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Sponsored Post Was ist das?

Wie Design Thinking mit Empathie die Geschäftswelt verändert

(Foto: ti&m)

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Das Konzept des Design Thinking sorgt dafür, dass Nutzwert und Emotionen einander die Hand reichen. Wie das funktioniert und wie ihr davon profitieren könnt, erfahrt ihr in diesem Überblick.

Am Anfang steht die Empathie. Design Thinking ist ein menschenorientierter Ansatz, der sich immer auf die Kundenbedürfnisse fokussiert – auch auf solche, die unartikuliert oder unbekannt sind. Ein organisatorischer Fokus auf Design bietet somit einzigartige Möglichkeiten zur Humanisierung von Technologie und zur Entwicklung emotional resonanter Produkte und Dienstleistungen.

Dieser Ansatz ist zu einem grossen Teil die Antwort auf die zunehmende Komplexität moderner Technologien und der modernen Geschäftswelt. Diese Komplexität nimmt viele Formen an: Manchmal steht die Software im Mittelpunkt eines Produktes und muss aus Sicht des Users intuitiv und einfach gestaltet werden. Manchmal ist das Problem, das angepackt werden muss, noch facettenreicher. So ist es um einiges schwieriger, eine funktionierende Kundenplattform für eine Bank zu entwerfen, als zum Beispiel einen Schuh zu designen.

Man könnte ein Dutzend weitere Arten von Komplexität aufführen, mit denen Unternehmen jeden Tag zu kämpfen haben. Was sie jedoch alle gemeinsam haben, ist folgendes: Menschen brauchen Hilfe, um zu verstehen. Interaktionen mit Technologien und anderen komplexen Systemen müssen einfach und intuitiv sein und Spaß machen – zum Beispiel mittels Gamification.

Design Thinking beruht auf fünf Phasen: Verstehen, Definieren, Ideation, Bauen und Testen. Die Reihe von Grundsätzen – die wichtigsten unter ihnen sind Empathie mit dem User, Prototyping und Toleranz für Misserfolg – bilden das beste Tool, das uns zur Schaffung solcher Interaktionen und der Entwicklung einer reaktionsfähigen und flexiblen Organisationskultur zur Verfügung steht.

Fokus auf das emotionale Nutzererlebnis

Wer ein neues Auto kaufen möchte, bekommt vom Hersteller vielleicht ein traditionelles Nutzenversprechen: ein modernes, sicheres und bequemes Hochleistungsfahrzeug. Unternehmen, die Design verstehen, benutzen zusätzlich zu Gebrauchs- und Produktanforderungen jedoch auch eine emotionale Sprache, um eine empathische Beziehung zum Benutzer aufzubauen. Der Fokus liegt auf den positiven Erlebnissen der Nutzer und Geschäftsentscheidungen werden klar darauf ausgerichtet. Versprochen werden also zusätzlich Gefühle: Wenn du dieses Auto kaufst, wirst du dich wohlhabend, luxuriös und mächtig fühlen.

So auch im Finanzbereich: Typischerweise beschränkt sich der Kontakt zum Kunden auf Rechnungs- und Bezahlsysteme, die auf die interne Geschäftsoptimierung und von Managern in der Teppichetage vordefinierten „Kundenanforderungen“ ausgelegt sind. Diese Systeme sind Touchpoints, welche den Eindruck, den ein Kunde vom Unternehmen hat, massgebend beeinflussen. In einer Unternehmenskultur, die auf das Nutzererlebnis fokussiert ist, wären diese Berührungspunkte hingegen auf die Bedürfnisse des Users und nicht auf die interne betriebliche Effizienz ausgerichtet.

(Foto: ti&m)

Mit Prototypen auf Entdeckungsreise und mit Scheitern zum Erfolg

Habt ihr als Unternehmen erst mal die Kunden interviewt und beobachtet, Empathie aufgebaut, Probleme definiert, gebrainstormt und die besten Ideen ausgewählt, wird ein Prototyp entwickelt. Dieser verwandelt die Idee in etwas fühlbares und experimentierbares. Prototypen können dabei je nach Projekt und Aufgabe vielfältige Formen annehmen, wie zum Beispiel Sketches auf Papier, Storyboards, 3D-Prints, Businessmodelle, Symbole oder ganze Apps. Prototypen sind ein erstaunliches Werkzeug, um schnell zu lernen und widersprüchliche Ideen zu lösen. Und: Sie fördern eine gesunde Fehlerkultur.

Design Thinking fördert nicht das Scheitern als solches, es erkennt jedoch die iterative Natur des Designprozesses und versteht, dass Dinge selten auf Anhieb reibungslos funktionieren. Apple wird zum Beispiel für seine Erfolge gefeiert, obwohl das Unternehmen aber auch Flops wie das Newton Tablet oder das Copland Operating System hervorgebracht hat. Schlussendlich wird Versagen aber als Lernprozess betrachtet und als Teilkosten der Innovation akzeptiert. So muss die Unternehmenskultur auch erlauben, dass Mitarbeiter gewisse Risiken eingehen dürfen, ohne gleich das Gesicht zu verlieren oder Konsequenzen befürchten zu müssen.

Design Thinker helfen weiter

Design Thinking verändert also die Geschäftswelt. Willst du agile Denkweisen implementieren und ein Problem aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchten? Bist du bereit, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, dabei auch Kontrolle abzugeben und dich einem dynamischen Prozess zu unterziehen? Das Team von ti&m unterstützt dich in deinem Vorhaben, Kundenbedürfnisse zu verstehen und innovative Lösungsansätze zu entwerfen.

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Eine Übersicht zu sehenswerten Design Thinking Videos, Büchern und Workshops finden Sie unter http://skillday.de/design-thinking-lernen/

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