nach eine ganz neue Zielgruppe angesprochen: nämlich Leute, die sich bisher ihre Logos, Webseiten etc. selbst gestaltet haben oder einen Kumpel beauftragt haben, der ein bisschen Photoshop kann. 

Ich finde das Konzept wie gesagt wirklich gut und habe bei designenlassen.de auch schon ein Projekt abgeschlossen. Die Ergebnisse haben mich absolut überzeugt und die Auswahl war wirklich überwältigend. Falls ich mal wieder eine Grafik-Aufgabe habe, werde ich sie guten Gewissens wieder bei designenlassen.de einstellen.

12designer.com kenne ich bislang noch nicht. Nach einem ersten Blick auf das Portal scheint es nicht viel anders zu sein. Allerdings ist dort noch ziemlich wenig los. Was ich mich aber frage: Wie finanziert sich 12designer.com denn bitteschön? Die haben ja weder Gebühren noch Werbung auf ihrer Seite.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde das Konzept des Crowdsourcing sehr interessant, vor allem für junge Existenzgründer sind doch Plattformen wie designenlassen.de genau das Richtige. Dort ist eben kein großes Budget vorhanden und solche Leute würden sich auch niemals eine Werbeagentur für eine teure Beratung engagieren. Durch solche Plattformen wird meiner Meinung nach eine ganz neue Zielgruppe angesprochen: nämlich Leute, die sich bisher ihre Logos, Webseiten etc. selbst gestaltet haben oder einen Kumpel beauftragt haben, der ein bisschen Photoshop kann. </p>
<p>Ich finde das Konzept wie gesagt wirklich gut und habe bei designenlassen.de auch schon ein Projekt abgeschlossen. Die Ergebnisse haben mich absolut überzeugt und die Auswahl war wirklich überwältigend. Falls ich mal wieder eine Grafik-Aufgabe habe, werde ich sie guten Gewissens wieder bei designenlassen.de einstellen.</p>
<p>12designer.com kenne ich bislang noch nicht. Nach einem ersten Blick auf das Portal scheint es nicht viel anders zu sein. Allerdings ist dort noch ziemlich wenig los. Was ich mich aber frage: Wie finanziert sich 12designer.com denn bitteschön? Die haben ja weder Gebühren noch Werbung auf ihrer Seite.</p>
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