Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Listicle

Goodbye Deutschland! Diese Gründer haben ihr Glück im Ausland gefunden

    Goodbye Deutschland! Diese Gründer haben ihr Glück im Ausland gefunden

Der deutsche Offscreen-Gründer Kai Brach lebt in Australien. (Foto: Offscreen)

Gründen, wo andere Urlaub machen – davon träumen viele. Wir zeigen acht Beispiele deutscher Gründer.

Laura Behrens Wu und Simon Kreuz von Shippo

Die Shippo-Gründer Simon Kreuz und Laure Behrens Wu. (Foto: Florian Blaschke)
Die Shippo-Gründer Simon Kreuz und Laura Behrens Wu. (Foto: Florian Blaschke)

Eigentlich wollten Laura Behrens Wu und Simon Kreuz nur zwei Monate Urlaub in San Francisco machen. Dann sind die beiden BWL-Studenten von der Universität in St. Gallen doch in der kalifornischen Selbstständigkeit gelandet. Mit ihrem Unternehmen Shippo helfen sie Onlinehändlern beim Versand von Waren, indem sie die Kosten für den Druck von Liefermarken um bis zu 80 Prozent reduzieren.

Ursprünglich entstand die Idee, als Behrens und Kreuz für einen eigenen Onlineshop Umhängetaschen aus Südafrika importieren wollten, jedoch an den horrenden Versandkosten großer Paketdienste scheiterten. Heute ermöglicht eine Software-Schnittstelle den Zugriff auf alle gängigen Paketdienste im Checkout und gewährt durch die Bündelung der Nachfrage kräftige Rabatte. Das von 500 Startups geförderte Startup erhielt kürzlich eine Finanzierung von sieben Millionen US-Dollar.

Die vier Freunde von Recorrido

Das Gründerteam von Recorrido. (Foto: Recorrido)
Das Gründerteam von Recorrido. (Foto: Recorrido)

Julian Deutschle, Tilmann Heydgen, Simon Narli und Lennart Ruff hätten gutes Geld als Investmentbanker verdienen können. Nach dem Abschluss ihres BWL- beziehungsweise VWL-Studiums an der Universität Münster entschieden sich die vier WG-Bewohner aber doch für eine Firmengründung in Südamerika. Wie es dazu kam?

Bei einem Backpacking-Trip im Jahr 2013 stellten Narli und Ruff fest, dass es in Chile nur wenig Züge gibt. Als Hauptverkehrsmittel mussten Fernbusse herhalten, die Buchung von Tickets über das Internet und der Vergleich von Abfahrtszeiten erwies sich jedoch als kompliziert. Die Idee zu Recorrido, einem Online-Portal zur Buchung von Fernbusreisen in Chile, war geboren. Laut Ruff sei auch der gute Ruf des chilenischen Accelerator-Programms „Start-Up Chile“ ein Argument für die Gründung gewesen. Seit dem Launch im Januar 2015 haben die Gründer nach eigenen Angaben über 250.000 Tickets verkauft und über 6,5 Millionen Besucher erreicht.

Tobias Lütke und Daniel Weinand von Shopify

Die Shopify-Gründer Tobias Lütke und Daniel Weinand. (Foto: Shopify)
Die Shopify-Gründer Tobias Lütke und Daniel Weinand. (Foto: Shopify)

Nach Kanada reist man vielleicht für eine Rundreise, aber zum Gründen? Für Tobias Lütke und Daniel Weinand jedenfalls hat sich das Auswandern ins Land der 1.000 Inseln gelohnt. Im vergangenen Jahr brachten die Shopify-Gründer ihr mit rund einer Milliarde US-Dollar bewertetes Unternehmen erfolgreich an die Börse. Über Shopify können Händler ihre Produkte schnell und einfach online im Internet verkaufen.

Ursprünglich aus Koblenz, lernten Lütke und Weinand ihre späteren Frauen bei Urlauben in Kanada kennen. Zunächst zogen beide Frauen nach Deutschland, wollten dann aber wieder zurück in die Heimat. Lütke ließ sich 2002 in Kanada nieder, Weinand folgte einige Jahre später. In dieser Zeit entstand auch die Idee zu Shopify, als die beiden Gründer einen Online-Handelfür Snowboards starteten und erkannten, wie schwer und teuer es ist, einen eigenen Shop aufzusetzen.

Nina Faulhaber von Aday

Die Naday-Gründerinnen Meg He und Nina Faulhaber. (Foto: Aday)
Die Aday-Gründerinnen Meg He und Nina Faulhaber. (Foto: Aday)

Nach ihrem Studium in Oestrich-Winkel bei Frankfurt arbeitete Nina Faulhaber einige Jahre bei Goldman Sachs, ehe sie sich einer Venture-Kapital-Firma in London anschloss. Nach einigen Investments in E-Commerce-Startups packte Faulhaber dann selbst das Gründerfieber. Zusammen mit einer Freundin gründete die 28-Jährige Aday, ein Modelabel für bürotaugliche Sportkleidung, das heute zwischen London und New York operiert. Mit Erfolg: Neben einer siebenstelligen Finanzierung sicherte sich Faulhaber auch einen Platz in der renommierten „30 under 30“-Liste des Wirtschaftsmagazins Forbes.

Finde einen Job, den du liebst

Schreib den ersten Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Hinweis

Du hast gerade auf einen Provisions-Link geklickt und wirst in Sekunden weitergeleitet.

Bei Bestellung auf der Zielseite erhalten wir eine kleine Provision – dir entstehen keine Mehrkosten.


Weiter zum Angebot