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An diesen fünf Tools kam 2016 kein Designer vorbei

    An diesen fünf Tools kam 2016 kein Designer vorbei
Design-Jahresrückblick 2015 (Grafik: Shutterstock)

Wir zeigen die besten Tools für Designer, die 2016 für immer mehr Begeisterung unter den Kreativen gesorgt haben.

Schon lange ist Adobe nicht mehr der einzige Anbieter für Pixel- oder Vektorprogramme. Dennoch war Adobe eines der Unternehmen, die sich durchgesetzt haben. Viele Designer nutzen Tag für Tag Programme wie Photoshop, Illustrator und Indesign. Jeder Handgriff sitzt und jede Tastenkombination ist tief verankert.

Was spricht also dafür, ein neues Tool zu benutzen? Im Vergleich zu vielen anderen Programmen ist die Creative Cloud von Adobe recht kostenintensiv. Da viele Tools intuitiver arbeiten als Adobe, können Workflows noch schneller erledigt werden. Besonders als Designer sollte man offen für neue Tools und Inspiration sein.

Alle Tools, die hier aufgelistet sind, richten sich in erster Linie an UX-Designer und sind kostenlos oder bieten zumindest eine kostenlose Testversion an.

Affinity

(Screenshot: affinity.serif.com)
(Screenshot: affinity.serif.com)

Ob Affinity Designer oder Affinity Photo, beide Programme sind dieses Jahr noch populärer geworden. 2014 launchte das kostengünstige Vektorprogramm Affinity Designer ausschließlich in der Mac-Version und holte damit noch nicht so viele Designer ab wie 2016. Dieses Jahr erschien Affinity Designer auch für Windows und senkte dafür sogar nochmal den Preis auf 39,99 Euro. Der reguläre Preis beträgt jetzt einmalig 49,99 Euro.

Auch Affinity Photo erschien dieses Jahr für Windows – bisher noch in der Beta-Version. Mit der Freischaltung einiger Features, explizit für Windows-User, sorgt Affinity für Begeisterung. Der Preis für das Affinity Photo liegt momentan noch bei 39,99 Euro. Danach wird das Tool ebenfalls für 49,99 Euro erhältlich sein.

Adobe XD

Adobe XD ist weitaus einfacher und intuitiver zu verwenden als andere Adobe-Anwendungen. Das erleichtert den Einstieg und sorgt für eine gute User-Experience von Beginn an.

Adobe Experience Design verspricht einen optimierten Design-Prozess. Mit dem Programm lassen sich Wireframes, Mockups und Prototypen erstellen, die in Live-Previews auf dem Desktop und auf mobilen Endgeräten angezeigt werden können. Damit kann der gesamte Prozess – von Wireframe bis Prototyp – in einer Anwendung stattfinden.

Derzeit ist die Funktionalität noch etwas eingeschränkt. Allerdings sieht Adobe XD sehr vielversprechend aus und man kann als Beta-Tester kostenlos die Anwendung ausprobieren. Bisher ist Adobe XD nur für Mac erhältlich, Windows soll demnächst auch unterstützt werden.

Sketch

(Screenshot: sketchapp.com)
(Screenshot: sketchapp.com)

In diesem Jahr ist Sketch in seiner 40. Version erschienen. Das Vektorprogamm hat in seiner letzten Version einige Features released. Darunter wurde vor allem die Bearbeitung von Vektor-Formen verbessert. So lassen sich durch den Druck der Eingabetaste jetzt alle Punkte und Pfade einer Form anzeigen. Dabei ist es egal, aus wie vielen Ebenen die Form besteht. Damit erspart ihr euch die Auswahl der verschiedenen Ebenen und könnt schneller mit der eigentlichen Bearbeitung der Form loslegen. Außerdem könnt ihr in diesem Modus auch neue Ebenen als Sub-Pfade anlegen.

Das Lizenzmodell von Sketch wurde im Juni 2016 auf ein jährliches Abonnement umgestellt. Seitdem kostet das Tool 99 US-Dollar pro Jahr. Nach Ablauf dieser Zeit könnt ihr die Software weiterverwenden, bekommt aber keine neuen Software-Versionen, wenn ihr nicht erneut für das Abo bezahlt.

Craft

(Screenshot: invisionapp.com/craft)
(Screenshot: invisionapp.com/craft)

Craft von Invision ist für Photoshop und Sketch erhältlich. Es ermöglicht ein vollkommen intuitives Arbeiten. Mit Craft können Daten in Echtzeit mit nur wenigen Klicks in UI-Prototypen eingebaut werden. Das Arbeiten in Echtzeit bietet so eine reibungslose Kollaboration mit Kollegen. Zudem erspart das Tool die Arbeit eines Style-Guides, denn der wird ganz automatisch erstellt.

Mit den fünf Plugins Sync, Lab, Prototype, Data und Library lassen sich Echtzeitdaten schnell und ohne Probleme bearbeiten. Über den Craft Manager werden die Daten verwaltet. Derzeit ist Craft, inklusive aller Plugins, als Test-Version kostenlos erhältlich. Danach kostetet das günstigte Invision-Abo 13 US-Dollar im Monat.

UX Pin

Mit wenigen Klicks vom Wireframe zum fertigen Prototype. (Screenshot: uxpin.com)
(Screenshot: uxpin.com)

UXPin ist mehr als nur ein Wireframe-Tool, es können zum Beispiel interaktive Prototypen erstellt werden. UXPin bietet eine Auswahl von über hundert UI-Elementen und -Vorlagen. Und wenn nichts dabei sein sollte, können eigene Bilder oder Elemente hinzugefügt werden. Wie auch Craft bietet UX Pin eine Kollaboration mit mehreren Teilnehmern gleichzeitig.

Mit der kostenlosen siebentägigen Test-Version kann gestartet werden, danach geht es preislich ab 19 US-Dollar für Freelancer oder kleine Unternehmen los. Die empfohlene Pro-Version kostet 29 US-Dollar und beinhaltet zum Beispiel den Import von Photoshop- und Sketch-Dateien. Falls noch mehr Funktionen benötigt werden, kannst du auf Pro+ oder Enterprise upgraden.

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3 Reaktionen
Wolf Becvar
Wolf Becvar

Schade dass es HotGloo nicht mit auf die Liste geschafft hat. #supportyourlocaldevs

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Christian Cub
Christian Cub

Mit dem Update von Adobe XD am vergangenen 13. Dezember wird auch Windows 10 unterstützt.

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Micha

Ich persönlich bin schwer begeistert von Affinity Photo und warte sehnsüchtig auf Affinity Publisher, welches in 2017 als Beta kommen soll.

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