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Das Online-Ticket der Deutschen Bahn, oder: Wie man fast 4 Millionen Blatt Papiermüll pro Monat vermeiden könnte

Das Online-Ticket der Deutschen Bahn, oder: Wie man fast 4 Millionen Blatt Papiermüll pro Monat vermeiden könnte

Umweltsünder Online-Ticket? Mit einer kleinen Änderung könnte die Deutsche Bahn dafür sorgen, dass weniger CO2 produziert wird und ihre Kunden nebenbei Druckkosten sparen. Leider nimmt der Konzern die Idee nicht ernst – ob sich das ändern lässt?

Das Online-Ticket der Deutschen Bahn, oder: Wie man fast 4 Millionen Blatt Papiermüll pro Monat vermeiden könnte

Deutsche Bahn: 3 Seiten Online-Ticket. (Foto: t3n)

Das Online-Ticket der Deutschen Bahn: Für viele Kunden das Ticket der Wahl

Wir bei t3n fahren gerne im ICE zu Events und Terminen – mit dem Online-Ticket zum Ausdrucken. Zum einen kann man in der Bahn konzentriert am Notebook arbeiten, zum anderen entlastet es die Umwelt und der Stressfaktor ist dank meist funktionierendem Reservierungssystem und überschaubaren Verspätungen auch um einiges besser als beim Transfer mit dem Auto oder Flugzeug.

Seit dem 25. Oktober 1999 stellt die Deutsche Bahn ihr Online-Ticket als PDF zum Ausdrucken bereit. Wir als „digitale Pioniere“, sollte man meinen, nutzen längst das Handy-Ticket oder touchen unser NFC-Smartphone an eine geheimnisvolle Säule am Gleis, um ein Ticket zu lösen. Würden wir auch gerne, aber das Finanzamt und unsere Buchhaltung machen uns da einen Strich durch die Rechnung. Also drucken wir Online-Tickets, um sie vom Zugbegleiter abstempeln zu lassen und danach brav an die Buchhaltung zu geben. Unabhängig davon ist es aus Umweltaspekten vergleichsweise unwichtig, wie cool das Handy-Ticket ist, solange eine breite Masse noch das Online-Ticket nutzt.

„Ach Mist! Wieder zwei Seiten für die Tonne gedruckt!“

Als ich diese Woche in letzter Minute, kurz vor Abfahrt meines ICEs, noch im Büro saß und mit einem lässigen „CMD-P-Enter“ auf meiner Tastatur mein Online-Ticket an den Drucker absendete, durchfuhr es mich wie ein Blitz:

NOOOOO!!! WIEDER DIE VERD***** ZWEITE UND DRITTE SEITE MIT AUSGEDRUCKT!!

Zu spät: Der Drucker zog gerade mit einem genüsslichen Zischen die dritte Seite reinweißes DIN-A4-Büropapier ein.

Und mir kam der Gedanke:

Was wäre, wenn die Bahn die 2. und 3. Seite im Online-Ticket-PDF weglassen würde? Einfach so.

Wäre doch eine technisch leicht durchgeführte Änderung. Genau wie beim Automatenticket auch, könnte man nur die nötigsten Informationen auf der ersten DINA4-Seite zusammenfassen und damit etliche Millionen Kunden davon abhalten, Seiten zu drucken, die sie danach sowieso wegwerfen. Aber hätte das überhaupt eine relevante Auswirkung? Das habe ich mir mal angesehen.

Die Zahlen: bis zu 4,6 Millionen unnötige Seiten pro Monat

Laut aktueller Pressemeldungen des Deutsche-Bahn-Konzerns werden pro Monat ca. 2,8 Millionen Online- und Handy-Tickets verkauft. Nach unserer Recherche beträgt der Anteil der Handy-Tickets in den ersten Monaten von 2015 rund 16 Prozent. Bleiben etwa 2,3 Millionen Online-Ticket-PDFs pro Monat – und damit bis zu 4,6 Millionen generierte unnötige PDF-Seiten. Selbst wenn nicht jedes Onlineticket auf die zweite Seite umbricht, könnte man auf jeden Fall auf die dritte Seite verzichten.

