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Deutsche Bank: Robo-Advisor Robin legt euer Geld automatisiert an

Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. (Foto: Jorg Hackemann)

Die Deutsche Bank hat endlich einen eigenen Robo-Advisor: Mit Robin sollen Kunden automatisiert ein Depot eröffnen können. Allerdings kommt auch erste Kritik auf. 

Endlich hat auch ein großes Finanzinstitut hierzulande erkannt, dass sich die Anlageberatung automatisieren lässt: Die Deutsche Bank hat einen eigenen Robo-Advisor namens Robin gestartet. Das deckte das Portal Finanz-Szene.de am Mittwoch auf. Demnach können Interessierte den digitalen Berater schon nutzen, auch wenn er derzeit noch versteckt auf der Website platziert ist.

In ihrem Preis- und Leistungsverzeichnis hat die Deutsche Bank den Robo-Advisor ebenfalls schon integriert. Die Bank treffe „selbständig und ohne Rücksprache mit dem Kunden alle Anlageentscheidungen“, die der Nutzer dem Geldinstitut eingeräumt hat, heißt es in dem Dokument. Demzufolge können Kunden Robin ab einer Summe von 5.000 Euro in Anspruch nehmen.

Das Frankfurter Finanzinstitut kassiert dafür laut Website bis zu ein Prozent der Summe als Vergütung. Ab einer Summe von 25.000 Euro sinkt die Pauschale auf 0,9 Prozent. Wer mehr als 50.000 Euro anlegt, muss nur noch 0,8 Prozent im Jahr zahlen. Hinzu fällt eine Verwaltungsgebühr von durchschnittlich 0,25 Prozent an, die von der Fondsgesellschaft einbehalten wird.

Robin ähnelt einem Startup-Produkt

Mit ihrem Robo-Advisor, der eigentlich schon früher starten sollte, ist die Deutsche Bank nicht allein. Startups wie Scalable Capital, Whitebox oder Ginmon bieten die automatisierte Vermögensverwaltung schon länger an. Im Fall von Scalable Capital mit durchaus ansehnlichem Erfolg: Das Unternehmen, ein Kooperationspartner der ING-Diba, verwaltet mittlerweile eine Summe von mehr als 350 Millionen Euro.

Der Erfolg hat offenbar auch die Deutsche Bank inspiriert. So weist Finanz-Szene.de am Donnerstag auf nicht unerhebliche Ähnlichkeiten zwischen dem Produkt des Dax-Konzerns und des Startups hin. Vor allem bei der Anlagestrategie, der grafischen Darstellung und der Kundenansprache gibt es demnach Überschneidungen. Man solle davon ausgehen, dass sich die Deutsche Bank den Scalable-Robo „seeeeehr genau angesehen“ habe, schlussfolgern die Autoren in ihrem Beitrag. Und fügen nicht ohne Ironie hinzu: „Vom Plagiatsverdacht ist die DBank freizusprechen.“

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