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Generationenkonflikt: Zwischen Chefs und Arbeitnehmern kracht es gewaltig

Mitarbeiterzufriedenheit: Deutsche Arbeitnehmer von ihren Chefs gefrustet. (Foto: Shutterstock-Imtmphoto)

Die Zufriedenheit mit dem Vorgesetzten hat in Deutschland stark abgenommen. Vor allem zwischen Patriarchen und Millennials kracht es gewaltig.

Die Online-Plattform Kununu hat mehr als 300.000 Arbeitgeberbewertungen der vergangenen zwölf Monaten analysiert und kommt zu einem Ergebnis, das aufhorchen lässt: Das Vorgesetztenverhalten schneidet darin unverhältnismäßig schlecht ab. „Von den 13 Kategorien, die abgefragt werden, sind in den zurückliegenden zwölf Monaten lediglich die Dimensionen Karriere und Weiterbildung sowie Kommunikation noch schlechter bewertet worden“, sagt Johannes Prüller, Sprecher des Arbeitgeberbewertungsportals. Jeder dritte Arbeitnehmer im deutschsprachigen Raum würde seinen Arbeitgeber nicht weiterempfehlen.

„In deutschen Unternehmen wird noch zu häufig von oben nach unten regiert.“

Die Unzufriedenheit mit Vorgesetzten steigt konstant in den vergangenen Jahren. Grund seien unter anderem fundamental unterschiedliche Erwartungshaltungen der Generationen. „Geht es nach den Mitarbeitern, wird in deutschen Unternehmen noch zu häufig von oben nach unten regiert“, so die Bilanz von Kununu. Arbeitnehmer hadern mit einer Kultur, die aus ihrer Sicht auf hierarchischen Vorgaben und strikter Kontrolle beruht. Stattdessen wünschen sie sich einen höheren Grad an Selbstbestimmung. Die Unzufriedenheit sei aber auch ein Indiz dafür, dass viele Betriebe mit der Digitalisierung nicht so gut zurechtkommen wie erhofft.

Dabei gibt es durchaus regionale Unterschiede, aber auch zufriedenere und unzufriedenere Branchen. So teilen sich die Metropolen Berlin und Hamburg den ersten Platz. Am Ende des Rankings sind Thüringen und Sachsen-Anhalt zu finden. Zudem schneidet die Consulting- und Internet-Branche am besten ab, während in der Landwirtschaft, im Handwerk und der Textilindustrie die schlechtesten Noten auftauchen. Also Sektoren, in denen vornehmlich noch traditionelle bis stark verkrustete Strukturen vorherrschen. Viele Aspekte der neuen Arbeit, wie flexible Arbeitszeiten, lassen sich hier nur schwer installieren.

Dabei sind genau das die Dinge, die junge Arbeitnehmer heute schätzen. Höchstmöglich selbstbestimmt und flexibel arbeiten zu können, ist oft mehr wert als hohe Gehälter oder ein eigener Dienstwagen. Vor allem Konzerne sollten, angesichts eines anhaltenden Fachkräftemangels, entsprechend auf die Bedürfnisse eingehen. Deutsche Vorzeigebranchen wie der Automobilsektor und die Industrie liegen beim Vorgesetztenverhalten laut Kununu nur im Mittelfeld. Auch hier könnte mit flachen Hierarchien, Mitbestimmungsverfahren sowie flexibleren Arbeitszeitmodellen einiges gewonnen werden.

Übrigens, Officevibe wertet regelmäßig den riesigen Datenschatz seiner gleichnamigen HR-Software aus. Jetzt gibt es Erkenntnisse über die zehn wichtigsten Faktoren für zufriedene Mitarbeiter. Lies auch: Diese Mega-Studie verrät, was Mitarbeiter wirklich glücklich macht

via www.manager-magazin.de

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