So sehen die zweite und dritte Seite des Ticket-PDFs aus:

bahn-onlineticket-seite2und3

  • Die zweite Seite des Online-Ticket-PDFs ist eigentlich die „Rückseite“ des Online-Tickets, die schon bei wenigen Zwischenstops umbricht.
  • Die Deutsche Bahn empfiehlt ihren Kunden, diese zweite Seite auszudrucken und ständig mitzuführen (dies ist jedoch keine offizielle Anweisung).
  • Die acht Hinweise, die bei längeren Tickets auf der zweiten Seite angezeigt werden, könnten problemlos in den E-Mail-Text oder ein separates PDF integriert werden.
  • Die dritte Seite enthält allgemeine Hinweise zum Online-Ticket, die auch beim Bestellvorgang schon auf der Bestätigungsseite angezeigt werden.

Wer denkt wirklich daran, nur die 1. Seite auszudrucken?

„Du kannst doch einfach nur die erste Seite drucken“. Ja, das könnte ich. Ich könnte mir auch ein Handy-Ticket bestellen. Die Frage ist aber doch eher: Wie viele Leute können das nicht – oder vergessen es, so wie ich erst diese Woche wieder? Klar, dass es keine verlässlichen Daten gibt, um diese Frage zu beantworten. Ich vermute aber, dass über 90 Prozent der Bahn-Kunden regelmäßig das gesamte Online-Ticket ausdrucken. Einfach weil sie nicht daran denken, dass es eine, wenn nicht sogar zwei unnötige Seiten enthält.

So sieht ein Online-Ticket-PDF der Deutschen Bahn in der Mac OS X-Vorschau-App nach dem Öffnen aus (anonymisiert):

So sieht das Online-Ticket der Deutschen Bahn in der Druckvorschau auf dem Mac aus. Da vergisst man schon mal, dass das Ticket aus insgesamt drei Seiten umfasst. (Grafik: t3n)
Das Deutsche Bahn-Online-Ticket in der Vorschau-App: Hier übersieht man leicht, dass das Ticket insgesamt drei Seiten umfasst. (Grafik: t3n)

Dass einem erst während oder nach dem Druckvorgang auffällt, dass man hier Papier und Tintenpatrone hätte sparen können, ist also nicht ganz abwegig. Und für die Deutsche Bahn wäre es unter Umständen gar nicht so schwierig, mit einem kleinen Umbau dafür zu sorgen, dass alle ihre Kunden die Umwelt standardmäßig nicht unnötig belasten, anstatt wie bisher nur die Geeks, die auf das Handyticket ausweichen.

Das Deutsche-Bahn-Online-Ticket: Ein Lösungsvorschlag

Irgendwie klingt die Idee doch ziemlich einfach. Zu einfach, als dass nicht vor mir schon jemand darauf gekommen ist. Vielleicht aber auch so einfach, dass niemand sich bisher die Mühe gemacht hat, die Deutsche Bahn darauf anzusprechen? Ich habe das Unternehmen also per Twitter und per Mail kontaktiert und ihnen meinen Vorschlag als Grafik unterbreitet.

Mein Vorschlag für das Deutsche-Bahn-Online-Ticket auf nur einer Seite. (Grafik: t3n)
Mein Vorschlag für das Deutsche-Bahn-Online-Ticket auf nur einer Seite. (Grafik: t3n)

Erstaunlicherweise hat die Deutsche Bahn – zumindest auf Twitter – nicht lange gebraucht, um den Vorschlag abzulehnen: Man habe mit der zuständigen Fachabteilung gesprochen und eine Änderung werde nicht in Erwägung gezogen. Schade. Immerhin: dem Social-Media-Team der Deutschen Bahn tut das auch leid. Auf meine E-Mail habe ich bisher noch keine Antwort erhalten.

Liebe Bahn: Denkt doch noch mal drüber nach!

Grundsätzlich könnte das hier das Ende der Geschichte sein. Es ist ja schließlich nur ein „kleiner“ Änderungsvorschlag, und davon, ob er umgesetzt wird oder nicht, hängt zumindest in unmittelbarer Hinsicht nicht allzu viel ab. Und trotzdem: Irgendwie lässt mich das Thema nicht mehr los.

„Die Deutsche Bahn sieht sich gern als Umwelt-Vorreiter. Sie sollte also auch so handeln.“

Vielleicht liegt es daran, dass ich keine Erklärung habe, warum sich die Bahn außerstande sieht, einen simplen und logischen Verbesserungsvorschlag auch nur ernsthaft zu prüfen (gibt es Gründe, die dagegen sprechen? Dann erklärt sie mir). Oder daran, dass das Thema doch nicht ganz so banal ist, wie es klingen mag. Schließlich hängt langfristig eine ganze Menge davon ab, ob wir es schaffen, unseren CO2-Ausstoß zu reduzieren oder nicht. Es gibt unzählige Ideen und Initiativen zu diesem Zweck. Und: jeder kleine Beitrag zählt. Gerade die Deutsche Bahn, die stolz auf ihre ökologischen Maßnahmen wie die „grüne Bahncard“ verweist und sich selbst als „Umwelt-Vorreiter“ sieht, sollte das wissen.

Liebe Bahn, ihr kennt eure Zahlen selbst am Besten. Ihr wisst genau, wie viele Millionen Kunden pro Monat das Online-Ticket ausdrucken und wie vielen Menschen ihr empfehlt, die zweite Seite mit auszudrucken, obwohl sie keiner liest. Denkt doch noch mal drüber nach! Das 1-Seite-Online-Ticket könnte einen gar nicht so kleinen Unterschied in Sachen CO2-Ausstoß machen. Es könnte eine breite Masse an Menschen durch einen simplen Trick dazu bringen, sich umweltfreundlicher zu verhalten. Und es könnte euren Status als Umwelt-Vorreiter zementieren. Wollt ihr es nicht wenigstens mal ausprobieren?

Mehr Informationen zum Thema Umwelt bei der Deutschen Bahn findet ihr hier.

Wenn ihr die Änderung auch sinnvoll findet, retweetet doch einfach diesen Artikel:

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20 Antworten
  1. von Peer Linder am 20.09.2015 (17:14 Uhr)

    "Ich vermute aber, dass über 90 Prozent der Bahn-Kunden regelmäßig das gesamte Online-Ticket ausdrucken.

    Das bezweifle ich

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  2. von joe am 20.09.2015 (18:37 Uhr)

    Innovativ wäre schon beim erzeugen des PDFs die zu drückenden Seiten festzulegen. Das könnten dann auch andere Unternehmen bei Dokumenten nutzen, die noch immer unbedingt in gedruckter Form benötigt werden.

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  3. von Christian am 20.09.2015 (19:18 Uhr)

    Wenn ich ein Online-Ticket über das Großkundenportal bei der Bahn buche (unsere Firma hat so eins) bekomme ich nur eine einzige Seite PDF. Warum das woanders nicht gehen soll erschließt sich mir auch nicht. Außerdem ist das Ticket seit kurzem auch immer in der Bahn-App vorhanden.
    Private Tickets drucke ich schon lange nicht mehr aus, mache ich nur noch über die App.

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    • von retikulum am 03.12.2015 (13:12 Uhr)

      Ist in der Bahn-App nur vorhanden, wenn man per App bestellt oder online explizit "Handy-Ticket" auswählt. Ein Konvertieren ist danach nicht mehr möglich laut Bahn :-D

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  4. von Michael Bosch am 21.09.2015 (07:56 Uhr)

    Die Firma bei der ich arbeite scheint da etwas weiter. Ich bekomme mein Ticket als PDF zugesendet und lade es mir über die Auftragsnummer und meine Legitimation online auf das Handy. Ich muss das Ticket bei der Reiseabrechnung nicht vorlegen.
    Ob es allerdings von der Reisestelle für das
    Finanzamt ausgedrückt wird, weiß ich nicht.
    Für Privatpersonen/Kleine Firmen und Selbstständinge bin ich immer wieder überrascht, das
    PDF nicht dem FA mit Elsteraignatur zugesendet werden können.

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  5. von Nate am 21.09.2015 (10:38 Uhr)

    Sprachs, trank eine Tasse Kaffee und hatte schon wieder 5000 Liter in einer wasserarmen Region versenkt.

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  6. von Lars am 21.09.2015 (10:59 Uhr)

    Danke für den Artikel und das Nachfragen bei der DB. Exakt dasselbe Problem habe ich auch. Und bei mir rauschen auch immer gleich 3 Seiten durch den Drucker.
    Um die Absurdität noch zu steigern: Das abgestempelte Ticket wird dann bei uns wieder für die Weiterverarbeitung im SAP eingescannt.

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  7. von Gute Idee am 21.09.2015 (11:43 Uhr)

    Die Idee ist gut. Die Frage ist, wie man einen Meinungs-Multiplikator findet damit sie besser werden. Mainstream-Medien (taz, die anderen interessiert das wohl nicht so sehr, vielleicht Öko-Test als separate Kolumne jeden monat ähnlich "Vorsicht Kunde" bei der ct') vielleicht.
    Nach dem Mauerfall hatte ich glaube RTL ein (oder mehrere) frische Ost-Formate eingekauft welche die jungen Leute vertraten. Leider gibts sowas wohl leider nicht mehr.

    Ich will schon ewig das man im Onlinebanking (und natürlich auch jeder Payment-App) jede Transaktion per Checkbox dem Finanzamt mitteilen kann um sie als Betriebsausgabe, Werbungskosten,... absetzen zu können.
    Elster druckt ja auch nur die verkürzten Bogen und nicht die Original-Formulare die oft zu 80-90% Leere Elemente haben.

    Viele Leute drucken alles und haben keine Wende-Einheit so das 3 Seiten auch 3 Blätter werden. Schlaue Rentner wissen das und versuchen zu sparen aber bevor man verhaftet wird, nur weil man die 3te Seite nicht hat, nimmt man den Papierstapel (Hinfahrt, Rückfahrt, und noch die Tickets für die Ehefrau,...) besser mit.

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  8. von Christian am 22.09.2015 (08:24 Uhr)

    gute Idee. Ich selbst drucke selbst übrigens schon seit Jahren nicht mehr aus, sondern verwende die Bahn Navigator App. Damit kann ich bis 15 Minuten vor Abreise noch buchen. Das elektronische Ticket wird per Lastschrift gezahlt und anschließend direkt in meine FastBill Innox geschickt. Der ganze Prozess dauert vielleicht ne Minute und kann bequem vom Bahnsteig aus erledigt werden.

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  9. von Ino am 22.09.2015 (09:00 Uhr)

    Viel schöner ist es, wenn bei der Buchung die Option angezeigt wird, ob man denn für 2€ mehr der Umwelt etwas gutes tun und mit Ökostrom fahren möchte. Dabei frage ich mich - stellt die Bahn dann unterschiedliche Züge zur Verfügung, einmal für die Ökostromfahrer und "Normalfahrer" ?

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  10. von BO am 22.09.2015 (11:13 Uhr)

    Die Frage ist, warum druckt ihr das überhaupt aus?!

    Auf Seite 100 der Beförderungsbedingungen steht unter Punkt 6.3.3 zum Online-Ticket:

    "Ersatzweise kann in Zügen das Online-Ticket auch auf dem Display eines mobilen Endgerätes über ein pdf- Anzeigeprogramm vorgezeigt werden, wenn der Barcode in Originalgröße und die kompletten Fahrkartendaten bei aktivierter Hintergrundbeleuchtung vorgezeigt werden können. "

    Da so ziemlich jedes aktuelle Smartphone, sowie Tablets und Notebooks sowieso eine PDF öffnen und auch im Original-Größe darstellen können ist ein Ausdruck nicht notwendig.
    Auch wenn es schade ist, dass diese Änderung und den Beförderungabedingungen bereits seit letztem Jahr gilt und nirgendwo darauf hingewiesen wird.

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    • von Krakel am 22.09.2015 (11:49 Uhr)

      Im Text war angegeben, dass das Ausdrucken wichtig sei für die t3n Buchhaltung und das Finanzamt. Die will/braucht halt noch die Hard Copy.

      Keine App, keine PDF und keine noch so geile Technologie wird jemals die Akte oder Papier ersetzen.

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  11. von Axel am 23.09.2015 (16:28 Uhr)

    Die gleiche Frage habe ich auch schon mal der Bahn gestellt, mit gleicher Antwort. Nach all der Zeit ist es schon ins Blut übergegangen nur die erste Seite zu drucken.
    Mittlerweile ist das Handy-Ticket allerdings auch brauchbar geworden, nachdem dort das City-Ticket enthalten ist.
    Da kann dann Touch und Travel leider auch nicht mithalten, da einige Verkehrsverbünde scheinbar keine Lust auf Kooperationen haben.

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  12. von Vogel am 26.09.2015 (15:27 Uhr)

    Neben der Reduzierung der Druckseiten fehlt noch die Möglichkeit, monatsweise Belege zu erstellen. Das bekommen mittlerweile auch Nahverkehrsbetriebe hin (z.b. der RMV) und es reduziert noch einmal die auszudruckenden Seiten.

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  13. von Seba am 26.09.2015 (16:44 Uhr)

    Passbook Integration wäre ein Traum. Hat fast jede Airline, aber wenn schon das Weglassen von 2 Seiten aus einem PDF einen Fachbereich beschäftig, muss ich wohl weiter träumen von einer entspannten Bahnfahrt, ohne hektisches in der Tasche kramen nach Papierticket UND dem Zahlungsmittel UND/ODER der Bahncard.

    Sind die Bahnstrecken eigentlich mietbar? Also wenn ich ein Zug hätte könnte ich die Strecken gegen eine Gebühr nutzen?

    BG

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  14. von Gute Idee am 26.09.2015 (17:19 Uhr)

    @Seba: Man kann vielleicht von einer Seite von NRW zur anderen per Bahn fahren und dabei NULL Meter auf "Deutsche Bahn"-Schienen.
    Jede Innovations-Welle wurde zuerst mit übertrieben hohen Geldmengen geboostet. "Glücksritter". Neuer Markt, Eisenbahn, Dampfmaschine, Autos,...
    In Schweiz ist Bahn wohl teilweise lokal und wie hier manche/viele/alle(?) Lokalradiosender auch profitabel. Es gab früher viele private Bahnstrecken auch von Firmen und teilweise wurden die auch nicht abgerissen.

    Firmen wie Abelio usw. bieten ja eigene Routen mit eigenen Zügen aber halt auf dem Bahn-Netz an. Oft wird das wohl ausgeschrieben und die Firmen bewerben sich, wer welchen Nahverkehr zu welchem Preis betreiben darf.
    Historische Museums-Dampf-Bahn-Vereine usw. mieten wohl auch gelegentlich zu Feiertagen Strecken.
    Gibts eigentlich einen Schalke-04-ICE der dann immer mit den Fans zum Auswärts-Spiel fährt ?
    Solche Sonder-Event-Fahrten sind evtl stressfreier als ÖPNV der pünktlich sein soll, aber bei zu viel Schnee oder zu viel Laub auf der Strecke oder halt nach Stürmen evtl eingestellt wird oder den Güterzügen (wie wohl auch in USA) Platz machen (also warten) muss.

    http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/umwelt-technik/neue-technik-soll-die-bahn-winterfest-machen-13291937.html
    Gibts in Russland, Norwegen, Kanada keine Eisenbahn ?


    Wegen Abelio (siehe Wikipedia): Niederländer machen üblicherweise wohl oft gute Gewinne. Ost-Indische Handels-Kompanie (oder so ähnlich, wohl die erste Aktien-Gesellschat), Elsevier,... . Das in überschuldeten fortschritts-feindlichen Pleite-Ländern gehypte und protektionierte Cash-Burnertum gibts dort vielleicht nicht in dieser Form.

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  15. von retikulum am 03.12.2015 (13:09 Uhr)

    Hallo Hallo.
    Ich hab den Artikel jetzt nicht durchgelesen, aber kann schon sagen, dass das so nicht stimmt. Wenn ihr einfach die PDF aufs Handy ladet und den QR-Code zoomt, ist das kein Problem für den Schaffner das zu scannen. Ich mach das immer so und es gab noch nie Probleme!
    Also: NICHTS ausdrucken. Man müsste das seitens der Bahn evtl. besser kommunizieren.

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